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Das Buch Schamanische Schöpferkraft von Alberto Villoldo habe ich vom Ansata-Verlag als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt bekommen, hierfür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ich besitze alle Bücher von Ihm und Ich liebe seine Bücher. Sie stehen alle gemeinsam an einem liebevoll ausgewählten Regal in meinem Büro. Ich liebe Albertos Kombination aus Erzählungen und Übungen für den Leser. Und warte immer schon sehnsüchtig auf sein nächstes Buch, wenn ich dem neuesten fertig bin. Albertos Bücher begleiten mich bereits seit vielen Jahren. Ja, ich kenne Albertos Bücher alle und fast alle habe ich mehrmals gelesen und mache die vorgeschlagenen Übungen sehr gründlich. Ich kenne Alberto persönlich aus einigen Seminaren in Deutschland und habe Ihn als brillanten Lehrer kennengelernt.

Ich war also auch diesmal sehr gespannt, was auf mich zukommt, vor allem, da ich gerade erst von meiner ersten Reise aus Peru zurückgekommen bin, die mein Leben regelrecht auf den Kopf gestellt hat. Schamanische Schöpferkraft ist ein Buch voller Geschichten, die das Leben schrieb, ein Buch voller geschichtlicher und kultureller Zusammenhänge, ohne die ganze peruanische Geschichte zu erzählen. Es enthält Übungen, ist aber kein Übungsbuch. Es stellt Sichtweisen unterschiedlicher Kulturen neben einander, ohne zu vergleichen. Beim ersten Lesen ist es mir wirklich schwer gefallen die Zusammenhänge zu begreifen, doch irgendwie scheinen sich nach und nach die Synapsen neu zu verknüpfen und mein Bewusstsein für die Zusammenhänge in meinem Leben verändert sich.

Inhalt:

In Alberto Villodos Buch Schamanische Schöpferkraft geht es um die uralte Lehre vom heiligen Traum. Es geht um den heiligen Trau, der bewusst oder unbewusst, den Lebensweg eines jeden Menschen begleitet. Wenn wir uns dafür öffnen, kann der heilige Traum jeden Menschen zu seinem Lebenssinn führen und ihm seine Lebensaufgabe offenbaren. Sobald wir uns diesem heiligen Traum bewusstwerden, bekommt unser Leben einen Sinn. In jedem von uns schlummert dieser heilige Traum, der auf unsere persönliche, ganz eigene Art und Weise ins Leben gebracht werden will. Früher oder später ruft er in jedem Menschen, doch entscheiden wir selbst, ob wir diesem Ruf folgen wollen oder uns davor verschließen. Dieses Buch ermutigt den Leser sich auf den Weg zu machen, ohne das Ziel zu kennen, sich auf die Suche zu begeben und ohne den Weg zu kennen.

Um unseren heiligen Traum entdecken zu können, müssen wir uns unseren drei schlimmsten Albträumen stellen: Sobald es uns gelingt den Alptraum von der trügerischen Sicherheit zu transformieren, lernen wir wahre Sicherheit und wahre Ruhe kennen. Sobald es uns gelingt den Alptraum vom Tod zu transformieren, entdecken wir die Endlosigkeit. Sobald es uns gelingt den Alptraum von bedingungsloser Liebe zu transformieren, verlieren wir die Angst. Die Geschichten und Übungen in diesem Buch können uns dabei helfen diese drei Albträume zu transformieren. Dabei geht es nicht darum reich und berühmt zu werden, sondern vielmehr darum um in düsteren Zeiten zu einem leuchtenden Krieger zu werden, der sich auf den Weg macht, seinem Leben einen Sinn und eine Richtung zu geben und den ganz persönlichen heiligen Traum zu entdecken. Dieses Buch ist kein Patentrezept, sondern ein Buch, dass jeden einzelnen auf seine ganz persönliche Weise anregt seinen Weg zu gehen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Meinung:

