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Auch dieses Jahr ist das Team von Game of Books wieder zu Gast auf der Buchberlin, der Buchmesse im Osten (Sa. 23- So. 24 November). Sie findet wie letztes Jahr auch im Mercure Hotel MOA Berlin Stephanstraße 41, 10559 Berlin statt.

Nachdem wir die Buchberlin letztes Jahr zufällig, und ehrlich gesagt vor der Messe auch noch nicht mit extrem hohen Erwartungen, besucht hatten, gehört die Messe seit dem zu unserem festen Pflichtprogramm.

Letztes Jahr konnten wir bereits viele tolle Kontakte knüpfen und viele spannende neue Autoren und Werke entdecken. Wo wir letztes Jahr noch komplett ohne Plan unterwegs waren, haben wir uns dieses mal bereits die Aussteller und die Zeitpläne für die Lesungen angesehen und uns interessante Slots notiert.

Einige unserer diesjährigen Lesung-Highlights sind:

  • Samstag 13:40 Perry Rhodan von und mit Robert Corvus
  • Samstag 14:20 Azuhr von Bernhard Hennen
  • Samstag 16:20 Der kleine Golem von Christian von Aster
  • Sonntag 10:50 Das Nornennetzwerk
  • Sonntag 11:30 Entfesselter Tod von Marcus Johanus
  • Sonntag 12:10 Engelsgleich von Martin Krist
  • Sonntag 15:00 Uhr Phileasson mit Hennen und Corvus

Außerdem freuen wir uns auf viele gute Gespräche im Bereich Sci-Fy, Phantastik, Krimis und Thillern unter anderem bei:

  • 9lesen, der Lesereihe von und mit unveröffentlichten Autoren
  • Bernhard Hennen und Robert Corvus
  • C.A.Raaven mit Urban-Fantasy und Krimi
  • Divoisia mit ihrem spannenden Weltenbau
  • Drachenmond Verlag
  • Gedankenreich Verlag
  • Jasmin Zipperling mit ihrem Kinderbuch Himmeldonnerglöckchen
  • Vielleicht schaffen wir bei der MVB GmbH einen kurzen Plausch zum VLB-Tix
  • Sandy Mercier, mit ihren Krimis
  • Sternensand Verlag

Es wird ganz sicher wieder eine tolle Messe. Nach der Buchmesse Frankfurt geht der Messehype gottsei dank sofort in den Buchberlin Hype über was den Messeblues etwas dämpft.

Dieser Artikel kann Webung enthalten, wir bekommen von keinem der genannten Unternehme dafür Geld. Die Buchberlin unterstützt uns außschlieslich mit einem kostenfreien Presseticket.

Nach einem sehr anstrengenden zweiten Messetag hatten wir uns vorgenommen, die zweite phantastische Lesenacht im Walden zu besuchen.
Es lasen immer zwei Autoren nacheinander, die danach kurz in einem Küstlerinterview etwas über ihre Beziehung zu Büchern dem Schreiben, Politik und Phantastik sagen durften.

Doch bevor die Lesungen überhaupt begannen, war der Schreck groß, denn der große Bernhard Hennen hatte doch tatsächlich vergessen, seine eigenen Bücher mit auf die Lesung zubringen. Beim Blick in seine Tasche wurden seine Augen immer weiter und der Gesichtsausdruck immer entsetzter. Zum Glück wurden aber an diesem Abend seine Bücher verkauft und so war schnell ein Ersatzexemplar gefunden. Sowohl die Gäste als auch die Autoren konnten nun noch etwas essen und sich für den langen Abend stärken.

 

Also konnten die Lesungen beginnen. Das erste Duo bestand aus Mechthild Gläser und Akram El-Bahay. Mechthild Gläser eine sehr junge Autorin durfte den Abend mit ihrem Buch „Emma und das verlorene Buch“ beginnen.

Inhalt: Emma und das verlorene Buch

Emma geht auf ein Internat und ist die Tochter des Schulleiters, weshalb sie die Prinzessin der Schule ist und zu sagen hat was in der Schule zu passieren hat. Sie findet eines Tages die Chronik der Schule und kann damit Geschriebenes wahr werden lasse. Dies verleiht ihr große Macht und große Verantwortung.

