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Wusstet ihr, dass die schöne Aphrodite und der Krüppel Hephaistos ein Ehe führen, oder wie Athene aus Zeus Kopf gebohrt wurde und wie Hades die Liebe fand. Also ich nicht, zumindest nicht genau. Da mich Rick Riordan aber schon mit seiner „Percy Jackson“ Reihe und später mit „Helden des Olymp“ in die Welt der Halbgötter entführt hat, war ich gespannt mehr über diese Götter zu lernen. Ich wollte wissen: Wer sind diese Götter eigentlich und was haben die mit Titane zutun. Deshalb stelle ich euch heute das Buch „Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen“, das 2016 im Carlsen Verlag erschienen ist, vor.

Inhalt:

Zeus, Poseidon, Hades Hera, Hermes und noch so viele andere.... Wir alle kennen zumindest ein paar griechische Götter, doch wer sind die eigentlich, welche Eigenschaften habe die und welche Geschichten. Percy Jackson ein Halbgott und Sohn des Poseidon stellt uns die Götter mal vor. Er erzählt wie die Welt und die Götter entstanden sind und wie sie in Beziehung zueinanderstehen. Dies geschieht in Form von kürzeren Erzählungen zu jedem Gott. So hat jeder Gott seine eigenen Geschichten, nachdem das große Ganze erklärt wird. Percy schmückt diese noch mit seinem gewohnten Humor aus. Begonnen wird aber mit der Geschichte zu der Entstehung der Welt, der Titanen und der Götter.

Meinung:

Gerade als Fan von Percy Jackson und griechischen Göttern kann man viel Spaß mit dem Buch haben. Es ist darauf aus auch ohne irgendwelches Vorwissen alles zu verstehen. Ich empfand besonders die eingestreuten Witze sehr ansprechend das sie diese alten Sagen gut auflockern und mit den Percy Jackson Romanen in Verbindung bringen. Ein besonderes Highlight war für mich die von Athene das ich und die von Hestia. Ein großer Vorteil ist auch, dass es nur kleinere Erzählungen sind, so kann man mal eine Geschichte Lesen und später eine andere. Ich mag auch das besonders die Eigenheiten der verschiedenen Götter in den Vordergrund gestellt werden, so kann man häufig über die Handlungen schmunzeln oder den Kopf schütteln. Ich hat viel Spaß beim Lesen und man lernt noch was über die Mythologie. Das Buch ist auch gut für jüngere geeignet, da alles kommentiert und gut erklärt ist. Ich empfehle es auch für Leute die Percy Jackson schon gelesen oder noch nicht gelesen haben und es später noch lesen wollen.

Autor:

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken«, »Helden des Olymp«, »Percy Jackson erzählt«, »Magnus Chase« und »Die Abenteuer des Apollo«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Alle Bände der »Percy Jackson erzählt«-Reihe:

Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen
Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen

Buchinfos:

Titel: Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen
Originaltitel: Percy Jackson’s Greek Gods
Autor: Riordan, Rick
Übersetzer: Gabriele Haefs
Sprecher: Marius Clarén
Verlag: Carlsen, 2016
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Hardcover, 496 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-55661-5


© Cover und Biografie Carlsen Verlag /© Autorenfoto Marty Umans

Nun ist es schon wieder Januar und ich denke bereits an die nächste Buchmessen, die im März in Leipzig stattfindet. Und doch möchte ich mich heute nochmal an die BuchBerlin erinnern. Dabei will ich euch sagen, welche Eindrücke nach zwei Monaten noch in meinem Kopf sind und warum nach der Messe auch wieder vor der Messe ist.