Ich habe da so eine Angewohnheit: In der Regel lese ich ein neues Buch erst einmal von vorne bis hinten durch, manche Passagen überfliege ich dabei einfach. Ich will einfach wissen, wo mich das Buch hinführen will, bevor ich tiefer einsteige. So auch dieses Mal. Manche Übungen kamen mir bekannt vor aus einem früheren Buch Villoldos, auch manche Geschichten kamen mir bereits bekannt vor, vielleicht kenne ich sie aus Albertos Seminaren. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl nicht, aber auch gar nicht zu verstehen, was mir die Geschichte sagen will, ich war irritiert und bin es vielleicht heute noch. Manchmal denke ich, warum lese ich dieses Buch überhaupt!? Und dennoch arbeitet dieses Buch mit mir. Zum Beispiel endete einer meiner Leseabende auf der Stufe vor meiner Eingangstür sitzend, meine neue Feuerschale aus Peru zu meinen Füßen. Ich reinigte mich mit Blütenwasser und entzündete in der Schale eine kleine Kerze. Tief in mir drinnen waren, ja was eigentlich? Glaubenssätze, Rollen oder Ängste? aufgetaucht, die erlöst werden wollten. Ich begrüßte die geistige Welt, so wie ich es in Peru gelernt habe, pustete das Ja-was-eigentlich in einen hölzernen Zahnstocher und übergab diesen dem Feuer. Ich wartete bis dieser ganz verbrannt war, bedankte mich für diese Erfahrung und löschte die Kerze. Bereits unmittelbar nach dieser kleinen Zeremonie konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, was ich dem Feuer übergeben hatte.

Beim zweiten oder dritten Lesen stolperte ich über zwei einfache Worte: „Ich bin.“ Und über eine Erzählung Albertos in der er über das „Ich bin.“ einer befreundeten Schamanin berichtet. Von diesem Moment an sehne ich mich danach mein „Ich Bin.“ zu finden. Und irgendwie macht es mich traurig, dass ich die richtigen Worte für mein „Ich bin.“ noch immer nicht gefunden habe. Ein paar Tage später, als ich bis spät in der Nacht an dieser Rezension schreibe passiert etwas völlig Unerwartetes. Ich habe gerade den Rechner runtergefahren und bin ins Bett gegangen, Und als ich da so im Bett sitze, angelehnt an die Wand hinter meinem Kopfkissen, da ist plötzlich da, ein kurzer Moment der Erleuchtung. Andrea, du kennst dein „Ich Bin.“ doch schon so lange! Die weisen Worte stehen sogar auf deiner Homepage! Augenblicklich bin ich wieder wach. Glasklar taucht der Moment vor meinem inneren Auge auf. Ja, es ist schon etliche Jahre her. Ich stand am Grab der Seherin als mich ein Lichtstrahl traf und in mir das „Ich bin.“ auftauchte. Ich habe mich einfach nicht mehr daran erinnert und ich konnte mich damals in diesen Worten nicht erkennen. Also ging ich in mein Büro, schaltete den Rechner wieder an, durchforstete die Seiten meiner Homepage und fand die vor vielen Jahren niedergeschriebenen Worte. Endlich erkannte ich Ihre Bedeutung, endlich konnte ich mich in jedem einzelnen Wort, in jedem einzelnen Satz erkennen…. Meine Meinung zu diesem Buch: es ist einfach erleuchtend. Vielen Dank Alberto.

Autor:

Alberto Villoldo lebt in Los Angeles und ist klassisch ausgebildeter medizinischer Anthropologe. 25 Jahre lang bereiste er die Hochländer der Anden und die Gebiete des Amazonas und studierte die schamanischen Heilpraktiken. In seinen Seminaren führt er alljährlich Tausende von Medizinern und Laien in die energiemedizinischen Techniken ein. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter „Das erleuchtete Gehirn“ und „Das geheime Wissen der Schamanen“.

Buchinfos:

Titel: Schamanische Schöpferkraft – Wie wir unsere Lebensvision Wirklichkeit werden lassen
Originaltitel: The Heart of the Shaman
Autor: Villoldo, Alberto
Übersetzer: Weingart, Karin
Verlag: Ansata – Integral – Lotos2019
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Hardcover, 224 Seiten
ISBN-13: 978-3-7787-7547-9


© Autorenbiografie: Ansata / © Autorenfoto Matt Morrissey / © Cover Ansata-Verlag

Heute stelle ich euch das Buch „Die Vier Versprechen“ von Don Miguel Ruiz vor. Es ist 2012 im Ullstein Verlag erschienen. Auch dieses Buch habe ich zum ersten Mal in einem Flughafen-Buchladen in die Hand genommen, doch beim ersten Reinlesen hat es mich zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich angesprochen. Doch dann wurde ich während meiner schamanischen Ausbildung erneut auf die vier Versprechen aufmerksam gemacht. Ich befasse mich schon seit längerem mit dem Thema: Wie man sich aus dem kollektiven Alptraum von Angst und Abhängigkeit befreien und den Traum von Frieden, Freiheit und Liebe in sich selbst verwirklichen kann. Die vier Versprechen haben mich sehr berührt und mir neuen Input gebracht.