© Zusammenfassung/Cover Loewe Verlag © Autorenfoto Barbara Müller

Als Zweites durfte Akram etwas aus seinem Buch Bücherkrieg vorlesen. Dies ist der dritte Band der Buchreihe: Die Bibliothek der flüsternden Schatten. Die beiden anderen Bände besitzen wir bereits und durften Akram bereits auf der LBM bei einer wirklich schönen Lesung lauschen. Er hat einfach eine sehr angenehme Art vorzulesen.

Inhalt: Bücherkrieg

Der ehemalige Dieb Sam und die Gelehrtentochter Kani sind erleichtert: Die Fabelwesen konnten erfolgreich aus ihrem Gefängnis – der unterirdischen Bibliothek von Mythia – befreit werden! Doch sie wissen auch, dass sich die dunkle Wüstenhexe Layl nicht so leicht geschlagen gibt. Mit dem Buch der geheimen Namen der Fabelwesen könnte sie ein neues Gefängnis bauen. So schmieden Sam und seine Gefährten einen Plan: Während der Flügelmann Nusar mit seiner Armee die Stadt angreift, soll Sam das Buch stehlen. Doch niemand weiß, wo die Wüstenhexe es versteckt hat ...

© Zusammenfassung/Cover Bastei Lübbe

 

In dem Interview danach wurden einige sehr interessante Fragen gestellt, wie zum Beispiel welche Bedeutung haben Bibliotheken für euch. Akram erzählt dann über die scheußliche Unibibliothek in Düsseldorf und stellt sehr treffend fest „Bücher machen einfach jeden Ort schöner“
Das zweite Duo bestand dann aus Heike Knauber und Bernhard Hennen. Heike beginnt aus ihrem Roman Najaden das Siegel des Meeres zu lesen. Ihr Buch ist ein Highfantasyroman, der etwas düsterer ist aber sehr spannend klang.

Inhalt: Najaden das Siegel des Meeres

In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …

© Zusammenfassung/Cover Blanvalet © Autorenfoto Artografie Michael Detzen

 

Bernhard Hennen ließt danach aus seinem Buch die Chroniken von Azuhr der Verfluchte und der träumende Krieger. Er trägt jeweils ein Stück des Prologes vor und zeigt dadurch sehr deutlich künstlerische kniffe und Ähnlichkeiten der beiden auf. Ich habe die ersten beiden Teile von Azuhr bereits gelesen und auf dem Blog findet man die Rezensionen zu der Verfluchte.

Inhalt: Die Chroniken von Azuhr

Der Mittelpunkt dieser Geschichte bildet die Familie Tormeno, diese Familie lenkt die Geschickte der Insel Cilians schon seit mehreren Generationen. Denn aus ihren Reihen kommt der Erzpriester der Insel. Er hat die Aufgabe den Glauben und die Menschen seiner Insel zu Schützen vor allem was da kommen wird, wenn der Himmel sich verdunkelt und die Sterne erlöschen. Die Welt gelangt aber aus den Fugen als Milan der Sohn des Erzpriester Nandus sich gegen seinen Vater stellt und seinen Namen besudeln möchte. Ein unerwartete Wendung verändert Milan sein Kampfgeist gegen seinen Vater ist geweckt und die gesamte Insel wird dies Verändern den ein Krieg klopft an der Tür und sie müssen sich für eine Seite entscheiden.

 

Im nachfolgenden Interview erzählten beide etwas über ihre Art der Recherche für ein Fantasy Buch und Bernhard Hennen warnte uns vor koreanischen Teigtaschen die mit Hönig gefüllt sind. Denn wie er leider selbst erfahren musste kann man sich mit ihnen gleich zwei mal verbrennen. Einmal wenn man reinbeist und der Honig noch heiß ist und das zweite mal wenn die Tasche dabei aufgeht und man sich so auch noch die Finger verbrennt.

Den Abschluss bildetet drei Autorinnen Stefanie Hasse, C.E. Bernhard und Theresa Hanning. Theresa Hanning beginnt aus ihrer Dystopischen SciFi „Die Unvollkommenen“ zu lesen.

