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DieSchamanin

Über DieSchamanin

geb. 1962 in München, #Schamanin, #Coach, Peru verrückt, #Geomantin, #Erdhüterin, #Feuerzeremonien, #trommeln, #MunayKi, #Medizinrad

Das Buch Schamanische Schöpferkraft von Alberto Villoldo habe ich vom Ansata-Verlag als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt bekommen, hierfür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ich besitze alle Bücher von Ihm und Ich liebe seine Bücher. Sie stehen alle gemeinsam an einem liebevoll ausgewählten Regal in meinem Büro. Ich liebe Albertos Kombination aus Erzählungen und Übungen für den Leser. Und warte immer schon sehnsüchtig auf sein nächstes Buch, wenn ich dem neuesten fertig bin. Albertos Bücher begleiten mich bereits seit vielen Jahren. Ja, ich kenne Albertos Bücher alle und fast alle habe ich mehrmals gelesen und mache die vorgeschlagenen Übungen sehr gründlich. Ich kenne Alberto persönlich aus einigen Seminaren in Deutschland und habe Ihn als brillanten Lehrer kennengelernt.

Ich war also auch diesmal sehr gespannt, was auf mich zukommt, vor allem, da ich gerade erst von meiner ersten Reise aus Peru zurückgekommen bin, die mein Leben regelrecht auf den Kopf gestellt hat. Schamanische Schöpferkraft ist ein Buch voller Geschichten, die das Leben schrieb, ein Buch voller geschichtlicher und kultureller Zusammenhänge, ohne die ganze peruanische Geschichte zu erzählen. Es enthält Übungen, ist aber kein Übungsbuch. Es stellt Sichtweisen unterschiedlicher Kulturen neben einander, ohne zu vergleichen. Beim ersten Lesen ist es mir wirklich schwer gefallen die Zusammenhänge zu begreifen, doch irgendwie scheinen sich nach und nach die Synapsen neu zu verknüpfen und mein Bewusstsein für die Zusammenhänge in meinem Leben verändert sich.

Inhalt:

In Alberto Villodos Buch Schamanische Schöpferkraft geht es um die uralte Lehre vom heiligen Traum. Es geht um den heiligen Trau, der bewusst oder unbewusst, den Lebensweg eines jeden Menschen begleitet. Wenn wir uns dafür öffnen, kann der heilige Traum jeden Menschen zu seinem Lebenssinn führen und ihm seine Lebensaufgabe offenbaren. Sobald wir uns diesem heiligen Traum bewusstwerden, bekommt unser Leben einen Sinn. In jedem von uns schlummert dieser heilige Traum, der auf unsere persönliche, ganz eigene Art und Weise ins Leben gebracht werden will. Früher oder später ruft er in jedem Menschen, doch entscheiden wir selbst, ob wir diesem Ruf folgen wollen oder uns davor verschließen. Dieses Buch ermutigt den Leser sich auf den Weg zu machen, ohne das Ziel zu kennen, sich auf die Suche zu begeben und ohne den Weg zu kennen.

Um unseren heiligen Traum entdecken zu können, müssen wir uns unseren drei schlimmsten Albträumen stellen: Sobald es uns gelingt den Alptraum von der trügerischen Sicherheit zu transformieren, lernen wir wahre Sicherheit und wahre Ruhe kennen. Sobald es uns gelingt den Alptraum vom Tod zu transformieren, entdecken wir die Endlosigkeit. Sobald es uns gelingt den Alptraum von bedingungsloser Liebe zu transformieren, verlieren wir die Angst. Die Geschichten und Übungen in diesem Buch können uns dabei helfen diese drei Albträume zu transformieren. Dabei geht es nicht darum reich und berühmt zu werden, sondern vielmehr darum um in düsteren Zeiten zu einem leuchtenden Krieger zu werden, der sich auf den Weg macht, seinem Leben einen Sinn und eine Richtung zu geben und den ganz persönlichen heiligen Traum zu entdecken. Dieses Buch ist kein Patentrezept, sondern ein Buch, dass jeden einzelnen auf seine ganz persönliche Weise anregt seinen Weg zu gehen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Meinung:

Ich habe da so eine Angewohnheit: In der Regel lese ich ein neues Buch erst einmal von vorne bis hinten durch, manche Passagen überfliege ich dabei einfach. Ich will einfach wissen, wo mich das Buch hinführen will, bevor ich tiefer einsteige. So auch dieses Mal. Manche Übungen kamen mir bekannt vor aus einem früheren Buch Villoldos, auch manche Geschichten kamen mir bereits bekannt vor, vielleicht kenne ich sie aus Albertos Seminaren. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl nicht, aber auch gar nicht zu verstehen, was mir die Geschichte sagen will, ich war irritiert und bin es vielleicht heute noch. Manchmal denke ich, warum lese ich dieses Buch überhaupt!? Und dennoch arbeitet dieses Buch mit mir. Zum Beispiel endete einer meiner Leseabende auf der Stufe vor meiner Eingangstür sitzend, meine neue Feuerschale aus Peru zu meinen Füßen. Ich reinigte mich mit Blütenwasser und entzündete in der Schale eine kleine Kerze. Tief in mir drinnen waren, ja was eigentlich? Glaubenssätze, Rollen oder Ängste? aufgetaucht, die erlöst werden wollten. Ich begrüßte die geistige Welt, so wie ich es in Peru gelernt habe, pustete das Ja-was-eigentlich in einen hölzernen Zahnstocher und übergab diesen dem Feuer. Ich wartete bis dieser ganz verbrannt war, bedankte mich für diese Erfahrung und löschte die Kerze. Bereits unmittelbar nach dieser kleinen Zeremonie konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, was ich dem Feuer übergeben hatte.

Beim zweiten oder dritten Lesen stolperte ich über zwei einfache Worte: „Ich bin.“ Und über eine Erzählung Albertos in der er über das „Ich bin.“ einer befreundeten Schamanin berichtet. Von diesem Moment an sehne ich mich danach mein „Ich Bin.“ zu finden. Und irgendwie macht es mich traurig, dass ich die richtigen Worte für mein „Ich bin.“ noch immer nicht gefunden habe. Ein paar Tage später, als ich bis spät in der Nacht an dieser Rezension schreibe passiert etwas völlig Unerwartetes. Ich habe gerade den Rechner runtergefahren und bin ins Bett gegangen, Und als ich da so im Bett sitze, angelehnt an die Wand hinter meinem Kopfkissen, da ist plötzlich da, ein kurzer Moment der Erleuchtung. Andrea, du kennst dein „Ich Bin.“ doch schon so lange! Die weisen Worte stehen sogar auf deiner Homepage! Augenblicklich bin ich wieder wach. Glasklar taucht der Moment vor meinem inneren Auge auf. Ja, es ist schon etliche Jahre her. Ich stand am Grab der Seherin als mich ein Lichtstrahl traf und in mir das „Ich bin.“ auftauchte. Ich habe mich einfach nicht mehr daran erinnert und ich konnte mich damals in diesen Worten nicht erkennen. Also ging ich in mein Büro, schaltete den Rechner wieder an, durchforstete die Seiten meiner Homepage und fand die vor vielen Jahren niedergeschriebenen Worte. Endlich erkannte ich Ihre Bedeutung, endlich konnte ich mich in jedem einzelnen Wort, in jedem einzelnen Satz erkennen…. Meine Meinung zu diesem Buch: es ist einfach erleuchtend. Vielen Dank Alberto.

Autor:

Alberto Villoldo lebt in Los Angeles und ist klassisch ausgebildeter medizinischer Anthropologe. 25 Jahre lang bereiste er die Hochländer der Anden und die Gebiete des Amazonas und studierte die schamanischen Heilpraktiken. In seinen Seminaren führt er alljährlich Tausende von Medizinern und Laien in die energiemedizinischen Techniken ein. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter „Das erleuchtete Gehirn“ und „Das geheime Wissen der Schamanen“.

