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Der Grolltroll kehrt zurück, deshalb gibt es heute für euch im Blog die Rezension zu „Der Grolltroll ... grollt heute nicht“. Das Buch ist im Coppenrath-Verlag erschienen und wurde mir vom Verlag freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. Die Rezension zu Teil eins findet ihr ebenfalls im Blog.

Inhalt:

Der Grolltroll ist mal wieder mit seinen Freunden unterwegs, um zusammen Spaß zuhaben. Da seine Freunde nicht glaube, dass es der Grolltroll aushält ohne zu grollen und wütend zu werden, schließen die Freunde eine Wette ab. Diese beinhaltet das der Grolltroll es schaffen muss nicht zu grollen sonst muss er für seine Freunde Apfelmus machen. Wenn er dagegen es schafft den gesamten Tag nicht zu grollen machen die Freunde ihm Apfelmus. Natürlich ist dieser Tag einer dieser Tagen, an denen wieder alles für den kleinen Troll schief läuft. Ob er es schafft, das Wutgewitter im Zaum zuhalten oder ob er die Wette verliert und grollt, erfahrt ihr, wenn ihr selbst das Buch lest.

Meinung:

Der Grolltroll ist so schön trollig wie wir ihn bereits aus Teil eins kennen. Ich war auch von der Fortsetzung der Geschichte um den kleinen Troll sehr begeistert. Die Zeichnungen des Trolles und seiner Freunde sind in dem wunderschön malerischen Stile des Vorgängers und können die Emotionen, die so ein wichtiger Aspekt des Buches sind, gut und sehr direkt übermitteln. Noch mehr wird diesmal der Fokus auf die Freundschaft und die Höhen und Tiefen einer dieser gelegt. Die Freunde des Grolltrolles werden allerdings weniger in den Vordergrund gestellt und bleiben ohne viel Erklärungen, was den Buch nicht schadet.

Ich finde, gerade für jüngere Kinder ist dies ein gutes Buch um sowohl etwas über die Bedeutung von Gefühlen als auch über Freundschaft zulernen.

Die Sprache ist sehr leicht und deshalb für Kinder besonders gut verständlich und wird sehr gut durch die großen Illustrationen ergänzt. Es ist ein tolles Erlebnis das Buch nach Teil eins zu lesen und wieder in die Welt des Trolles und seiner alltäglichen Probleme einzutauchen. Die Plüschfigur macht das Erlebnis dann perfekt und rund.

Im gesamten wieder ein tolles Kinderbuch das nicht nur den Zeigefinger hebt sondern Gefühlen den Platz lässt den sie brauchen. Ich empfehle es jeden der Kinder hat die selbst manchmal zum Grolltroll werden oder einfach als schöne Geschichte mit Moral vor dem einschlafen.

Autor:

Das Kreativ-Duo Stephanie Maria Gerharz und Dr. Michael Gerharz aus Köln entwickelt unter ihrem Label aprilkind Kuscheltiere und Geschichten für Kinder auf der ganzen Welt und hat unter anderem die Schlafmützen und die Twonster erfunden. Von ihnen stammt die Idee und das Konzept zum Grolltroll. Als Eltern von drei Kindern wissen sie nur zu gut um die Gefühlslage von Kindern – da gibt es wöchentlich, wenn nicht sogar täglich Wutausbrüche. Eines morgens bekam die Jüngste beim Frühstück das Schoko-Glas nicht auf, sie war noch müde und schlecht auf ihre Geschwister zu sprechen - eins kam zum anderen und sie zog genau so einen Flunsch wie der Grolltroll auf dem Titelbild des Buchs. Die Idee zum Grolltroll war geboren.

Barbara van den Speulhof ist nicht nur Kinderbuchautorin, sondern auch Hörspielproduzentin und Regisseurin für Kinderproduktionen. Sie hat für viele Kinofilme Hörspiele produziert und begleitende Bücher geschrieben. Sie lebt in Frankfurt am Main.