Beginnen wir mit unserer Reise zur BuchBerlin, das ist ja von dem schönen München doch ein ganzes Stück weg. Aber wir sind am Freitagabend gut in unserem Hotel angekommen. So konnten wir am Samstagmorgen direkt mit Event beginnen. Egal was ich von dieser Messe erwartet habe, dass was ich bekommen habe, war etwas anders. Und ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage ich liebe diese Messe. Mein erster Eindruck war, man ist das klein, und das ist es tatsächlich. Ich war vorher bereits auf Buchmessen, aber nur in Leipzig und Frankfurt, dennoch ist keinen davon hiermit zu vergleichen. Die BuchBerlin ist in einem Hotel und somit eine kleine Messe ohne unendlich vielen Menschen, die sich wie Wellen durch enge Gänge schieben.

Nach einer kurzen Orientierungsphase die aus planlosen hin und herlaufen bestand, begannen wir unsere Runden. Sehr schnell bemerkte ich, dass es hier anders läuft, man kann mit den Leuten reden, und zwar mit eigentlich fast jeden und es fühlt sich persönlicher an als auf den großen Messen. Die Autoren leben für ihre Bücher und erzählen dir gerne Storys zu ihren Büchern und ihrer Art zu schreiben oder beraten dich.

Ich selbst bin fantasyverrückt und habe eine Schwäche für High-Fantasy, dieses Genre kommt aber auf den großen Messen leider oft zu kurz doch nicht auf der Buchberlin. Da wird einem vor allem im Fantasybereich sehr viel geboten von SciFy über Low-Fantasy Urbanfantasy bis zur High-Fantasy und Steampunk, ist sämtliches vertreten. Ich fühlte mich so gut, auch meine Ideen zu Fantasy Büchern konnte ich hier sehr erregt teilen, denn man möchte einfach nicht schon wieder Geschichten über Orks, Elfen und Trolle lesen, zumindest nicht immer. Aber auch ganz andere Genre wie Erotik, die gerne totgeschwiegen werden, haben dort ihren Platz. Selbst wenn dies nun nicht für mich ist, finde ich das eine ausgesprochen lobenswerte Entwicklung. Auch für Schlaubibasti ließ sich sowohl im Bereich Krimi als auch Scify etwas finden.

Am Abend waren wir dann auf dem Event von 9Lesen. Ich empfand es als echt schön und deine tolle Idee neun unterschiedliche Autoren mit ihren Büchern da zusehen. Nach der Veranstaltung habe ich dann noch die tolle Sandy getroffen, ich freue mich sie in Leipzig wieder zusehen.

Natürlich mussten auf der Messe auch Bücher mit. Am nächsten Tag war dann unsere Einkaufstour und wir haben die Bücher, die wir uns am Vortag ausgesucht haben, mitgenommen und glaubt mir es waren nicht gerade wenig Bücher. Man traf viele Menschen vom Vortag wieder und redete über Bücher und den Alltag als Blogger oder Autor. Ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung für mich und ich freue mich auch nächstes Jahr hoffentlich wieder dabei zu seien. Denn nach der Messe ist vor der Messe und die nächste Messe folgt bestimmt.

„Manchmal gibt es gute Gründe sich vor der Dunkelheit zu fürchten“

Inhalt:

"Das Lied der Dunkelheit" ist der erste Teil aus der Roman Reihe „Demon Zyklus“ von Peter V. Brett. Der Protagonist ist der junge Arlen, der bereits sehr früh extreme Erfahrungen mit den sogenannten Dämonen macht. Diese sind an bestimmte Elemente, wie Feuer Holz oder Erde, gebundene Wesen die nachts erscheinen, die Dörfer überfallen und die dort lebenden Menschen töten.
Es gibt besondere Zeichen die, die Dämonen bei richtiger Anwendung abhalten können und doch bleibt die Angst. Angst als ständiger Begleiter der Menschen, die vergessen haben, wie man gegen die Dämonen kämpft. Die Angriffszeichen sind bereits vor langer Zeit verloren gegangen, doch ohne trauen sich die Menschen in Arlens Umgebung nicht den Kampf auf zunehmen.
In dieser Welt verliert Arlen in einer grausamen Nacht seine Mutter an diese Gestalten, schwört Rache und begibt sich auf einen sehr langen und schweren Weg raus aus dem Dorf rein in die Welt auf der Suche nach Menschen die den Mut haben sich nicht unterdrücken und verdrängen zu lassen, sondern bereit sind zu kämpfen.