Inhalt: Unvollkommenen

Bundesrepublik Europa, 2057: Es herrscht Frieden in der Optimalwohlökonomie, einem lückenlosen Überwachungssystem, in dem mithilfe von Kameras, Linsen und Chips alles erfasst und gespeichert wird. Menschen und hochentwickelte Roboter sollen Seite an Seite leben. Störenfriede werden weggesperrt.
So auch die Systemkritikerin Lila. Als sie im Gefängnis aus einem künstlichen Koma erwacht, stellt sie fest, dass ihr schlimmster Albtraum wahr geworden ist: Die BEU wird von einer KI regiert. Samson Freitag wird als Gottkönig verehrt und erpresst von den Bürgern optimalkonformes Verhalten. Für Lila steht fest, dass sie Samsons Herrschaft und die Entmündigung der Menschen beenden muss. Ihr gelingt die Flucht, doch Samson spürt sie auf und bietet ihr einen Deal an, den Lila nicht ausschlagen kann …

© Zusammenfassung/Cover Bastei Lübbe © Autorenfoto Olivier Favre

 

Stefanie Hasse folgte und laß aus ihrem Buch Heliopolis einen auschnitt eines Rituales und eien kurze Sehne des Balles vor dem Verlassen der Heimat der Protagonistin.

Inhalt: Heliopolis

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.

© Zusammenfassung/Cover Loewe Verlag © Autorenfoto Rudolf H. Boettcher

 

Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint.

 

C.E. Bernhard schließt den Leseabend mit einem Auszug aus ihrem Roman Palace of Blood - Die Königin.

Inhalt: Palace of Blood - Die Königin

Keine Krone der Welt ist es wert, den Menschen zu verlieren, den man am meisten liebt!
Der Kampf um den englischen Thron ist entbrannt. Als der entrückte König den Befehl erteilt, Jagd auf seinen eigenen Sohn zu machen, greift die Königin zum Äußersten: Sie lässt ihren Mann ermorden und plant, anstelle des flüchtigen Kronprinzen selbst zu regieren. Robin hingegen wünscht sich nichts mehr, als in Frieden mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein. Mit Rea, der gefürchteten Magdalena. Mit Rea, der zukünftigen Königin. Mit Rea, die zum ersten Mal in ihrem Leben frei sein darf. Doch am Tag ihrer Vermählung wird Rea Opfer eines schrecklichen Anschlags – und der gläserne Palast verwandelt sich an einen Ort des Schreckens, des Verrats und des Blutes.

© Zusammenfassung/Cover Penhaligon © Autorenfoto Eva-Lotte Hill

 

In dem anschließenden Interview drehte sich alles sehr stark um Politik und Politisierung der Jugend. Aussage von Theresa war „Die Jugend ist nicht Politik verdrossen; sie ist Politiker verdrossen“

 

 

Sie ruft dazu auf selbst aufzustehen die Stimme zu erheben und etwas zu ändern. Ich ließ mir im Anschluss noch das Buch signieren aus dem er am heutigen Abend gelesen hat. Im gesamten war es ein tolles Event und ich freue mich auf den nächsten Phantastischen Leseabend.

Nach dem ich „Die Eisrabenchroniken“ Teil eins "Fluchbrecher" bereits hier auf dem Blog rezensiert habe, folgt nun die Besprechung von Teil zwei "Monsterjäger". Der zweite Teil ist wie sein Vorgänger auch ein LitRpG. Ich bin noch neu in diesem Genre, den dies ist die erste Reihe, die ich dort lese. Aber Richard Schwartz ist meinem Lieblingsautor und mit ihm erkunde ich gerne neue Gefilde der Bücherwelten. Ich konnte Richard Schwartz auf dem Piper Fantasy Abend treffen, dies war ein ganz besonderes Erlebnis für mich.

