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„Die Menschen glauben gerne, was sie wünschen. Libenter homines id, quod volunt, credunt.“ ― Gaius Julius Caesar, doch was ist wenn die Märchen die sie sich abends vor dem Feuer erzählen, ihre größten Feinde sind. Bernhard Hennen erzählt in seinem Buch „Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte“ über eine Welt in der Mären Wirklichkeit werden und der Glaube der einfachen Leute die Realität formt. Der Roman ist 2017 im Fischer TOR Verlag erschienen.

Bernhard Hennen erhielt für dieses Buch auf der Leipziger Buchmesse den Seraph für bester Roman und durfte später am Abend auf der großen Phantastik-Lesenacht aus seinem Buch lesen. Wir haben Bernhard Hennen am Abend getroffen und seiner Lesung gelauscht, wenn ihr mehr über den Abend erfahren wollt schaut doch mal bei dem Artikel Rückblick: Der große Phantastik-Leseabend auf der Leipziger Buchmesse vorbei.

Inhalt:

Der Mittelpunkt dieser Geschichte bildet die Familie Tormeno, diese Familie lenkt die Geschickte der Insel Cilians schon seit mehreren Generationen. Denn aus ihren Reihen kommt der Erzpriester der Insel. Er hat die Aufgabe den Glauben und die Menschen seiner Insel zu Schützen vor allem was da kommen wird, wenn der Himmel sich verdunkelt und die Sterne erlöschen. Die Welt gelangt aber aus den Fugen als Milan der Sohn des Erzpriester Nandus sich gegen seinen Vater stellt und seinen Namen besudeln möchte. Ein unerwartete Wendung verändert Milan sein Kampfgeist gegen seinen Vater ist geweckt und die gesamte Insel wird dies Verändern den ein Krieg klopft an der Tür und sie müssen sich für eine Seite entscheiden.

Meinung:

Azuhr ist eine Welt bei der ich sehr gespannt darauf war sie zu entdecken. Sie ist nicht so Magie überladen wie es High-Fantasy Romane meist sind. Es gibt keine Zwerge, Elfen oder Drachen zumindest am Anfang des Buches. Auch ist es keine typische mitteleuropäische Mittelalterwelt, die man in schon so vielen Fantasyromanen gesehen hat. Cilia fühlt sich mehr nach Italien bzw. Mittelmeerraum an. Die Menschen müssen erst Lernen mit der Welt die sich immer mehr verändert zurecht zukommen.

Der junge Milan ist ein Hauptcharakter, bei dem ich mir nie ganz sicher war, ob ich ihn mag und er ein Held ist oder nur eingrößenwahninniger Idiot. Sein Charakter ist von Mut und Selbstsicherheit geprägt aber er ist auch von Rache und Wut gegen seinen geleitet. Nandus ist dazu der Gegenpol; er wirkt immer sehr beherrscht und seine Handlungen durchdenkt er häufig. Trotzdem ist seine Grausamkeit unbeschreiblich und diese Mischung von Vater und Sohn ist so spannend und unvorhersehbar das man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen mag. Die beiden und die Welt, die sich von den meisten anderen doch unterscheidet, sind für mich die großen Stärken des Buchens. Ich empfand besonders die Grauzonen, mit den Bernhard Hennen hier immer wieder spielt, sehr spanend und die Figuren entwickeln sich ständig in verschiedenste Richtungen weiter. Auch die Intensionen, Intrigen und Wendungen sind fast einem Game of Thrones würdig. Es war immer unvorhersehbar und mitreißend.

Der Schreibstil ist sehr beschreibend und immer der Figur angepasst, welcher man im Verlauf der Handlung gerade folgt. Die Welt wird sehr schön detailliert beschrieben das sie einem einfach vor dem innern ´Auge entsteht und man die weißen Dächer der Stadt Cilia genau sehen kann.

Noch gesondert zu Erwähnen ist der großartige Beginn des Buches, der viele Jahre vor der eigentlichen Buchhandlung spielt und die Welt mit ihren Machtspielen und Intrigen sehr genau darstellt. Ich habe in den wenigen Seiten so sehr mit den Figuren mitgelitten, dass ich wirklich bestürzt vom Ende des Prologes war.