Meinung:

Das Grundgefühl dieses Buches hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich habe die ersten 100 Seiten, ohne auch nur aufzusehen, gelesen. Die Figur des Arlens habe in mein Herz geschlossen und jede Sekunde mit ihm gelitten, seinen Schmerz und seine unbändige Kraft, die er daraus zieht, gefühlt. Er ist ein so interessanter Protagonist, den man gerne verfolgt und er verständlich und nachvollziehbar handelt, in seiner Rebellion und seinen Kämpfen. Die Actionszenen mit den Dämonen sind so fesselnd und man spürt förmlich die Anspannung und riecht fast die Angst.
Bis das Buch einen Schnitt macht und den Ort innerhalb der Welt wechselt, dies hat mich so raus gerissen, das ich das Buch fast sechs Monate nicht angerührt habe bis ich wieder das Buch in die Hand nehmen konnte und weiter gelesen habe. Daraufhin wusste ich wieder, aus welchen Gründen ich dieses Buch so mochte, auch wenn mich die Figuren manchmal nervten, aber das Szenario ist so faszinierend, das man weiter lesen muss.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und spannend, hält auch in ruhigeren Momenten ein angenehmes Tempo und regt die Vorstellungskraft an. Besonders die Beschreibungen der einzelnen Dämonenarten haben es mir angetan und bringen die gewisse Portion Grusel dazu die das Buch braucht. Man hat das permanente Gefühl der Angst und Schutzlosigkeit, falls doch ein Siegel nicht in Takt seien könnte, dass sich sofort sehr stark auf den Leser überträgt.
Insgesamt mochte ich sowohl den Anfang als auch die zweite Hälfte sehr gerne und finde dies einen gelungenen Einstieg in diese High-Fantasy Welt.

Autor:

Peter V. Brett, 1973 geboren, studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und entdeckte Rollenspiele, Comics und das Schreiben für sich. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich ganz dem Schreiben von fantastischer Literatur widmete. Mit seinen Romanen und Erzählungen aus der Welt von »Das Lied der Dunkelheit« hat er die internationalen Bestsellerlisten gestürmt. Peter V. Brett lebt in Brooklyn, New York.

Alle Bände des »Demon Zyklus«:

Das Lied der Dunkelheit
Das Flüstern der Nacht
Die Flammen der Dämmerung
Der Thron der Finsternis
Das Leuchten der Magie
Die Stimmen des Abgrunds

Alle Bände des »Erzählungen aus Arlens Welt«:

Der große Basar
Das Erbe des Kuriers
Selias Geheimnis

Buchinfos:

Titel: Das Lied der Dunkelheit
Originaltitel: The Painted Man
Autor: Brett, Peter V.
Übersetzer: Ingrid Herrmann-Nytko
Verlag: Heyne-Verlag, 2008
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Paperback, 800 Seiten
ISBN-13: 978-3-453-52476-7


© Cover und Biografie Verlagsgruppe Random House GmbH /© Autorenfoto Amelia D'Entrone

Ich stelle euch heute den Beginn der Urbanen-Fantasy Reihe Skulduggery Pleasant vor . „Skulduggery Pleasant – Der Gentleman mit der Feuerhand: Band 1“ vom sehr sympatischen Derek Landy erschienen 2011 im Loewe Verlag. Ich selbst habe Derek Landy auf der Leipziger Buchmesse getroffen und mir ein Autogramm geben lassen, allerdings war ich so aufgeregt das ich mein Selfie mit ihm verwackelt habe, so typisch ich. Fazit dieser Lesung und dem 2 Stunden anstehen für das Autogramm war, ich haben mich für eine neuen interessanten Fantasy-Reihe begeistert.