Inhalt:

„Die Vier Versprechen“ klingen zunächst recht einfach: Das erste Versprechen: Verwenden Sie Ihre Worte mit Bedacht und seien Sie untadelig mit Ihrem Wort. Das klingt zunächst ganz einfach an, hat aber eine große Macht. Es geht um die Macht der Worte, mit denen wir etwas erschaffen können. Genauer gesagt, erschaffen wir mit jedem unserer Worte, auch wenn sie vielleicht nur in unserem Kopf existieren. - Das zweite Versprechen: Nehmen Sie nichts persönlich. Denn, wenn wir die Aussagen anderer persönlich nehmen, fallen wir nur allzu leicht auf Glaubenssätze rein, die wir durch unsere Erziehung, bzw. Domestizierung erlernt haben. - Das dritte Versprechen: Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Indem wir Schlüsse ziehen, über das was andere tun oder denken, geben wir dem Betreffenden die Schuld, wir senden bewusst oder unbewusst emotionales Gift aus, wodurch wir unnötige Probleme heraufbeschwören. – Und das vierte Versprechen: Tun Sie immer Ihr Bestes, bezieht sich auf die Anwendung der ersten drei Verspechen.

Meinung:

Leider ist es gar nicht so leicht „Die Vier Versprechen“ einzuhalten, denn dazu, müssen wir lernen uns von unserer Opferrolle und von unserem inneren Richter zu befreien. Doch das kann uns nur gelingen, wenn wir beginnen, die uns über Generationen anerzogenen Glaubenssätze und gegenseitigen Schuldzuweisungen anzuschauen und aufzulösen. Erst dann können wir lernen wirklich frei zu sein. Denn die Freiheit, nach der wir uns tief in unserem Innersten sehnen, ist die Freiheit wir selbst zu sein und unserem wahren Ich Ausdruck zu verleihen.

In seinem Buch „Die vier Versprechen“ weckt Don Miguel Ruiz im Leser zunächst ein Bewusstsein für unsere jahrelange Konditionierung durch unsere Vorfahren und das Kollektiv, in dem wir leben. Doch er zeigt auch auf, wie es gelingen kann, sich nach und nach darüber bewusst zu werden, wer wir wirklich sind. Don Miguel Ruiz zeigt, wie wir uns von der Domestizierung und somit auch von unserem inneren Richter und unserem Opferdasein befreien. Dies geschieht indem wir lernen, uns von all den alten Glaubenssätzen zu trennen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Erst dann können wir beginnen uns einen neuen Traum zu erschaffen, einen Traum, in dem wir wirklich glücklich sind.

Zuerst habe ich das Buch einmal ganz schnell durchgelesen, bei vielen Aussagen habe ich innerlich genickt. Erst beim zweiten Lesen konnte ich tiefer gehen und mir zugestehen, wie oft ich in meinem Opferdasein gefangen bin und mich durch meinen inneren Kritiker selbst klein halte. Immer und immer wieder stöberte ich alte Glaubensätze auf und musste feststellen, dass ich selbst es bin, die daran festhalten will, weil sie mir Sicherheit geben, solange ich mich an mein inneres Gesetzbuch halte. Allmählich konnte ich beginnen neue Vereinbarungen mit mir selbst zu treffen. Selbstbeschränkende Glaubenssätze basieren auf Angst und ich bin noch immer noch dabei eine bewusste Inventur zu machen. Vor vielen Jahren habe ich das schon einmal angefangen, als ich mich mit The Work of Byron Katie auseinandersetzte, dann folgte eine Zeit in denen ich begann meinen Vorfahren, Partnern und dem Kollektiv bewusst zu vergeben. „Die Vier Versprechen“ brachten mich näher an mich selbst heran. Ich konnte mir eingestehen, dass ich selbst mein größter Kritiker war und dazu neigte mich selbst zum Opfer zu machen, indem ich ein von mir selbst aufgestelltes Gesetzbuch anwendete. Ich werde es noch einmal lesen und dann vielleicht noch einmal, um mir einen neuen Traum zu erschaffen, indem ich wirklich glücklich bin.