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Der Grolltroll ... grollt heut nicht!?
Autor: aprilkind, ; Speulhof, Barbara van den
Illustrator: Pricken, Stephan
Verlag: Coppenrath, 2019
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 32 Seiten
ISBN-13: 978-3-6496-3164-4


© © Cover und Biografie Coppenrath Verlag, aprilkind / © Autorenfoto aprilkind, Barbara van den Speulhof

Heute stelle ich mal euch das Buch „Die Tochter der Wanderapothekerin“ vor. Es wurde mir freundlicherweise vom Droemer Knaur Verlag zur Verfügung gestellt. Ich habe bereits die drei Vorgängerteile für euch hier auf dem Blog rezensiert. Lest diese auch gerne den ich fühle mich einfach immer wieder mit dieser Reihe verbunden, da sie mich nach Hause bringt und gleichzeitig wieder auf ein neues Abenteuer mitnimmt.

Inhalt:

Die Protagonistin der Vorgängerteile Klara ist nun Mutter von 4 Kindern und führt ihr Leben mit ihrem Mann Tobias in Königsee. Nach den Ereignissen aus Teil drei steht die Familie hoch in den Gunsten des Fürsten von Schwarzburg-Friedrichstal. So besuchten der Fürst und Klaras ältester Sohn Martin zusammen die Universität und ihre älteste Tochter Lena wurde sehr gefördert kann lesen und schrieben und wird einmal einen guten Ehemann heiraten können. So verwundert es wenig das der Fürst zusammen mit Martin auf Reise gehen will, um den Orient zu erkunden. Doch leider ist es nicht der einzige Grund für diese weite Reise. Friedrichs Frau ist erneut schwanger und so unmöglich zu ihrem Mann das es für ihn nicht vertretbar ist im Schloss zubleiben.

Zusammen mit Martin und Lena, die unbedingt einmal Italien sehen möchte, beginnt Friedrich also seine lange Reise über Venedig nach Jerusalem. Doch nicht nur die Abenteuer und Gefahren auf der Reise machen es den Gefährten schwer, auch Entwickeln sich Gefühle zwischen ihnen die nie hätten sein dürfen.

Meinung:

Nach dem ich Teil zwei und drei nicht ganz so gut fand, wie Teil eins war ich von diesem wieder Teil hin und weg. Der gewisse jugendliche Cham ist zurück. So sind die Protagonisten alle um die 25 Jahre alt und sehr menschlich. So ist Lena in bestimmten Situationen frech wie ein genervter Teenager oder sehr direkt und liebenswert. Ihre Figur ist nicht mit der Figur der guterzogenen, in ihren Gedanken sehr strukturierten Klara zu vergleichen. Lena ist eine Künstlerin und sieht die Welt anders und die lässt sie auch dem Leser spüren; ich mochte dies sehr. Friedrich hingegen wirkt für einen Fürsten doch häufig sehr naiv aber auch herzlich und liebevoll. Im gesamten haben die Figuren gut harmoniert.

Auch die Geschichte ist interessant und man möchte gerne erfahren, auf welche Widrigkeiten die Reisegruppe wieder stößt und wie man diese lösen kann. Dies war ein Aspekt, den ich an Teil eins sehr geschätzt habe. Ich mag es mit den Figuren neue Welten zu entdecken. Es war wie viele kleine Abenteuer in einem Großen.

Der Schreibstil war, wie ich es bei Iny Lorentz gewohnt bin sehr flüssig und leicht verständlich. Sie bauten der Umgebung entsprechend aber auch immer wieder fremdsprachige Ausdrücke ein, die aber alle in einem Glossar erklärt werden. Ich konnte das Buch sehr zügig lesen und mochte das Tempo, in dem die Geschichte erzählt wurde. Es gab keine unnötigen Längen.