Inhalt:

Dein reicher seltsamer Onkel stirbt, du erbst sein altes Haus, sein gesamtes Vermögen; jemand versucht dich umzubringen und ein lebendiges Skelett rettet dir das Leben. Er führt dir die Magie seiner Welt vor Augen und schon bist du ganz tief drin, zwischen Vampiren, Elementezauberen und einen mächtigen Feind der deinen Tod und den Untergang der Welt wünscht steht dir gegenüber.
Das alles erlebt die junge Stephanie als sich ihr leben durch das Auftauchen von Skulduggery Pleasant grundlegend ändert und sie mit an seiner Seite in ein magisches Abenteuer zieht.

Meinung:

Skulduggery Pleasant ist eine der Fantasy Reihe, die mir schon so oft empfohlen wurden, die ich allerdings immer vor mir her geschoben habe. Bis zur LBM 2018 dort habe ich Derek Landy bei einer Lesung gesehen und war so überzeugt von dem Mann, dass ich wusste: Jetzt musst du anfangen.
Natürlich hatte ich nun auch ganz klare Erwartungen an das Buch; ich wollte gut unterhalten werden und dabei in eine neue fantasyvolle Welt entführt werden. Jetzt nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, kann ich nur sagen das, diese Erwartungen wurden voll erfüllt. Der Einstieg in die Welt ist für den Leser sehr einfach gestaltet, da man zusammen mit der Protagonistin Stephani die Welt entdeckt und mehr über sie lernt. Die Geschichte ist meist in der Personalenerzählweise, So dass man sich sehr gut mit Stephanie gleichgesetzt kann und ihr cooler Charakter lässt sie einfach ins Herz schließen. Sie ist tapfer mutig und hat immer einen Scherz auf den Lippen und nimmt sich selbst nicht immer zu ernst. Ihr recht junges Alter von 12 Jahren ist nicht störend und sorgt für ein paar sehr interessante Momente.
Ihr Begleiter Skulduggery Pleasant ist dagegen ein wandelndes Skelett mit Hut und Schal. Von Beruf ist Detektiv, doch Abenteurer trifft es aus meiner Sichtweise jetzt gerade besser. Es macht einfach Spaß das Geheimnis um Stephanies Großvater mit den beiden zu lösen und die Actionszenen gegen Ende des Buches bauen ein sehr schnelles Tempo und viel Spannung ein. Auch wenn gerade auf den letzten 70 Seiten es für meinen Geschmack fast zu viel war, da ich mich persönlich nach einer Auflösung des Konfliktes sehnte.
Im großen und ganzen ist es wunderschöne urbane Fantasy mit viel Herz und Humor die wenig Ansprüche stellt, aber gut unterhält und Lust auf mehr macht. Ich möchte jetzt unbedingt den zweiten Teil lesen und schauen wie sich dieser an die dich recht eigenständige Story von Teil eins anschließt.

Autor:

Derek Landy, geboren 1974, arbeitete als Karatelehrer und Drehbuchautor, bevor er die Idee zu seinen erfolgreichen Skulduggery-Pleasant-Büchern hatte. Die Reihe wurde in 35 Sprachen übersetzt, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und stürmte weltweit die Bestsellerlisten. Derek Landy lebt in der Nähe von Dublin in einem Haus, das vollgestopft ist mit Filmrequisiten. Besonders stolz ist er auf sein Original-Supermankostüm.