Buchinfos:

Titel: Schamanische Schöpferkraft – Wie wir unsere Lebensvision Wirklichkeit werden lassen
Originaltitel: The Heart of the Shaman
Autor: Villoldo, Alberto
Übersetzer: Weingart, Karin
Verlag: Ansata – Integral – Lotos2019
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Hardcover, 224 Seiten
ISBN-13: 978-3-7787-7547-9


© Autorenbiografie: Ansata / © Autorenfoto Matt Morrissey / © Cover Ansata-Verlag

Ich liebe spirituelle Bücher und bin ständig auf der Suche nach neuem Futter. Das Buch „Die drei Fragen des Lebens“ von Don Miguel Ruiz habe ich, deshalb bereits vor seinem Erscheinen entdeckt. Ich wurde sofort neugierig und konnte es kaum erwarten sein neues Werk in meinen Händen zu halten. Freundlicherweise wurde mir „Die drei Fragen des Lebens“ vom Ullstein Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt:

In der Einleitung beginnt Don Miguel Ruiz mit einer einfachen Geschichte über einen alten Mann, der auf Grund eines Unwetters mit seinem Pferdewagen in einem Schlagloch stecken bleibt. Der alte Mann beruhigt sein Pferd, ist jedoch nicht in der Lage das gebrochene Rad des Wagens zu wechseln. Da kommt ein junger Mann des Weges, der ihm dabei hilft den Wagen zu reparieren. Nach einiger Zeit ist das Rad gewechselt und als Dank für die Hilfe teilt der alte Mann die Weisheit „Der drei Fragen“ mit dem Jungen. Auf genau diese drei Fragen und Ihre Antworten geht Don Miguel Ruiz in den weiteren Kapiteln ein, wobei er keine einfachen Übungen oder Antworten bereithält, sondern den Leser eher zum Nachdenken, Einfühlen und Reinhorchen anregt.

Don Miguel Ruiz widmet sich zunächst der ersten Frage und ihrer Antwort : Wer bin ich? Du wirst wissen, wer Du bist, wenn du erkennst wer Du nicht bist. Weiter geht es mit der zweiten Frage: Was ist wirklich? Und der Antwort: Du wirst wissen, was wirklich ist, wenn du akzeptierst, was nicht wirklich ist. Dann kommt er schließlich zur dritten Frage: Was ist Liebe? Und seiner Antwort: Du wirst wissen, was Liebe ist, wenn du erkennst, was Liebe nicht ist.

Im Nachwort regt und Don Miguel Ruiz an aufzuwachen, unsere ganz persönlichen Potenziale zu erkennen und unsere Fähigkeiten zu nutzen. Und endlich aufzuhören uns kleiner zu machen als wir sind. Die einfache Geschichte aus der Einleitung lädt uns Leser ein über unser Leben nachzudenken und schlägt eine Brücke vom Leben des Einzelnen über die Eigenheiten in Familien, anderen Kulturen, anderen Gemeinschaften bis hin zu Prägungen durch unsere Regierungen. In seinem Buch „Die drei Fragen des Lebens“ teilt Don Miguel Ruiz seine Erkenntnisse zu diesen drei Fragen und regt seine Leser dazu an, die Fragen ins eigene Leben zu integrieren.

Meinung:

Die drei Fragen des Lebens ist kein einfaches Buch. Lesen und verstehen sind hierbei zwei völlig verschiedene Arten diesem Buch zu begegnen. Die einfache Geschichte in der Einleitung zu lesen ist mir leichtgefallen. Ich konnte dabei Nicken und innerlich sagen, ja das sehe ich auch so, das verstehe ich, das kann ich nachvollziehen. Doch der Abschnitt über die erste Frage des Lebens: „Wer bin ich?“- „Du wirst wissen, was wirklich ist, wenn wir wissen, wer wir nicht sind.“ ist mir beim ersten Lesen unglaublich schwergefallen. Einige Passagen waren mir völlig unverständlich und ich fragte mich, was der Autor mit diesem Buch sagen will. Ich hatte plötzlich Schwierigkeiten mit Begrifflichkeiten, die ich normalerweise durchaus in meiner Kommunikation nutze. Es fiel mir schwer Gewaltenteilung, Legislative, Judikative, Exekutive, Oberbefehlshaber, Untergebenen, Justiz, Richter, Vorstand, Denker, Regierung, Kopf, Verstand, Herz, Schuld, die Stimme des ICHs, das wahre Selbst in mir zu entdecken und zu sortieren. Und ja, vielleicht auch zu akzeptieren, dass sie alle ein Teil von mir sind. Jedenfalls wurde in diesem Abschnitt in meinem Kopf alles durcheinandergewirbelt.