Inhalt:

Um Teil zwei verstehen zu können umreiße ich die Handlung von Teil eins nochmals kurz und versuche aber große Spoiler zu vermeiden. Alexandra Eisrabe ist eine ehemalige Militärhubschrauberpilotin. Nach einem schweren Unfall vor einigen Jahren ist sie nun querschnittsgelähmt und verliert ihre Lebensfreude. Der Wissenschaftler und Arzt Dr. Jensen bietet ihr jedoch eine Möglichkeit zur Genesung. Sie soll mittels einer neuronalen Brücke in das MMORPG Vorena Online transferiert werden. In dieser Zeit soll sich ihr Körper Regenieren und die Nervenstränge mittels modernster Technik wieder aufgebaut werden. In Vorena lebt sie ein neues Leben als Herzogin von Maren und Teil dieser Welt. Sie spielt das Spiel, trifft ihre Freunde aus dem früheren Militärleben und heilt langsam ihren Körper. Teil eins erklärt die Mechaniken von Vorena und ist der Einstieg zu etwas größerem.

Nun zur Handlung von Monsterjäger:

Alex ist zusammen mit ihren Freunden in Vorena, sie müssen das Herzogtum Maren wieder vereinen und zu neuer Macht verhelfen. Denn der Fluch der bösen Zwillingsschwester von Alex bindet Teile des Landes noch immer. Um dieses Ziel zu erreichen müssen sie sich mit Intrigen, Dämonen und bösen Göttern anlegen um erneut Frieden ins Herzogtum zubringen. Denn ein Gottcomputer scheint sich nicht an die Regeln zu halten. Alex Charakter hat enorme Bedeutung für das Spiel doch weder sie noch ihre Freunde könne auch nur im Entferntesten einschätzen welche Folgen Alex Entscheidungen für das Spiel, aber auch für die „Realität“ haben können. Ihr wurde eine große Aufgabe zugedacht. Aber ihre erste Priorität ist spiel einfach das Spiel.

Meinung:

Ich mochte bereits Fluchbrecher, den ersten Teil der Reihe, sehr gerne aber Monsterjäger hat mir nochmal besser gefallen. Die Stärken die bereits Teil eins hatte, wurden weiter ausgebaut. Der Roman ist wieder aus der sich von Alex, Ice geschrieben auch wenn sie diesem Namen, deutlich weniger gerecht wird als in Teil eins. Alexandra ist ein toller Charakter und verliert nun im Lauf der Zeit immer mehr ihre unnahbare Art. Sie ist nun ein Charakter mit dem man gerne mitfiebert, und man immer wieder neue Facetten kennen lernen kann. Ich hatte Spaß sie auch in diesem Buch auf ihren kleinen und großen Questen zu begleiten.

Die Erzählweise ist ähnlich der vom Vorgänger. Dies kann gerade, wenn man dieser Art zu Erzählen nicht gewohnt ist etwas Zeit brauchen um sich daran zu gewöhnen. Doch es ließt sie dadurch sehr flüssig und authentisch, wie wenn man im Kopf des Protagonisten viel mithören kann. Der typische Humor von Richard Schwartz darf natürlich in diesem Buch auch nicht fehlen. Ich selbst konnte mir häufig ein kleines Lächeln nicht verkneifen, wenn mal wieder das System Alex eine sarkastische Systemnachricht anzeigt oder Diana wieder Alex sagt das sie das MANUEL LESEN SOLL. Durch diese Einstreuung von humoristischen Szenen gemischt mit Action und Abenteuer entsteht ein packender Mix, von dem ich gerne mehr hätte. Diese Eigenschaften gehören auch zu den Punkten, die ich an der Askir Reihe besonders zu schätzen gelernt habe. Er braucht nicht immer das große Drama um eine fesselnde und mitreisende Geschichte erzählen zu können.

Eine weitere Besonderheit dieser Reihe ist der questartige Erzählstil des Buches. Es gibt einen großen Haupthandlungsstrang und kleinere Nebenquests, die man macht, um Stärker zu werden.
Ein Punkt, der mir ebenfalls gute gefallen hat, war die Einbindungen der Rahmenhandlung um die Alex in realen Leben und ihrer Spielfigur. Darauf darf man als Leser sehr gespannt sein.
Die anderen Charaktere neben Alex wirken leider manchmal etwas platt, so wird Elena dadurch charakterisiert, dass sie ein NSC und keine Wiedergängerin ist und somit aus der Action rausgehalten. Auch die Freunde von Alex, Cat, Mouse, Fire und Hog bekommen leider etwas wenig Hintergrundgeschichte und damit auch wenig Tiefe und Wiedererkennungswert. Sympathisch sind sie trotzdem, nur die Bindung zu ihnen leidet etwas. Ein Problem, aber auch eine Besonderheit des Buches ist das Prinzip, das die Protagonisten nicht wirklich sterben können. Dies nimmt etwas die Spannung raus, da aber die Zuneigung zu den sterblichen NSC so groß ist, ist dies nur ein kleiner Abzug und gehört zum Buchprinzip.