Alle Bände der »Skulduggery Pleasant«-Reihe:

Der Gentleman mit der Feuerhand
Das Groteskerium kehrt zurück
Die Diablerie bittet zum Sterben
Sabotage im Sanktuarium
Rebellion der Restanten
Passage der Totenbeschwörer
Duell der Dimensionen
Die Rückkehr der Toten Männer
Das Sterben des Lichts
Auferstehung
Mitterernacht

Weitere Bücher aus der »Skulduggery Pleasant-Welt:

Die ruchlosen Sieben
Apokalypse, Wow

Buchinfos:

Titel: Skulduggery Pleasant – Der Gentleman mit der Feuerhand
Autor: Landy, Derek
Verlag: Loewe Verlag
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 344 Seiten
ISBN-13: 978-3-785-57268-9


© Cover und Biografie Loewe Verlag / © Autorenfoto Toby Madden 2016

So nun folgte die Rezension des zweiten Teiles der Reihe Helden des Olymp - der Sohn des Neptun von Rick Riordan. Mal wieder geht es um die Götter, Halbgötter und Mythen und doch ist etwas anders als früher.

„Dem Ruf werden folgen der Halbblute sieben,
Die Welt wird sterben in Sturm oder Feuer,
Ein letzter Atem ist zur Erfüllung des Eides geblieben,
Und der Feind trägt Waffen zu des Todes Gemäuer“

Inhalt:

Der Sohn des Neptuns ist der zweite Teil der Helden des Olymp Reihe von Rick Riordan. Er scheint auf dem ersten Blick nur los mit dem anderen zusammenzuhängen. Das Setting ist ,wie zu vermuten war das gleich wie in Band eins, die USA der Gegenwart und natürlich sind auch wieder die Götter mit von der Partie. Diesmal allerdings anders als gewohnt, die eine römische Version der griechischen Götter werden eingeführt und neue Götter der römischen Mythologie ergänzt. Die Hauptpersonen sind Percy Jackson, der namens Geber der Vorgänger Reihe, Hazel, eine Tochter des Pluto und Frank, ein Sohn des Kriegsgottes Mars. Diese drei bekommen den Auftrag den Tod in Alaska aufzusuchen und ihn von seinen Fesseln zu sprengen, um den ausgebrochenen nicht gewinnbaren Krieg eine mögliche Wendung zugeben. Ähnlich wie Jason in Teil eins hat auch Percy keine Erinnerungen und es scheint noch eine viel größere Aufgabe auf die drei Helden zuzukommen.

Meinung:

Der zweite Teil der Helden des Olymp Reihe hat für mich nochmal eine Schippe drauf gesetzt. Eine Sache die ich schon am ersten Teil sehr mochte, waren die Figuren und die sind diesmal noch tiefgründiger mit individuellen und interessanten Problemen und inneren Konflikten.
Natürlich wird das Rad nicht neu erfunden aber es ist ganz erfrischend, auch die Nebencharaktere haben teilweise sehr intelligente nicht erzwungen und gut eingearbeitete Geschichten und Hintergründe für ihre Handlungen. Besonders positiv sind mir dabei Nico, Rea und Oktavian aufgefallen. Auch die Einführung der Römer und deren Kultur wird sehr stark in den Kontrast zu den Griechen und ihrer Lebensweise gesetzt, ohne dabei eines über das andere zustellen. Auch das Thema Gleichwertigkeit wird auf verschiedenen Ebenen angeschnitten und wirkt, als würde es noch weiter ausgebaut werden.
Vom Stiel ist es mit dem ersten Teil vergleichbar, obwohl ich diese Handlung mehr mag, dies ist allerdings nur eine persönliche Vorliebe. Man sollte sich nach dem Lesen des ersten Teiles nur nicht irritieren lassen und jeden sei gesagt die vielen Fragen, die man im Kopf hat werden aufgelöst, wenn auch nicht sofort. Im Allgemeinen ist der Spannungsbogen gut, wenn auch etwas vorhersehbar, aber mehr erwartet man von klassischer Jugendliteratur in dem Falle auch nicht. Es hat meine Erwartungen, die ich nach dem lesen des ersten Bandes hatte sehr schnell über den Haufen geworfen und die neuen dann aber wirklich sehr gut erfüllt. Ich mag es als Fantasy Literatur für zwischen durch und sehr zu empfehlen, wenn man den ersten Teil mochte.