Alles worüber Ruiz schreibt, scheint mir einerseits klar zu sein, andererseits bringt es mich völlig durcheinander. Zeitweise hatte ich das Gefühl einfach nichts mehr zu verstehen. Es machte mich völlig ‚kirre‘ im Kopf. Mein Verstand sucht nach Halt, ich suche nach Erklärungen, sehne mich nach einem Lexikon für alle Begrifflichkeiten. Zeitweise bin ich ratlos, verzweifelt, verständnislos. Fragen habe ich viele im Kopf, aber wo bleibt die Erkenntnis? Ich suche das Problem bei der Übersetzung und fragt mich, ob ich vielleicht einfach zu blöd bin, ein so philosophisches Buch zu verstehen. Hätte ich nicht bereits alle anderen Werke des Autors mit großer Begeisterung gelesen, wäre das Buch vermutlich ungelesen ins Regal gewandert. Doch irgendwie spüre ich, dass es noch eine Perle der Weisheit für mich bereithält, die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennen kann. Also lese ich einfach weiter. Krampfhaft und verbissen versuchte ich zu verstehen und Gründe dafür zu finden, warum es mir nicht gelingt. Ich nehme wahr, dass ich schnell dazu neige die Schuld bei anderen zu suchen, sogar mein Körper wird zum Spiegelbild. Mein Rücken ist verkrampft und verhärtet, jede Bewegung tut weh! Ich liege auf der Couch und kann nicht aufstehen und bin definitiv nicht in der Lage in die Arbeit gehen. Also bleibe ich liegen und habe ich Zeit zum Lesen.

Mit der zweiten Frage „Was ist wirklich?“ Tue ich mir deutlich leichter. Ich hinterfrage all meine Gedanken zum Buch: „Was ist wirklich?“ Es erscheint mir logisch, daß sich die Wirklichkeit jederzeit ändert, je nach Lebenssituation, Blickwinkel und Betrachtungsweise, nach persönlicher Verfassung, Kultur, Religion und Auffassung. Wir selbst haben unsere eigenen Gesetze (Glaubenssätze) gemacht und sobald wir anfangen diese zu überdenken, können wir nach und nach aus unserem Gefängnis ausbrechen. Wir können lernen uns selbst liebevoll zu begegnen, diplomatisch zu sein und aufzuhören uns selbst zu verletzen, um schließlich mir uns selbst Frieden zu schließen. Etwas verändert sich in mir während ich dieses Buch lese, in meinem Fühlen, in meinem Denken, in meiner Wahrnehmung. Ich hinterfrage all meine Gedanken über mich: „Was ist wirklich?“ Alte Glaubenssätze über mich tauchen auf. Bin ich wirklich zu „blöd“, einen so philosophischen Text zu lesen? Oder ist der Text einfach blöd? Doch ein Text ist ein Text, was kann daran blöd sein? Ich verstehe Ihn halt grad nicht auf Anhieb. Aber deshalb bin ich nicht blöd, vielleicht ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht habe ich in meinen spirituellen Ausbildungen schon so oft mit den Fragen „Wer bin ich?“ und „Wer bin ich nicht?“ auseinandergesetzt, dass zurzeit keine neuen Erkenntnisse kommen!? Vielleicht bin ich zurzeit aber auch einfach überarbeitet, aber deshalb bin ich nicht blöd. Ich schließe Frieden mi mir selbst. Auf einmal wird mein Kopf frei.

Don Miguel Ruiz schreibt: „Der Gedanke ist die Reflexion, würden wir nach ihm greifen wollen gingen wir leer aus.“ Ja, das ist es. Ich versuche die ganze Zeit zu verstehen, also versuche ich die Gedanken zu greifen, gehe ich dadurch leer aus? The Work von Byron Katie kommt mir in den Sinn und Ho'oponopono von Dr. Hew Len. Durchs Fragen stellen gelange ich auf neue Ebenen. Die Wirklichkeit eines Anderen kann sich von meiner Wirklichkeit völlig unterscheiden oder aber auch nicht. Wir alle kennen Menschen, die ähnlich denken, mit Ihnen tun wir uns leicht und wir haben die wenigste Reibung…. Auf einmal tun sich mir neue Tore auf, ich verändere meinen bisherigen Blickwinkel und beschließe einfach weiter zulesen ohne allzu viel zu denken und merke, dass es mir gut tut, auch wenn es mir nicht leicht fällt.