Autor:

Don Miguel Ruiz wurde in eine Familie mexikanischer Curanderos (Heiler) und Naguals (Schamanen) geboren. Er folgte dem ihm vorgezeichneten Weg jedoch zunächst nicht, sondern studierte Medizin und wurde Chirurg. Eine Nahtod-Erfahrung nach einem Autounfall veränderte sein Leben und er widmete sich fortan dem Studium der Lehre seiner Vorfahren. Sein Lehrer wurde sein verstorbener Großvater, der ihn in Träumen unterwies. Der Kinofilm "8 Sekunden - Ein Augenblick Unendlichkeit", produziert von Til Schweiger (2015), basiert auf Ruiz´ Meisterwerk "Die Vier Versprechen", und der Autor tritt darin in einer Gastrolle auf

Buchinfos:

Titel: Die vier Versprechen: Ein Weg zur Freiheit und Würde
Autor: Ruiz, Don Miguel
Verlag: Ullstein2012
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 144 Seiten
ISBN-13: 978-3-5487-4560-2


© Cover und Biografie Ullstein Verlag

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In den letzten Jahren habe ich viel Zeit an Bahnhöfen und Flughäfen verbracht. Und, wie könnte es anders sein, landete ich dort grundsätzlich in dem ansässigen Buchladen. In den Buchläden der deutschen Flughäfen und Bahnhöfe, stehen immer dieselben Bücher, einmal die Bestsellerliste rauf und runter. So wurde ich auf die Bücher von John Strelecky aufmerksam. „Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens“ und „The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben“ waren ewig in den Bestsellerlisten und ich hatte sie, wer weiß wie oft, im meinen Händen. Gekauft habe ich sie nie, sie erschienen mir von Anfang an zu oberflächlich. Erst als mir eine Bekannte erzählte, daß Sie an einem Seminar nach dem The-Big-Five-for-Life-Prinzip teilgenommen hat, ließ ich mich doch dazu hinreißen John Streleckys Buch zu kaufen, um mehr von seinen Ideen und Ansätzen zu erfahren.

Inhalt:

Einfach gesagt geht es in John Streleckys Buch um vier Hauptpersonen: Es geht um Thomas, Firmengründer mit außergewöhnlichem Führungsstil, dem die Zufriedenheit und Glück seiner Mitarbeiter mindestens genauso wichtig sind wie Umsatz und Gewinn seiner zahlreichen Unternehmen. Leider ist Thomas so schwer krank, dass Ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, um seine Angelegenheiten zu regeln. Und es geht um Joe, einem Mitarbeiter und sehr gutem Freund von Thomas. Joe hat Thomas viel zu verdanken, denn Thomas hat Ihn vor einigen Jahren in seine außergewöhnlichen Ideen und Philosophien eingeweiht, wodurch es Joe möglich wurde ein glückliches zufriedenes Leben zu führen. Als Joe davon erfährt, dass Thomas schwer krank ist, macht er sich auf den Weg zu Thomas und seiner Frau Maggie. Im Flugzeug lernt Joe Sonja kennen. Sie kommen miteinander ins Gespräch und Joe erzählt ihr vom Grund seiner Reise. Er erzählt Ihr, wie er Thomas kennengelernt hat und wie die Begegnung mit Thomas sein Leben verändert hat. Er erklärt Ihr in wie weit sich die Unternehmen von Thomas sich von anderen Unternehmen unterscheiden. Und er berichtet Ihr von der Bedeutung der Big Five for Life. Joe begleitet Tomas durch die letzten Wochen seines Lebens, in denen auch Sonja und Maggie eine wichtige Rolle spielen.

Meinung:

In dem Buch The Big Five for Life von John Strelecky stecken unglaublich viele liebevolle Ideen und Gedanken, Wünsche und Träume, wie eine glückliche Symbiose zwischen Job und Privatleben gelingen kann. Doch die Firma, die in diesem Buch beschrieben wird, existiert nicht wirklich. Und die Realität in Deutschlands Firmen sieht meist völlig anders aus.