Autor:

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken«, »Helden des Olymp«, »Percy Jackson erzählt«, »Magnus Chase« und »Die Abenteuer des Apollo«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Alle Bände der »Helden«-Serie:

Die Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott (Band 1)
Die Helden des Olymp – Der Sohn des Neptun (Band 2)
Die Helden des Olymp – Das Zeichen der Athene (Band 3)
Die Helden des Olymp – Das Haus des Hades (Band 4)
Die Helden des Olymp – Das Blut des Olymp (Band 5)

Buchinfos:

Titel: Helden des Olymp – Der Sohn des Neptun
Autor: Riordan, Rick
Verlag: Carlsen Verlag, 2014
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 592 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-31358-4


© Cover und Biografie Carlsen Verlag /© Autorenfoto Marty Umans

Heute stelle ich euch "Der verschwundene Halbgott" von Rick Riordan den ersten Teil der Reihe Helden des Olymp vor. Dies ist eine direkte Nachfolgerreihe zur bekannten Percy Jackson Reihe.

„Kind des Blitzes, hüte dich vor der Erde, an den Sieben wollen sich die Riesen rächen. Schmied und Taube den Käfig zerbrechen. Durch Heras Zorn der Tod befreit.“

Inhalt:

Jason, ein Halbgott, wacht in einem Bus auf, ohne Erinnerungen an sich selbst oder warum er hier ist , auf. Zusammen mit Leo, ein Sohn des Gottes Hephaistos, und Piper, eine Tochter der Aphrodite, seinen Freunden, an die er sich allerdings ebenfalls nicht erinnert, gerät er durch einen Strudel von Ereignissen ins Camp Halfblood. In diesem werden junge griechische Halbgötter ausgebildet.

Aber irgendwas scheint mit Jason, der irgendwie nicht so ist wie die anderen Halbgötter nicht zu stimmen. Er, Leo und Piper bekommen den Auftrag den verschwunden Halbgott Percy Jackson zu finden und ein wildes Abenteuer auf dem Rücken eines fliegenden metallischen Drachens durch die USA in Richtung eines Wolfshauses beginnt und die Ereignisse und Kämpfe überschlagen sich.

Meinung:

Die Reihe Helden des Olymp schlägt einen anderen Ton an als Vorgängerreihe Percy Jackson, ob gleich das Grundszenario, das die griechischen Götter existieren, die Mythologie wahr ist und es halbgöttliche Kinder gibt, die deren Kämpfe austragen beibehalten wird.
Es wirkt nun erwachsener und reifer und auch die Personen altern in den Büchern mit und dies empfinde ich als sehr angenehm. Die Folge daraus ist, dass die Handlung dann in bestimmten Momenten nicht zu abwegig ist, wie es in Percy Jackson der Fall war und die Personen glaubwürdiger wirken.
Im Allgemeinen mag ich die Handlung bis auf eine Szene sehr gerne und habe das Gefühl diese Reise durch die veränderten Schauplätze mitzuerleben genossen. Das Erzähltempo war sehr angenehm und die Spannung, die bereits am Anfang durch den Gedächtnisverlust aufgebaut wurde, wird beibehalten. Die Geschichte aus immer wechselnden Perspektiven der drei Demigottheiten geschrieben und erhöht somit die Spannung und den Abwechslungsreichtum des Buches.

Die Figuren wirken auf mich sympathischer als die in der ersten Reihe und auch vielfältiger in ihren Rollen, tiefgründiger in ihren Verhaltensweisen und Gefühlen. Um es am Beispiel von Leo mal kurz anzuschneiden: Er lockert die Situation auf, hat immer einen Scherz auf den Lippen und nimmt sich selbst und dir Umwelt nicht zu ernst und doch tobt in ihm einer der stärksten Konflikte der Protagonisten der ihn und sein Handeln stark prägt.