Die dritte Frage: Was ist Liebe? Und seine Antwort: Du wirst wissen, was Liebe ist, wenn du erkennst, was Liebe nicht ist, hinterfragt unser Verständnis zur Liebe. Was halten wir für Liebe? Woran halten wir durch unser Denken über die Liebe fest? Und was ist Liebe nicht, Was kann sie nicht sein, was will sie nicht sein? Wann lieben wir und wann lieben wir nicht? Können wir lieben, wenn wir uns selbst nicht Lieben. Immer wieder tauchen in mir neue Fragen auf über mein Verhältnis zur Liebe? Dieses Buch hat mir einen völlig neuen Blick auf mich selbst geschenkt, auf mein Leben, auf meine Familie, auf die Gesellschaft uns auf unser Miteinander.

Beim zweiten Lesen tue ich mir schon leichter. Um herauszufinden wer ich bin, schlägt Don Miguel Ruiz vor einen Blick auf das zu werfen, wer wir nicht sind. Es ist als ob nun völlig andere Sätze auftachen, wichtig erscheinen. Wir selbst haben uns die Macht verliehen, über die Wirklichkeit der Hauptperson in unserer eigenen Geschichte zu bestimmen. Diese Hauptperson nennen wir ICH. Und wie wir dieses ICH beschreiben, hängt sehr stark von unseren Prägungen in unserer Ursprungsfamilie und unserer Geschichte ab. Mir wird klar, wie sehr ich beim ersten Lesen dazu geneigt habe einen Schuldigen zu finden. Das Buch, das einfach unverständlich ist, der Autor, der nicht klar sagt, was er mit diesem Buch erreichen will, die Übersetzung, die möglicherweise grammatikalisch nicht einwandfrei ist, oder ich selbst, die einfach zu blöd ist das Buch zu verstehen. Ich versuche krampfhaft zu verstehen und verbissen Gründe dafür zu finden, warum das nicht geht. Ich suche die Schuld bei anderen, mein Körper wurde zum Spiegel, der sich im Hexenschuß zeigte.

Ich hinterfrage: Was ist wirklich? – Auf einmal dreht sich das Bild: Genau genommen verstehe ich doch recht viel. Auch, wenn mir diese Erkenntnis kurzzeitig wieder weg geflutscht ist. Mein Denken über mich und andere hat sich verändert und verändert sich weiter. Mit ähnlich denkenden Menschen haben wir die wenigste Reibung, mit andersdenkenden Menschen bekommen wir die größten Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit uns selbst. Mit diesem neuen Verständnis sollte ich vielleicht Teil 1 nochmal lesen ... inzwischen habe ich beim Lesen einen gelben Leuchtstift in der Hand und markiere die für mich wichtigsten Zeilen. Manche Passagen lese ich laut, weil ich herausgefunden habe, dass lautes Lesen mich anders berührt, als leise zu lesen. Früher hätte ich mir nicht zugestanden, in einem Buch Zeilen zu markieren. Vieles ändert sich an meiner Haltung zu mit. Wo, mich dieses Buch hinführen wird, kann ich noch nicht genau sagen. Aber ich merke, dass ich mich in den letzten Wochen in meinem ganzen Auftreten völlig verändert habe. Ich stehe zu mir selbst, nehme immer deutlicher wahr, was mir persönlich wirklich wichtig ist und bringe dies zum Ausdruck. Ich glaube mein Umfeld muss sich erst noch daran gewöhnen und ich möchte einen liebevollen Weg für alle finden, das darf ich noch üben…..

Inzwischen lese ich das Buch zum dritten Mal und immer mehr Seiten werden gelb. Die drei Fragen sind eng miteinander verknüpft, wie Zahnräder, die ineinandergreifen. Aber das dürft Ihr gerne selbst rausfinden… Vielen Dank an Don Miguel Ruiz für diese Inspiration, vielen Dank an den Ullstein Buchverlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Übersetzer, die Lektoren, die Gestalter, die Setzer, die Drucker und Binder, einfach an alle die an diesem Buch mitgewirkt haben.