Als Fazit kann ich sagen, das ich sehr viel Spaß beim Lesen dieses Werkes hatte und nun sehr traurig bin, das hiermit nun die Reihe enden soll. Für mich war es ein schönes Finale; ich habe mich sehr über die neuen Figuren gefreut und ich fühlte mich immer gut unterhalten. Eine klare Empfehlung an alle die Teil eins mochten oder auch hier Einsteigen wollen. Es ist kein Problem mit diesem Teil in die Reihe einzusteigen, da alles was notwendig, ist um die Handlung verstehen zu können, erklärt wird.

Autor:

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman „Die Kastratin“ die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit „Die Wanderhure“ gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft. Die Verfilmungen ihrer „Wanderhuren“-Romane und zuletzt der „Pilgerin“ haben Millionen Fernsehzuschauer begeistert. Für die Verdienste im Bereich des historischen Romans wurde Iny Lorentz 2014 der Homer Ehrenpreis in Gold und 2017 der „Wandernde Heilkräuterpreis“ der Stadt Königsee verliehen.

Buchinfos:

Titel: Die Tochter der Wanderapothekerin
Autor: Lorentz, Iny
Sprecher: Anne Moll
Verlag: Droemer Knaur, 2019
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 528 Seiten
ISBN-13: 978-3-4265-2285-1


© Autorenfoto by / © Autoren-Bio by Droemer - Knaur

Es reicht ihm nur deine Stimme um zu wissen, was für ein Mensch du bist und tief in dein inneres zu schauen.

Heute stelle ich euch Auris von Vincent Kliesch und nach einer Idee von Sebastian Fitzek vor. Dieser Thriller der 2019 im Droemer Knaur Verlag erschienen ist, wurde mir freundlicher Weise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt:

„Auris“ ist der Spitzname des Genies Matthias Hegel, den er von seinen Kollegen bei der Polizei bekommen hat, denn er ist ein begnadeter Phonetiker. Allein der Klang der Stimmer erzählt ihm die Geschichte eines Menschen. Schon unzähliger Verbrecher konnten dank ihm gefasst werden. Doch nun sitzt er im Gefängnis, verurteilt wegen brutalen Mordes. Viele Spekulationen ranken sich um seinen Fall. Auch die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge erfährt von seinem Fall und beginnt die Ermittlungen, sie weiß das Hegel unschuldig ist oder zumindest wünscht sie sich es. Aber ihr Ermittlungen ziehen sie tief hinein in den Fall, der zu einer Gefahr für sie und ihr Umfeld wird. Jula, die immer noch von ihrer schlimmen Vergangenheit gequält wird, beginnt ein Rennen gegen die Zeit.

Meinung:

Wer unseren Blog schon länger verfolgt weiß das Schlaubibasti bei uns der Thriller und Krimi Leser ist, aber Auris hat mich vom Thema so angesprungen, dass ich es lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auris ist ein sehr packend und mitreisend erzählter Thriller mit einem tiefgründigen Professor und einer willensstarken, charismatischen Bloggerin, die nichts mehr will als die Wahrheit zu finden.

Jula Ansorge ist ein sehr charmanter Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie sagt, steht ihre Meinung und versucht immer das richtige zutun. Man fiebert mit ihr mit und leidet, auch wenn sie in scheinbar aussichtslosen Situationen ist. Sie wirkt sehr menschlich mit ihren stärken und schwächen, dies schätze ich sehr.

Mattias Hegel ist das genau Gegenteil; er ist das unnahbare Genie das alles genau plant und in den Menschen liest wie in einem Buch. Während des Lesens kam mir der Vergleich mit der Figur des Hanibal Lectors, der ähnliche Charakterzüge zeigt. Man weiß in keiner Situation, was er weiß oder denkt. Meine Sympathie für ihn schwankte während der gesamten Zeit und er ist so spannend und unerklärbar das man sehr schnell in seinem Bann gezogen wird.