Es ist typische sehr gute Urbanfantasy Literatur und allen zu empfehlen die Percy Jackson mochten, sich für antike Götter interessieren oder sehen wollen, wie eine reifer Fortsetzungsreihe zu Percy Jackson ist.

Autor:

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken«, »Helden des Olymp«, »Percy Jackson erzählt«, »Magnus Chase« und »Die Abenteuer des Apollo«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Alle Bände der »Helden«-Serie:

Die Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott (Band 1)
Die Helden des Olymp – Der Sohn des Neptun (Band 2)
Die Helden des Olymp – Das Zeichen der Athene (Band 3)
Die Helden des Olymp – Das Haus des Hades (Band 4)
Die Helden des Olymp – Das Blut des Olymp (Band 5)

Buchinfos:

Titel: Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott
Autor: Riordan, Rick
Verlag: Carlsen Verlag, 2012
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Hardcover, 592 Seiten
ISBN-13: 978-3-551-31318-8


© Cover und Biografie Carlsen Verlag /© Autorenfoto Marty Umans

Heute habe ich mal nach einer kurzen Pause endlich mal wieder eine Rezension für euch. Heute möchte ich euch den Fantasy-Roman „Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1“ des Autors Richard Schwartz , erschienen im Piper Verlag vorstellen. Glaubt ihr an Zufälle? Ich nicht. Das Buch wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen, und ich muss sagen, sie kennt meinen Geschmack mehr als gut.

Inhalt:

Ein verschneiter Gasthof und eine dort, in Folge eines Schneesturmes, zusammengepferchte Gruppe Menschen. Harvald, ein Krieger, welcher in diesem Gasthof einkehrte und Schutz vor dem Sturm sucht, ahnt er noch nicht was alles mit dieser Gruppe zufällig zusammengewürfelten Menschen noch alles passieren würde. Als kurz nach Beginn des Schneesturms auch noch die Magierin Leandra im Gasthof „Zum Hammerkopf“ eintrifft, wird die Ansammlung von Personen noch seltsamer. Der Gasthof wird durch den Sturm vollständig von der Außenwelt abgeschnitten, und die Dinge nehmen ihren mysteriösen Lauf. Ein schrecklicher, absolut grauenhafter Mord passiert und die Bewohner des Gasthofs begegnen sich fortan nur noch mit großem Mistrauen. Als durch Leandra schließlich noch merkwürdige Magie- und Energiemuster festgestellt werden, beginnt die Situation zu eskalieren. Welche Bestie ist für den Mord verantwortlich? Welches Geheimnis hütet der Gasthof? Wem der unfreiwilligen Mitbewohner kann man trauen? Und was hat das sagenhafte untergegangene Reich Askir mit der ganzen Sache zu tun? „Das erste Horn“ ist der Auftakt zum Romanzyklus „Das Geheimnis von Askir“, kann aber meiner Meinung nach als eigenständiges Buch gelesen werden.

Meinung:

Wenn ich das Buch mit Sternen bewerten würde, wäre es ein glattes 5 Sterne Buch. Absolut großartig. Schwartz erzählt und beschreibt Personen, Orte und Gegenstände detailliert aber absolut nicht langweilig, sondern immer sehr spannend und zur jeweiligen Szene passend. Auch die Einführung der Protagonisten in die Romanhandlung und damit auch in den Romanzyklus gelingt meisterhaft. Die Schilderung des Gasthofes und seiner Bewohner kommt realistisch rüber, als Leser hat man oft das Gefühl die Situation live mitzuerleben. Mein einziger Kritikpunkt ist das schnelle Showdown zum Ende des Buches. Am Anfang des Buches nimmt sich der Autor viel Zeit für die Geschichte, gegen Ende geht dann auf einmal alles rasend schnell. Das Ende kommt mir fast etwas stumpf abgehackt vor, ich würde aber davon ausgehen das dieser harte Cut im Bezug auf die weiteren Teile des Zyklus durchaus Sinn ergibt.