Autor:

Don Miguel Ruiz wurde in eine Familie mexikanischer Curanderos (Heiler) und Naguals (Schamanen) geboren. Er folgte dem ihm vorgezeichneten Weg jedoch zunächst nicht, sondern studierte Medizin und wurde Chirurg. Eine Nahtod-Erfahrung nach einem Autounfall veränderte sein Leben und er widmete sich fortan dem Studium der Lehre seiner Vorfahren. Sein Lehrer wurde sein verstorbener Großvater, der ihn in Träumen unterwies. Der Kinofilm "8 Sekunden - Ein Augenblick Unendlichkeit", produziert von Til Schweiger (2015), basiert auf Ruiz´ Meisterwerk "Die Vier Versprechen", und der Autor tritt darin in einer Gastrolle auf

Buchinfos:

Titel: Die drei Fragen des Lebens: ... und Antworten, die neue Wege eröffnen
Originaltitel: The Three Questions - How to Discover and Master the Power Within You
Autor: Ruiz, Don Miguel
Verlag: Ullstein2019
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Paperback, 160 Seiten
ISBN-13: 978-3-7934-2402-4


© Cover und Biografie Ullstein Verlag

Heute stelle ich euch das Buch „Die Vier Versprechen“ von Don Miguel Ruiz vor. Es ist 2012 im Ullstein Verlag erschienen. Auch dieses Buch habe ich zum ersten Mal in einem Flughafen-Buchladen in die Hand genommen, doch beim ersten Reinlesen hat es mich zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich angesprochen. Doch dann wurde ich während meiner schamanischen Ausbildung erneut auf die vier Versprechen aufmerksam gemacht. Ich befasse mich schon seit längerem mit dem Thema: Wie man sich aus dem kollektiven Alptraum von Angst und Abhängigkeit befreien und den Traum von Frieden, Freiheit und Liebe in sich selbst verwirklichen kann. Die vier Versprechen haben mich sehr berührt und mir neuen Input gebracht.

Inhalt:

„Die Vier Versprechen“ klingen zunächst recht einfach: Das erste Versprechen: Verwenden Sie Ihre Worte mit Bedacht und seien Sie untadelig mit Ihrem Wort. Das klingt zunächst ganz einfach an, hat aber eine große Macht. Es geht um die Macht der Worte, mit denen wir etwas erschaffen können. Genauer gesagt, erschaffen wir mit jedem unserer Worte, auch wenn sie vielleicht nur in unserem Kopf existieren. - Das zweite Versprechen: Nehmen Sie nichts persönlich. Denn, wenn wir die Aussagen anderer persönlich nehmen, fallen wir nur allzu leicht auf Glaubenssätze rein, die wir durch unsere Erziehung, bzw. Domestizierung erlernt haben. - Das dritte Versprechen: Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Indem wir Schlüsse ziehen, über das was andere tun oder denken, geben wir dem Betreffenden die Schuld, wir senden bewusst oder unbewusst emotionales Gift aus, wodurch wir unnötige Probleme heraufbeschwören. – Und das vierte Versprechen: Tun Sie immer Ihr Bestes, bezieht sich auf die Anwendung der ersten drei Verspechen.

Meinung:

Leider ist es gar nicht so leicht „Die Vier Versprechen“ einzuhalten, denn dazu, müssen wir lernen uns von unserer Opferrolle und von unserem inneren Richter zu befreien. Doch das kann uns nur gelingen, wenn wir beginnen, die uns über Generationen anerzogenen Glaubenssätze und gegenseitigen Schuldzuweisungen anzuschauen und aufzulösen. Erst dann können wir lernen wirklich frei zu sein. Denn die Freiheit, nach der wir uns tief in unserem Innersten sehnen, ist die Freiheit wir selbst zu sein und unserem wahren Ich Ausdruck zu verleihen.

In seinem Buch „Die vier Versprechen“ weckt Don Miguel Ruiz im Leser zunächst ein Bewusstsein für unsere jahrelange Konditionierung durch unsere Vorfahren und das Kollektiv, in dem wir leben. Doch er zeigt auch auf, wie es gelingen kann, sich nach und nach darüber bewusst zu werden, wer wir wirklich sind. Don Miguel Ruiz zeigt, wie wir uns von der Domestizierung und somit auch von unserem inneren Richter und unserem Opferdasein befreien. Dies geschieht indem wir lernen, uns von all den alten Glaubenssätzen zu trennen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Erst dann können wir beginnen uns einen neuen Traum zu erschaffen, einen Traum, in dem wir wirklich glücklich sind.

