.broken_link, a.broken_link { text-decoration: line-through; } Springe zum Inhalt

"Tha­la­mus, der; Hauptteil des Zwischenhirns, griechisch thálamos=Kammer"

Heute habe ich für euch die Rezension zu Ursula Poznanskis „Thalamus“. Wir hatten das Glück, das Buch auf der Frankfurter Buchmesse 2018 als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Leider ist es zeitlich bei mir relativ lang liegen geblieben, auffällig war für mich noch, dass uns der Roman auch noch auf dem Hugendubel Buchempfehlugsabend ausdrücklich ans Herz gelegt wurde.

Inhalt:

Nach einem schweren Motorradunfall, mit Koma und Komplikationen, beginnt Timo sich auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, langsam wieder an ein normales Leben zu gewöhnen. Timo erholt sich langsam aber sicher, währen da nicht immer diese unheimlichen Stimmen und unerklärlichen Vorkommnisse. Unklar ist auch, welches Geheimnis Timos Zimmernachbar, ein Wachkomapatient, vor allen verbirgt. Und was geht eigentlich in dem streng abgeriegelten Computerraum in einem der oberen Stockwerke vor sich?

Meinung:

Für mich war es der erste Roman von Ursula Poznanski, und er war wirklich gut. Man merkt dem Schreibstil zwar deutlich an, das es ein für Jugendliche konzipierter Roman ist, aber auch erwachsene Leser kommen definitiv auf ihre Kosten. Poznanski misch hier geschickt Fiktion mit realen Tatsachen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Autorin baut relativ lange Spannung auf, und lässt dann die Handlung auf wenigen Seiten explodieren und zu einem leider etwas erwartbaren Ende kommen. Trotzdem fibert man als Leser immer mit, ob es nun so ausgeht wie man es sich erhofft. Einzig das Abschlusskapitel fand ich persönlich zu kurz, anderer seits lässt es Luft für einen möglichen zweiten Teil.

Autor:

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen und ihre Thriller für Erwachsene sind genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Weltenwanderer
Sternenbrise
Tintenhain

Buchinfos:

Titel: Thalamus
Autor: Poznanski, Ursula
Verlag: Loewe Verlag, 2018
Sprache: Deutsch
Format: Paperback, 448 Seiten
ISBN-13: 978-3-7855-8614-3


© Autorenprofil und Cover Loewe Verlag

Wusstet ihr, dass die schöne Aphrodite und der Krüppel Hephaistos ein Ehe führen, oder wie Athene aus Zeus Kopf gebohrt wurde und wie Hades die Liebe fand. Also ich nicht, zumindest nicht genau. Da mich Rick Riordan aber schon mit seiner „Percy Jackson“ Reihe und später mit „Helden des Olymp“ in die Welt der Halbgötter entführt hat, war ich gespannt mehr über diese Götter zu lernen. Ich wollte wissen: Wer sind diese Götter eigentlich und was haben die mit Titane zutun. Deshalb stelle ich euch heute das Buch „Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen“, das 2016 im Carlsen Verlag erschienen ist, vor.

Inhalt:

Zeus, Poseidon, Hades Hera, Hermes und noch so viele andere.... Wir alle kennen zumindest ein paar griechische Götter, doch wer sind die eigentlich, welche Eigenschaften habe die und welche Geschichten. Percy Jackson ein Halbgott und Sohn des Poseidon stellt uns die Götter mal vor. Er erzählt wie die Welt und die Götter entstanden sind und wie sie in Beziehung zueinanderstehen. Dies geschieht in Form von kürzeren Erzählungen zu jedem Gott. So hat jeder Gott seine eigenen Geschichten, nachdem das große Ganze erklärt wird. Percy schmückt diese noch mit seinem gewohnten Humor aus. Begonnen wird aber mit der Geschichte zu der Entstehung der Welt, der Titanen und der Götter.

Meinung:

Gerade als Fan von Percy Jackson und griechischen Göttern kann man viel Spaß mit dem Buch haben. Es ist darauf aus auch ohne irgendwelches Vorwissen alles zu verstehen. Ich empfand besonders die eingestreuten Witze sehr ansprechend das sie diese alten Sagen gut auflockern und mit den Percy Jackson Romanen in Verbindung bringen. Ein besonderes Highlight war für mich die von Athene das ich und die von Hestia. Ein großer Vorteil ist auch, dass es nur kleinere Erzählungen sind, so kann man mal eine Geschichte Lesen und später eine andere. Ich mag auch das besonders die Eigenheiten der verschiedenen Götter in den Vordergrund gestellt werden, so kann man häufig über die Handlungen schmunzeln oder den Kopf schütteln. Ich hat viel Spaß beim Lesen und man lernt noch was über die Mythologie. Das Buch ist auch gut für jüngere geeignet, da alles kommentiert und gut erklärt ist. Ich empfehle es auch für Leute die Percy Jackson schon gelesen oder noch nicht gelesen haben und es später noch lesen wollen.