„Arbeiten, um Geld zu verdienen, war gestern. Ab heute lautet das Ziel: Arbeiten, um persönliche Erfüllung zu finden.“ So steht es hinten auf der Rückseite des Buchs. Das klingt ganz nach dem Motto, mit dem ich schon mein ganzes Berufsleben durchs Leben gehe. Manchmal gelingt es mir besser und manchmal weniger gut. Ehrlich gesagt, habe ich mir von dem Buch erhofft eine Anleitung zu bekommen, wie es mir ab sofort noch besser gelingen kann mit meiner Arbeit persönliche Erfüllung zu finden und vor allem, wie ich herausfinden kann, welches meine The Big Five for Life sind. Doch eine Gebrauchsanweisung konnte ich in John Streleckys Buch leider nicht finden. Auch keinen Ansatz, wie ich meinen The Big Five for Life auf die Spur kommen kann. Ich frage mich ernsthaft, was die Absicht dieses Buchs ist. Wollte Strelecky einfach nur einen netten Roman schreiben, der einen am Schluss des Buches zum Heulen bringt oder beabsichtig er möglichst viele Leser in eines seiner Seminare und Coachings zu locken. Beides ist natürlich legitim, aber etwas mehr Erkenntnis hätte ich mir von diesem Buch doch erhofft. Den Warnhinweis für Führungskräfte und Firmeninhaber auf der Rückseite des Buches: Nach der Lektüre dieses Buches könnte Ihr Unternehmen sich dramatisch verändern – zum Positiven! Finde ich jedenfalls völlig übertrieben.

Autor:

John Strelecky, geboren 1969 in Chicago, lebt heute in Orlando, Florida. Er war lange Jahre in der Wirtschaft tätig, bis ein lebensveränderndes Ereignis im Alter von 33 Jahren ihn dazu veranlasste, die Geschichte vom ›Café am Rande der Welt‹ zu erzählen. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Erfahrung als Autor. Und er hatte auch an keinen Schreibseminaren an der Universität teilgenommen.

Innerhalb eines Jahres nach Erscheinen hatte sich das Buch durch die Mundpropaganda der Leser auf dem gesamten Erdball verbreitet – es begeisterte Menschen auf jedem Kontinent, einschließlich Antarktika. Zudem errang es den ersten Platz auf der Bestsellerliste und wurde in über 30 Sprachen übersetzt

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Denkreich
Show-Dont-Tell

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: The Big Five for Life
Originaltitel: The Big Five for Life - A Story of One Man and Leadership's Greatest
Autor: Strelecky, John
Verlag: dtv2009
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 256 Seiten
ISBN-13: 978-3-4233-4528-6


© Autorenfoto by Danberg&danberg CC BY-SA 4.0 / © Autoren-Bio by dtv

Heute schreibe ich über das Buch "Ich brauche deine Liebe - Ist das wahr?". Dieses Buch hatte ich vor ein paar Jahren schon mal gekauft, habe es dann aber, bevor ich es selbst lesen konnte, einer lieben Freundin geschenkt, die es zum damaligen Zeitpunkt dringender brauchte als ich. Doch in den letzten Wochen hatte ich einfach Lust wieder einmal ein Buch von Byron Katie zu lesen. Dieses Mal wurde es mir freundlicher Weise vom Goldmann Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Ich habe selbst eine Ausbildung in The Work bei Robert Betz absolviert und kenne Byron Katie persönlich, von daher ist mir die Arbeit von Byron Katie durchaus geläufig. Doch in jedem Ihrer Bücher wird das Thema immer wieder aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachtet, und so war es auch diesmal wieder ein Genuss Ihren Worten zu folgen und Denkweisen in mir zu hinterfragen, mit denen ich mir selbst im Wege stehe.

Inhalt:

In der Einleitung steht: ‚Dieses Buch zeigt Ihnen einen Weg, wie sie Ihre Beziehungen sehr viel einfacher und effektiver als üblich gestalten können‘. Wie beeinflussen unsere Gedanken und Glaubenssätze unser Leben? Und inwieweit ist es dem Leser überhaupt bewusst, wie viele Gedanken wir unbewusst denken? Sind diese Gedanken in unserem Kopf wirklich wahr? Wir alle suchen nach Anerkennung, warum glauben wir so oft, diese nicht zu erhalten? Das vorliegende Buch hilft uns, sich an Hand verschiedener Übungen an die Antworten auf diese Fragen heranzutasten. Verliebt sein, etwas vom anderen wollen und abhängig sein werden ehrlich unter die Lupe genommen und in etlichen Beispielen verdeutlicht und hinterfragt. Was haben die Schwächen meines Partners mit mir zu tun? Und bieten mir seine Schwächen vielleicht einen Weg zur Selbsterkenntnis? Was sollen andere Menschen auf gar keinen Fall über mich wissen? All diese Themen werden schonungslos und ehrlich mittels einer Vielzahl unterschiedlicher Übungen bearbeitet. The Work ist eine ehrliche Begegnung mit sich selbst, durch die sich etwas in einem Selbst verändern kann. Ganz verblüffend ist, welche Auswirkungen diese Erkenntnisse auf unser Leben haben können, wenn wir wirklich bereit dazu sind. Byron Katie ist eine großartige Gesprächspartnerin und die vielen Dialoge im Buch lassen Katie auch in unseren Wohnzimmern lebendig werden.