Zuerst habe ich das Buch einmal ganz schnell durchgelesen, bei vielen Aussagen habe ich innerlich genickt. Erst beim zweiten Lesen konnte ich tiefer gehen und mir zugestehen, wie oft ich in meinem Opferdasein gefangen bin und mich durch meinen inneren Kritiker selbst klein halte. Immer und immer wieder stöberte ich alte Glaubensätze auf und musste feststellen, dass ich selbst es bin, die daran festhalten will, weil sie mir Sicherheit geben, solange ich mich an mein inneres Gesetzbuch halte. Allmählich konnte ich beginnen neue Vereinbarungen mit mir selbst zu treffen. Selbstbeschränkende Glaubenssätze basieren auf Angst und ich bin noch immer noch dabei eine bewusste Inventur zu machen. Vor vielen Jahren habe ich das schon einmal angefangen, als ich mich mit The Work of Byron Katie auseinandersetzte, dann folgte eine Zeit in denen ich begann meinen Vorfahren, Partnern und dem Kollektiv bewusst zu vergeben. „Die Vier Versprechen“ brachten mich näher an mich selbst heran. Ich konnte mir eingestehen, dass ich selbst mein größter Kritiker war und dazu neigte mich selbst zum Opfer zu machen, indem ich ein von mir selbst aufgestelltes Gesetzbuch anwendete. Ich werde es noch einmal lesen und dann vielleicht noch einmal, um mir einen neuen Traum zu erschaffen, indem ich wirklich glücklich bin.

Autor:

Don Miguel Ruiz wurde in eine Familie mexikanischer Curanderos (Heiler) und Naguals (Schamanen) geboren. Er folgte dem ihm vorgezeichneten Weg jedoch zunächst nicht, sondern studierte Medizin und wurde Chirurg. Eine Nahtod-Erfahrung nach einem Autounfall veränderte sein Leben und er widmete sich fortan dem Studium der Lehre seiner Vorfahren. Sein Lehrer wurde sein verstorbener Großvater, der ihn in Träumen unterwies. Der Kinofilm "8 Sekunden - Ein Augenblick Unendlichkeit", produziert von Til Schweiger (2015), basiert auf Ruiz´ Meisterwerk "Die Vier Versprechen", und der Autor tritt darin in einer Gastrolle auf

Buchinfos:

Titel: Die vier Versprechen: Ein Weg zur Freiheit und Würde
Autor: Ruiz, Don Miguel
Verlag: Ullstein2012
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 144 Seiten
ISBN-13: 978-3-5487-4560-2


© Cover und Biografie Ullstein Verlag

1

In den letzten Jahren habe ich viel Zeit an Bahnhöfen und Flughäfen verbracht. Und, wie könnte es anders sein, landete ich dort grundsätzlich in dem ansässigen Buchladen. In den Buchläden der deutschen Flughäfen und Bahnhöfe, stehen immer dieselben Bücher, einmal die Bestsellerliste rauf und runter. So wurde ich auf die Bücher von John Strelecky aufmerksam. „Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens“ und „The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben“ waren ewig in den Bestsellerlisten und ich hatte sie, wer weiß wie oft, im meinen Händen. Gekauft habe ich sie nie, sie erschienen mir von Anfang an zu oberflächlich. Erst als mir eine Bekannte erzählte, daß Sie an einem Seminar nach dem The-Big-Five-for-Life-Prinzip teilgenommen hat, ließ ich mich doch dazu hinreißen John Streleckys Buch zu kaufen, um mehr von seinen Ideen und Ansätzen zu erfahren.