Autor:

Bernhard Hennen, 1966 in Krefeld geboren, ist Germanist, Archäologe und Historiker. Seine Romane »Die Elfen« erreichen erreichten Spitzenplätze auf deutschen und internationalen Bestsellerlisten.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

mein Buch meine Welt

Buchinfos:

Titel: Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte
Autor: Hennen, Bernhard
Verlag: FISCHER Tor2017
Sprache: Deutsch
Format: Paperback, 576 Seiten
ISBN-13: 978-3-5962-9726-9


© Cover, Banner und Biografie Fischer TOR Verlag /© Autorenfoto Game of Books

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Der Grolltroll kehrt zurück, deshalb gibt es heute für euch im Blog die Rezension zu „Der Grolltroll ... grollt heute nicht“. Das Buch ist im Coppenrath-Verlag erschienen und wurde mir vom Verlag freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. Die Rezension zu Teil eins findet ihr ebenfalls im Blog.

Inhalt:

Der Grolltroll ist mal wieder mit seinen Freunden unterwegs, um zusammen Spaß zuhaben. Da seine Freunde nicht glaube, dass es der Grolltroll aushält ohne zu grollen und wütend zu werden, schließen die Freunde eine Wette ab. Diese beinhaltet das der Grolltroll es schaffen muss nicht zu grollen sonst muss er für seine Freunde Apfelmus machen. Wenn er dagegen es schafft den gesamten Tag nicht zu grollen machen die Freunde ihm Apfelmus. Natürlich ist dieser Tag einer dieser Tagen, an denen wieder alles für den kleinen Troll schief läuft. Ob er es schafft, das Wutgewitter im Zaum zuhalten oder ob er die Wette verliert und grollt, erfahrt ihr, wenn ihr selbst das Buch lest.

Meinung:

Der Grolltroll ist so schön trollig wie wir ihn bereits aus Teil eins kennen. Ich war auch von der Fortsetzung der Geschichte um den kleinen Troll sehr begeistert. Die Zeichnungen des Trolles und seiner Freunde sind in dem wunderschön malerischen Stile des Vorgängers und können die Emotionen, die so ein wichtiger Aspekt des Buches sind, gut und sehr direkt übermitteln. Noch mehr wird diesmal der Fokus auf die Freundschaft und die Höhen und Tiefen einer dieser gelegt. Die Freunde des Grolltrolles werden allerdings weniger in den Vordergrund gestellt und bleiben ohne viel Erklärungen, was den Buch nicht schadet.

Ich finde, gerade für jüngere Kinder ist dies ein gutes Buch um sowohl etwas über die Bedeutung von Gefühlen als auch über Freundschaft zulernen.

Die Sprache ist sehr leicht und deshalb für Kinder besonders gut verständlich und wird sehr gut durch die großen Illustrationen ergänzt. Es ist ein tolles Erlebnis das Buch nach Teil eins zu lesen und wieder in die Welt des Trolles und seiner alltäglichen Probleme einzutauchen. Die Plüschfigur macht das Erlebnis dann perfekt und rund.

Im gesamten wieder ein tolles Kinderbuch das nicht nur den Zeigefinger hebt sondern Gefühlen den Platz lässt den sie brauchen. Ich empfehle es jeden der Kinder hat die selbst manchmal zum Grolltroll werden oder einfach als schöne Geschichte mit Moral vor dem einschlafen.

Autor:

Das Kreativ-Duo Stephanie Maria Gerharz und Dr. Michael Gerharz aus Köln entwickelt unter ihrem Label aprilkind Kuscheltiere und Geschichten für Kinder auf der ganzen Welt und hat unter anderem die Schlafmützen und die Twonster erfunden. Von ihnen stammt die Idee und das Konzept zum Grolltroll. Als Eltern von drei Kindern wissen sie nur zu gut um die Gefühlslage von Kindern – da gibt es wöchentlich, wenn nicht sogar täglich Wutausbrüche. Eines morgens bekam die Jüngste beim Frühstück das Schoko-Glas nicht auf, sie war noch müde und schlecht auf ihre Geschwister zu sprechen - eins kam zum anderen und sie zog genau so einen Flunsch wie der Grolltroll auf dem Titelbild des Buchs. Die Idee zum Grolltroll war geboren.

Barbara van den Speulhof ist nicht nur Kinderbuchautorin, sondern auch Hörspielproduzentin und Regisseurin für Kinderproduktionen. Sie hat für viele Kinofilme Hörspiele produziert und begleitende Bücher geschrieben. Sie lebt in Frankfurt am Main.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Goldkindchen

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Der Grolltroll ... grollt heut nicht!?
Autor: aprilkind, ; Speulhof, Barbara van den
Illustrator: Pricken, Stephan
Verlag: Coppenrath2019
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 32 Seiten
ISBN-13: 978-3-6496-3164-4


© © Cover und Biografie Coppenrath Verlag, aprilkind / © Autorenfoto aprilkind, Barbara van den Speulhof