Meinung:

Interessanterweise habe ich mir bei diesem Buch zuerst etwas schwergetan reinzukommen. Was mich, beim ersten Lesen dieses Buches am meisten irritiert, sind die, meines Erachtens willkürlich, eingefügten Zitate. Jedes dieser Zitate kann zur Meditation werden und sollte beachtet werden. Doch mitten im Text macht mich das ganz nervös, es lenkt mich ab. Ich weiß dann einfach nicht mehr, ob ich jetzt dem Text folgen soll, oder mich auf das Zitat einlassen möchte oder vielleicht doch lieber bei der Übung bleibe, die ich gerade angefangen habe. Da kommt mir The Work in den Sinn.

Mein Kopf sagt mir: ‚Ich brauche mehr Struktur‘. – Ist das wahr? – Ja, auf jeden Fall. - ‚Ich brauche mehr Struktur‘. – Ist das wirklich wahr? – Nein, nicht unbedingt! Ich lese viele Bücher kreuz und quer. – Wie reagiere ich, wenn ich diesen Gedanken glaube? – Es macht mir keinen Spaß weiterzulesen, am liebsten würde ich das Buch weglegen. - Wer wäre ich ohne den Gedanken? – Ich wäre frei, das Buch weiter hinten zu beginnen, hin und her zu springen. - ‚Ich brauche mehr Struktur‘. – Dreh den Gedanken um ‚Ich brauche keine Struktur‘ und finde hierzu drei Beispiele: 1) ohne Struktur bin ich kreativer. 2) entdecke ich vielleicht genau die Stellen, die für mich gerade stimmig sind. 3) macht es Spaß weiterzulesen und die Rezension zu schreiben. – und noch eine weitere Umkehrung: Ich darf meine eigene Struktur finden. 1) tue ich mir so leichter das Buch zu rezensieren. 2) Ich finde raus, was diese Leseblockade mit mir zu tun hat. 3) das Thema Struktur und Chaos kenne ich in meinem Leben ziemlich gut und werde ich mir später noch anschauen.

Aber erstmal bleibe ich bei dem Buch. Ich schlage das Inhaltsverzeichnis auf und lande bei den Werkzeugen für die Überprüfung. Wow, die sind super auch für einen Alten-The-Work-Hasen, jetzt bekomme ich Lust mich weiter in das Buch zu vertiefen. Dann lande ich bei dem Verzeichnis der Dialoge, die ja bekanntlich das Kernstück von The Work sind, und lese die Dialoge, die mich gerade anspringen. So komme ich auf Themen, die mich gerade in meinem Leben stressen. Ich hole Block und Stift und beurteile meinen Nächsten. Ich stelle mir die vier Fragen, nutze die Werkzeuge der Überprüfung und finde darüber hinaus noch zwei Übungen zum Thema ‚Schämen‘, die mich meine The Work noch tiefer erleben lassen, als bisher….

Autor:

Byron Katie, Jahrgang 1942, wuchs in Südkalifornien auf. Von der Mitte der siebziger Jahre an litt sie unter schweren psychischen Problemen, von denen sie 1986 durch ein Erleuchtungserlebnis spontan befreit wurde. Sie entwickelte "The Work", ein System der Selbsterkenntnis, das seitdem unzähligen Menschen geholfen hat. Ihr erstes Buch, das die Funktionsweise von "The Work" beschreibt, wurde ein internationaler Bestseller und liegt in deutscher Sprache unter dem Titel "Lieben was ist" vor. Byron Katie vermittelt ihr System auf Vortrags- und Seminarreisen in vielen Ländern der Welt.

Buchinfos:

Titel: Ich brauche deine Liebe - Ist das wahr?
Originaltitel: I need your Love
Autor: Byron, Katie
Verlag: Goldmann2005
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN-13: 978-3-4422-1979-7


© Cover und Biografie Random House Verlag / © Autorenfoto Brie Childers