Inhalt:

Einfach gesagt geht es in John Streleckys Buch um vier Hauptpersonen: Es geht um Thomas, Firmengründer mit außergewöhnlichem Führungsstil, dem die Zufriedenheit und Glück seiner Mitarbeiter mindestens genauso wichtig sind wie Umsatz und Gewinn seiner zahlreichen Unternehmen. Leider ist Thomas so schwer krank, dass Ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, um seine Angelegenheiten zu regeln. Und es geht um Joe, einem Mitarbeiter und sehr gutem Freund von Thomas. Joe hat Thomas viel zu verdanken, denn Thomas hat Ihn vor einigen Jahren in seine außergewöhnlichen Ideen und Philosophien eingeweiht, wodurch es Joe möglich wurde ein glückliches zufriedenes Leben zu führen. Als Joe davon erfährt, dass Thomas schwer krank ist, macht er sich auf den Weg zu Thomas und seiner Frau Maggie. Im Flugzeug lernt Joe Sonja kennen. Sie kommen miteinander ins Gespräch und Joe erzählt ihr vom Grund seiner Reise. Er erzählt Ihr, wie er Thomas kennengelernt hat und wie die Begegnung mit Thomas sein Leben verändert hat. Er erklärt Ihr in wie weit sich die Unternehmen von Thomas sich von anderen Unternehmen unterscheiden. Und er berichtet Ihr von der Bedeutung der Big Five for Life. Joe begleitet Tomas durch die letzten Wochen seines Lebens, in denen auch Sonja und Maggie eine wichtige Rolle spielen.

Meinung:

In dem Buch The Big Five for Life von John Strelecky stecken unglaublich viele liebevolle Ideen und Gedanken, Wünsche und Träume, wie eine glückliche Symbiose zwischen Job und Privatleben gelingen kann. Doch die Firma, die in diesem Buch beschrieben wird, existiert nicht wirklich. Und die Realität in Deutschlands Firmen sieht meist völlig anders aus.

„Arbeiten, um Geld zu verdienen, war gestern. Ab heute lautet das Ziel: Arbeiten, um persönliche Erfüllung zu finden.“ So steht es hinten auf der Rückseite des Buchs. Das klingt ganz nach dem Motto, mit dem ich schon mein ganzes Berufsleben durchs Leben gehe. Manchmal gelingt es mir besser und manchmal weniger gut. Ehrlich gesagt, habe ich mir von dem Buch erhofft eine Anleitung zu bekommen, wie es mir ab sofort noch besser gelingen kann mit meiner Arbeit persönliche Erfüllung zu finden und vor allem, wie ich herausfinden kann, welches meine The Big Five for Life sind. Doch eine Gebrauchsanweisung konnte ich in John Streleckys Buch leider nicht finden. Auch keinen Ansatz, wie ich meinen The Big Five for Life auf die Spur kommen kann. Ich frage mich ernsthaft, was die Absicht dieses Buchs ist. Wollte Strelecky einfach nur einen netten Roman schreiben, der einen am Schluss des Buches zum Heulen bringt oder beabsichtig er möglichst viele Leser in eines seiner Seminare und Coachings zu locken. Beides ist natürlich legitim, aber etwas mehr Erkenntnis hätte ich mir von diesem Buch doch erhofft. Den Warnhinweis für Führungskräfte und Firmeninhaber auf der Rückseite des Buches: Nach der Lektüre dieses Buches könnte Ihr Unternehmen sich dramatisch verändern – zum Positiven! Finde ich jedenfalls völlig übertrieben.

Autor:

John Strelecky, geboren 1969 in Chicago, lebt heute in Orlando, Florida. Er war lange Jahre in der Wirtschaft tätig, bis ein lebensveränderndes Ereignis im Alter von 33 Jahren ihn dazu veranlasste, die Geschichte vom ›Café am Rande der Welt‹ zu erzählen. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Erfahrung als Autor. Und er hatte auch an keinen Schreibseminaren an der Universität teilgenommen.

Innerhalb eines Jahres nach Erscheinen hatte sich das Buch durch die Mundpropaganda der Leser auf dem gesamten Erdball verbreitet – es begeisterte Menschen auf jedem Kontinent, einschließlich Antarktika. Zudem errang es den ersten Platz auf der Bestsellerliste und wurde in über 30 Sprachen übersetzt

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Denkreich
Show-Dont-Tell

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: The Big Five for Life
Originaltitel: The Big Five for Life - A Story of One Man and Leadership's Greatest
Autor: Strelecky, John
Verlag: dtv2009
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 256 Seiten
ISBN-13: 978-3-4233-4528-6


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