Autor:

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken«, »Helden des Olymp«, »Percy Jackson erzählt«, »Magnus Chase« und »Die Abenteuer des Apollo«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Alle Bände der »Percy Jackson erzählt«-Reihe:

Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen
Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen

Buchinfos:

Titel: Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen
Originaltitel: Percy Jackson’s Greek Gods
Autor: Riordan, Rick
Übersetzer: Gabriele Haefs
Sprecher: Marius Clarén
Verlag: Carlsen, 2016
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Hardcover, 496 Seiten
ISBN-13: 978-3-5515-5661-5


© Cover und Biografie Carlsen Verlag /© Autorenfoto Marty Umans

Nach einer längeren Pause habe ich heute, als ersten Beitrag von mir für 2019, für euch die Rezension zu „Artemis Fowl“ von Eoin Colfer, erschiene 2001 im List Verlag.

Inhalt:

„Verschiedene Psychiater haben es versucht und sind gescheitert, Das größte Problem dabei ist Artemis‘ Intelligenz. Er trickst jeden Test aus, dem man ihn unterzieht, er hat die gelehrtesten Mediziner zur Verzweiflung gebracht, und so manche von ihnen sind in ihren eigenen Irrenhäusern gelandet. Artemis ist zweifellos ein Wunderkind, doch warum widmet sich ein solches Genie kriminellen Aktivitäten?“

Artemis Fowl Junior, Sohn des Verbrechers Artemis Fowl Senior, tritt in die Fußstapfen seines verschollenen Vaters. Artemis ist auf die Spur eines enormen Geheimnisses gestoßen: Es gibt unter der Erdoberfläche eine zweite Welt. Eine Welt in der all die phantastischen Fabelwesen aus unseren Märchen und Sagen Leben. Feen, Trolle und Alraunen sowie Zentaur sind hier ganz normale Gestalten. Als Artemis in den Besitz des Buches, der „Bibel“ der Unterirdischen gerät, erkennt er, das er darüber relativ leicht an Gold kommen kann. Gold, das er dringend für die Suche nach seinem verschollenen Vater benötigt. Das dies sowohl die Welt der Unter- als auch die Welt der Oberirdischen in Gefahr bringen wird, nimmt Artemis skrupellos in kauf. Mit der Entführung der ZUP-Elfe Holly Short, gerät schließlich alles aus den Fugen. Als dann auch noch ein Troll und ein Zwerg auftauchen wird es kompliziert.

Meinung:

Colfer erschafft in Artemis Fowl eine faszinierende komplexe unterirdische Welt. Ja, das Buch ist definitiv als Jugendbuch ausgelegt, macht aber auch Erwachsenen Spaß. Die Handlung von Teil eins ist recht gradlinig, erst werden Personen eingeführt und dann startet die Handlung voll durch. Ich finde die Personen überzeugend und mit durchaus interessanten Biographien erzählt. Die Darstellung des zwölf Jährigen Artemis als Superverbrecher und Genie fand ich nicht hundertprozentig überzeugend, mir kam er immer wie ein deutlich älterer Protagonist vor. Im großen und ganzen aber ein solider Jugend-Thriller mit Krimi und Fantasy Elementen. Abgerundet wird der Spaß durch das Hörbuch, gelesen vom Sprechergenie Rufus Beck.

Autor:

Eoin Colfer, geboren 1965 in Wexford ist ein irischer Lehrer, Schriftsteller und Kinder- und Jugendbuchautor. Mit Artemis Fowl begründete er seinen Ruhm und wechselte in die hauptberufliche Schriftstellerei. Die Serie wurde bisher mit über 20 Millionen Exemplaren weltweit verkauft. Colfers Wahlspruch lautet: „I will keep writing until people stop reading or I run out of ideas. Hopefully neither of these will happen anytime soon.“ („Ich werde weiterschreiben, bis Menschen aufhören zu lesen oder mir die Ideen ausgehen. Hoffentlich tritt keins von beidem allzubald ein.“). Mit seiner Mischung aus Fantasy und Science-Fiction erschien er der Witwe von Douglas Adams als würdig genug, eine Fortsetzung von Per Anhalter durch die Galaxis zu schreiben, die „Und übrigens noch was …“ heißt und im Jahr 2009 erschienen ist.

Der Film

Mal noch was anderes: Für Artemis Fowl ist ein Film angekündigt. Kinostart ist der 3. Oktober 2019. Ich persönlich bin vom ersten Trailer nicht überzeugt, da sehr viele Details der Figuren gegenüber dem Buch verändert wurden. Lest unbedingt erst das Buch bevor ihr den Film seht! Der Vollständigkeit halber verlinke ich den Trailer trotzdem mal:


Alle Bände der »Artemis Fowl«-Serie:

Artemis Fowl (Band 1)
Artemis Fowl: Die Verschwörung (Band 2)
Artemis Fowl: Der Geheimcode (Band 3)
Artemis Fowl: Die Rache (Band 4)
Artemis Fowl: Die verlorene Kolonie (Band 5)
Artemis Fowl: Das Zeitparadox (Band 6)
Artemis Fowl: Der Atlantis-Komplex (Band 7)
Artemis Fowl: Das magische Tor (Band 8)
Artemis Fowl: Die Akte (Band 9)
Artemis Fowl - Der Comic
Artemis Fowl - Arctic Incident

Rezension des Buches in anderen Blogs:

szebrabooks
Media-Mania

Buchinfos:

Titel: Artemis Fowl
Originaltitel: Artemis Fowl
Autor: Colfer, Eoin
Übersetzer: Feldmann, Claudia
Verlag: List Hardcover, 2001
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Hardcover, 239 Seiten
ISBN-13: 978-3-4717-7251-5


© Bio, Autorenfoto und Buchcover by Ullstein Verlag

Der Grolltroll ich muss zugeben, das war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe den kleinen Troll auf der Frankfurter Buchmesse am Stand von Coppenrath gesehen und wusste, sobald er erscheint, möchte ich den haben. So kam es jetzt auch und heute stelle ich euch die Geschichte des Grolltrolles vor.

Inhalt:

Der kleine Grolltroll führt ein schönes Leben mit seinen Freunden, meistens jedenfalls. Den eines Morgens möchte er sich eine schöne Bude zum Spielen bauen. Er hat auch alles dafür, aber es will ihm einfach nicht gelingen. Das macht den kleinen Troll so sauer, dass er keine Bude mehr bauen will. Er möchte lieber einen Apfel. Doch auch das gelingt ihm nicht und auch seine kleinen Papierschiffe wollen einfach nicht schwimmen. All das macht ihn so wütend, dass er zum Grolltroll wird. Ob er sich wieder beruhigt und wie seine Freunde darauf reagieren müsst ihr selbst heraus finden.

Meinung:

Es ist ein wunderschönes Kinderbuch über den Umgang mit dem Gefühl der Wut. Die Geschichte ist so einfach geschrieben, dass man sie leicht verstehen kann, aber langweilt auch einen Erwachsenen nicht. Die Idee ist zuckersüß und sehr warmherzig vertextet, ohne zu übertrieben zu wirken. Der Illustrator hat hier fantasievolle und charmante Bilder geschaffen, die sich sehr stimmig in dem Text einfügen. Alles zusammen ergibt eine Geschichte mit viel Gefühl und dem Knuddelfaktor. Ich empfand es als so schön die Zeichnungen anzuschauen und vermute, das dies auch toll beim Vorlesen ist. Natürlich können durch die großen bildschön Illustration auch, die kleinen alleine Spaß beim Betrachten haben. Ich selbst musste häufig über die Zeichnungen schmunzeln. Die Moral ist ganz klar aufgezeigt, wirkt aber nicht autoritär, sondern sehr liebevoll. Ich selbst bin froh, dass Wut hier nicht als „Böses“ gezeigt wird, sondern man nur richtig damit umgehen muss. Fazit definitiv eine Kaufempfehlung an alle Eltern, die selbst manchmal noch einen kleinen Grolltroll zuhause haben.

Nun möchte ich noch eine paar Worte zum Kuschel-Grolltroll sagen. Er fühlt sich wirklich weich und kuschelig an und die Idee mit dem Unterkiefer ist sehr gut umgesetzt. Er sieht sehr hübsch und hochwertig aus verliert aber gerade am Anfang einige blaue Haare.

Autor:

Das Kreativ-Duo Stephanie Maria Gerharz und Dr. Michael Gerharz aus Köln entwickelt unter ihrem Label aprilkind Kuscheltiere und Geschichten für Kinder auf der ganzen Welt und hat unter anderem die Schlafmützen und die Twonster erfunden. Von ihnen stammt die Idee und das Konzept zum Grolltroll. Als Eltern von drei Kindern wissen sie nur zu gut um die Gefühlslage von Kindern – da gibt es wöchentlich, wenn nicht sogar täglich Wutausbrüche. Eines morgens bekam die Jüngste beim Frühstück das Schoko-Glas nicht auf, sie war noch müde und schlecht auf ihre Geschwister zu sprechen - eins kam zum anderen und sie zog genau so einen Flunsch wie der Grolltroll auf dem Titelbild des Buchs. Die Idee zum Grolltroll war geboren.

Barbara van den Speulhof ist nicht nur Kinderbuchautorin, sondern auch Hörspielproduzentin und Regisseurin für Kinderproduktionen. Sie hat für viele Kinofilme Hörspiele produziert und begleitende Bücher geschrieben. Sie lebt in Frankfurt am Main.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Jilys-blog.com
Goldkindchen
Die Bücher Welt von Corni Holmes

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Der Grolltroll
Autor: aprilkind, ; Speulhof, Barbara van den
Illustrator: Pricken, Stephan
Verlag: Coppenrath, 2018
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 32 Seiten
ISBN-13: 978-3-6496-2893-4


© Cover und Biografie Coppenrath Verlag, aprilkind / © Autorenfoto aprilkind