Im großen und ganzen bin ich nun sehr gespannt auf Teil 3 und die Fortsetzung beider Handlungsstränge in der realen und fiktiven Welt mit viel Humor und starken Gegnern.

Autor:

Richard Schwartz, geboren 1958 in Frankfurt, hat eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker und ein Studium der Elektrotechnik und Informatik absolviert. Er arbeitete als Tankwart, Postfahrer und Systemprogrammierer und restauriert Autos und Motorräder. Am liebsten widmet er sich jedoch phantastischen Welten, die er in der Nacht zu Papier bringt – mit großem Erfolg: Seine Reihe um »Das Geheimnis von Askir« wurde mehrfach für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Zuletzt erschien die neue Reihe »Die Eisraben-Chroniken«.

Sprecher:

Michael Hansonis (* 11. August 1960 in Köln) ist ein deutscher Musiker, Songwriter und Schauspieler. Er ist der Standardsprecher für alle Romane von Richard Schwartz, war außerdem schon für Markus Heitz und Tess Gerritsen tätig

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Astis Hexenwerk

Buchinfos:

Titel: Monsterjäger: Die Eisraben-Chroniken 2
Autor: Schwartz, Richard
Sprecher: Hansonis, Michael
Verlag: Piper2019
Sprache: Deutsch
Format: Paperback, 528 Seiten
ISBN-13: 978-3-4927-0533-2


© Cover und Biografie Piper Verlag

Ich habe euch nun bereits erzählt wie unser erster Tag auf der Messe und die Verleihung des Seraph für uns waren. Heute geht es weiter mit meinem Rückblick zu Tag 2.

Der Freitag beginnt für mich erstmal ziemlich verschlafen, aber dieses Gefühl verfliegt und wird durch Vorfreude ersetzt, sobald ich realisierte das Buchmesse war. Die Sonne strahlte wieder in unser Hotelzimmer und wir machen uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg zur Messe. Die Eingangshalle ist noch sehr leer, doch ich weiß dies wird sich bald ändern. Als der erwartete Gong um 10 Uhr ertönte lauf ich gleich rein, denn Bernhard Hennen ließt jetzt aus seinem Roman „Die Chroniken von Azuhr - Die Weiße Königin“. Dieser ist zwar schon im September erschienen, aber ich konnte ihn leider noch nicht lesen. Die Lesung von Bernhard Hennen war, wie immer sehr angenehm. Er hat einfach eine tolle Lesestimme und eine sehr angenehme Art mit seinen Zuhören umzugehen.

Nach diesem erfrischenden Start in meinen Fantasy Tag  gehen Schlaubibasti und ich erstmal zu unserm orangenen Lieblingsstand -  Droemer Knaur. Dort sehen wir die Ergebnisse für das Wort Doors-Voting vom Vergangentag.

Die Top 3 Worte nach Tag 1 sind:

hyperveloctärer Axialdetonator auf Platz 3

Einhorn auf Platz 2 

Tod durch Schokolade auf Platz 1

Markus Heitz wird die Wörter die am Ende der Messe die meisten Stimmen haben in seinem neuen Doors Roman Vorhersehung einbauen. Darauf bin ich schon sehr gespannt.