Autor:

Richard Schwartz (geboren 1958 in Frankfurt am Main), ist das Pseudonym eines deutschen Schriftstellers unter dem der Fantasy-Romanzyklus „Das Geheimnis von Askir“ und dessen Fortsetzung „Die Götterkriege“ veröffentlicht werden. Lt. eigener Auskunft hat der Autor eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker und ein Studium der Elektrotechnik und Informatik absolviert. Er arbeitete als Tankwart, Postfahrer und Systemprogrammierer und restauriert Autos und Motorräder.

Buchinfos:

Titel: Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1
Autor: Schwartz, Richard
Verlag: Piper Verlag, 2006
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 400 Seiten
ISBN-13: 978-3-492-26817-2


© Cover Piper Verlag

Ich möchte euch heute mit einer kurzen Rezension in die Welt des Klassikers „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, erschienen im Thienemann Verlag, entführen.

Inhalt:

Bastian Balthasar Bux, Schulaußenseiter, stolpert zufällig in das Antiquariat Karl Konrad Koreanders wo er von einem Roman welchen der Antiquar auf seinem Sessel liegen hat geradezu magisch angezogen wird. Es kommt wie es kommen sollte, Bastian macht sich mit dem Buch aus dem Staub. An einem ruhigen Platz angekommen, beginnt Bastian damit das Buch zu lesen. Das dies der Beginn eines großen Abenteuers ist konnte er da noch nicht ahnen. Phantasien wird durch das „Nichts“ bedroht, woher es kam weiß keiner so genau – dafür wissen alle umso genauer was es anrichtet – alles verschwindet einfach, als ob es nie dagewesen war. Wir treffen auf eine Gruppe Reisender, welche unterwegs ist zum „Elfenbeinturm“, dem Mittelpunkt Phantasiens, um dort bei der kindlichen Kaiserin um Hilfe zu ersuchen. Da die kindliche Kaiserin an einer mysteriösen Krankheit leidet wird ein Bote ausgeschickt um AURYN, das Zeichen der Kaiserin, an Atréju zu überbringen. Atréju, vom Volk der Grünhäute, wird von der kindlichen Kaiserin auf die „große Suche“ geschickt.

Meinung:

Ich liebe dieses Buch! Ganz einfach :) Die unendliche Geschichte war mit eines der ersten Bücher das ich überhaupt gelesen habe, von daher fällt es mir hier tatsächlich schwer Objektiv zu bleiben. Michael Ende hat hier meiner Meinung nach ein unglaublich vielschichtiges und intelligentes Buch geschrieben, ein Buch das süchtig macht. Obwohl ich das Buch mittlerweile bestimmt zwanzig Mal gelesen habe, entdecke ich doch jedes Mal neue Details. Gerade jetzt beim Schreiben der Rezension, vielleicht auch durch „Die Götter von Asgard“ auf nordische Mythologie getrimmt, sticht für mich die parallele des AURYN zur Midgardschlange welche ja ebenfalls die ganze Welt umspannt auf. Ende beschreibt die Welt Phantasiens mit einem unglaublichen Detailreichtum was es immer wieder zu einer Freude macht dieses Buch zu lesen. Auch die Idee des „Buches im Buch“, welche die Grenzen zwischen Bastians Welt und Phantasien verschwimmen lässt trägt für mich zum unverwechselbaren Charakter des Buches bei.

Autor:

Michael Ende (*1929 † 1995) war ein leider viel zu früh verstorbener deutscher Schriftsteller. Seine Romane wie „Die unendliche Geschichte“, „Jim Knopf“ oder „Momo“ zählen zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbüchern, und werden international verkauft.

Buchinfos:

Titel: Die unendliche Geschichte
Autor: Ende, Michael
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 480 Seiten
ISBN-13: 978-3-522-17684-2


© Bilder by Thienemann-Esslinger Verlag