 

Als nächstes führt mich mein Weg wieder zu Halle 2. Ich wandere durch die Gänge und lande schließlich mal wieder bei der Leseinsel Phantastik. Dort setze ich mich hin und denke; einfach mal schauen was kommt, einen Crêpe essen und entspannen. Der Autor der nun kam war Lukas Hainer. Ziemlich interessiert höre ich ihm zu und bin etwas verwundert, als er auf einmal seine Gitarre rausholt und anfängt zu singen. Die Erklärung folgt nach seinem Song, Lukas Hainer ist Songwriter unter anderem für die Musikgruppe Santiano, also kommt er ursprünglich aus der Musik. Er hat zu seinem aktuellen Buch „Das weiße Herz“ auch einen Song geschrieben. Ich finde dies ziemlich cool und musste, danach das Buch auch unbedingt kaufen und signieren lassen. Ich wusste ja schon, dass ich ihn am Abend auf der Piper Fantasy Nacht noch einmal sehen würde. Nun war wieder etwas Zeit um mir die Messe anzuschauen. In dieser Zeit habe mal kurz bei  „Der Herrscher der Tiefe“ vorbeigeschaut, aber dies ist nicht wirklich mein Thema. Also streifte ich weiter, an den Ständen von inspirierenden kleinen Verlagen vorbei durch Halle 2. Vor dem Stand des Buchheimverlages treffe ich dann auf Thomas Finn und Michael Peinkofer beide sind für mich sehr bemerkenswerte Autoren und ich war äußerst glücklich, mich mal kurz mich mit ihnen austauschen zu können. Von Michael Peinkofer bekam ich dann auch noch Autogramm in mein Buch "Splitterwelten". Meine Füße trugen mich weiter in die Phantastik Buchhandlung, in der ich Herrn Andreas Eschbach ganz allein an seinem Signiertisch vorfand. Schlaubibasti ist ein großer Fan von Andreas Eschbach und so konnte ich es mir nicht nehmen lassen auch ein Foto mit ihm zumachen. Auf unseren Blog findet ihr auch einige Rezensionen zu diversen Büchern von Andreas Eschbach.

 

Kurz darauf ließt dann Michael Peinkofer auf der Phantastik Leseinsel aus seinem Jugendbuch „Twyns die magischen Zwillinge“ dies ist zwar nicht wirklich mein Genre aber ich höre ihm gerne beim Lesen zu. Nach der Lesen passierte etwas für mich total Unerwartetes. Die vielen jungen Mädchen so um die 11 Jahre springen auf und holen die Geldbeutel raus um sich sein Buch zukaufen und es von ihm unterschreiben zulassen. Es waren so viele, dass es leider gar nicht Bücher für alle gab. Ich fand dies, wie er von dieser Traube junger begeisterter Leseratten umringt wurde, die sein Buch unbedingt wollten, sehr schön an zu sehen.
Ich treffe mich nun wieder mit der Schamanin und Schlaubibasti bei der Lesung von Andreas Eschbach. Er liest aus seinem Werk „Perry Rhodan - Das größte Abenteuer“. Mir fällt seine besondere Art auf die sehr in sich ruhend und wissend wirkt. Eine sehr interessante Lesung auf jeden Fall.

 

Der Abend dieses Tages war für mich ein besonders Highlight. Ich verließ um 15 Uhr die Messe um mich auf dem Weg zum Theaterhaus Schille zumachen, denn dort fand der Piper Fantasy Abend dieses Jahres statt. Zu Gast waren dieses Jahr  Michael Peinkofer, Lukas Hainer und Richard Schwartz und sprachen über ihre neuen Bücher. Alles zweite Teile und alle mit weiblichen Hauptfiguren. Richard Schwartz ist durch seine Askir Reihe zu einem meiner absoluten Lieblingsautoren geworden. Für mich war es eine besondere Erfahrung ihn kennen zulernen und mit ihm über seine Figuren zusprechen. Denn mein Nickname Zerafine ist von einer Figur von ihm inspiriert, denn sie ist für mich ein Vorbild und mir geistig einfach so nah. Das ich mich sehr mit ihr verbunden fühle. Die Rede ist von Serafine, der Geist, der in Eiswehr die Zeit überdauert und später in Helis Körper eine neue Heimat findet.

 

Ich kann nur schwer in Wort fassen, wie schön es war in einer so kleinen Runde den Autoren so nah seien zu können. Ich möchte unbedingt nächstes Jahr wieder mit dabei sein. Danke an den Piper Verlag das ihr sowas Brillantes organisiert habt. Mit einem Bauch voller Schmetterlinge und unglaublich gutem Gefühl verlasse ich dann das Theater und mach mich auf dem Weg zu 9Lesen.