Die Schreibweise von Vincent Kliesch ist schön schnell, wie ich es bei einem Thriller erwarte. Er schafft es das ich, als Leser die Schauplätze mir sehr leicht vorstellen konnte und sehr klare Bilder beschrieben wurden ohne zu detailverliebt zu sein. Es gab keinen Moment der Langeweile und ich wollte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

Nun möchte ich noch ein paar Worte zum Hörspiel, welches ich ebenfalls gehört habe, schreiben. Es ist klasse geschrieben und die Sprecher sind sehr gut gewählt. Einige Szenen des Buches unterscheiden sich vom Hörspiel und ich kann beide Medien sehr empfehlen.

Autor:

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller »Die Reinheit des Todes« seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere folgten. Mit »Auris« schrieb er den Roman zu einer Hörspiel-Idee seines Freundes Sebastian Fitzek.

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Sprecher:

Simon Jäger, geboren 1972, ist u. a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger. Außerdem arbeitet der gefragte Synchron- und Hörbuchsprecher als Dialogbuchautor und -regisseur. So hat er die Dialogregie für "Collateral" (2004), "Königreich der Himmel" (2005), "Nachts im Museum" (2006), "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" (2006) und "Pirates of the Carribean - Am Ende der Welt" (2007) übernommen. Als Hörbuchsprecher hat er u.a. die Romane von John Katzenbach und Sebastian Fitzek gelesen. Im Hörverlag ist Simon Jäger bereits in "Die dunklen Gassen des Himmels" und "Happy Hour in der Hölle" von Tad Williams zu hören.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Books have a Soul

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Auris
Autor: Kliesch, Vincent ; Fitzek, Sebastian
Sprecher: Jäger, Simon
Verlag: Droemer Knaur, 2019
Sprache: Deutsch
Format: Paperback, 352 Seiten
ISBN-13: 978-3-4263-0718-2


© Cover und Biografie Knaur Verlag /© Autorenfoto Luca Steinmetz, Martin Kraft

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Was war nochmal im dreißigjährigen Krieg los? Hmm der war 30 Jahre lang. Und was ist mit den Glaubenskriegen in der Zeit, den Schlachten die in ganz Deutschland tobten, der Kolonialisierung und den Nixen in der Werra. Ja echt Nixen in dem Fluss, solche die arglose Reisende angreifen und Blutzoll fordern.

In diese Zeit und Welt nimmt einem Markus Heitz in seinem neuen Buch "Die dunklen Land", erscheinen 2018 im Knaur Verlag, mit. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Es ist ein historischer Fantasyroman der sowohl Elemente aus historischen Romanen als auch phantastische Bestandteile hat.

Inhalt:

Deutschland ist zersplittert, überall herrscht Krieg. Hunger und Elend breiten sich im Land aus. Die junge Aenlin reist aus ihrer Heimat England nach Hamburg, um dort das Erbe ihres berühmten Vaters Solomon Kane entgegenzunehmen. Allerdings läuft dies nicht so, wie erwartet, denn der Verwahrer des Erbes kann Aenlin ihr das Vermächtnis nicht übergeben. Daraufhin wird sie auf eine abenteuerliche Reise nach Bamberg geschickt um fünf Frauen nach Hamburg zubringen, und danach ihr endlich ihr ersehntes Erbe ausgehändigt zu bekommen. Sie hat keine Wahl und nimmt den Auftrag an. Aber sie muss nicht allein reisen. Zu ihrer Gruppe gehören zusätzlich zu ihrer Freundin Tamina, eine Gruppe von Söldnern und Casper von und zu dem Dorffe, einem Duelllisten. Doch ein seltsamer Pestartzt verfolgt die Gruppe, er will ihre Mission verhindern und Aenlin töten.

Meinung:

Nach dem meinen Rezensionen zu Doors, kommt jetzt meine Meinung zu „Die dunklen Lande“. Dieser Roman ist ein historischer Fantasyroman, dessen Handlung im Jahr 1692 angesiedelt ist.

Ein Punkt, der mir bei diesem Roman gleich zu Beginn besonders auffällt, ist die Hauptfigur Aenline Kane. Sie ist eine besondere Frau, dies wurde mir auch beim Lesen immer wieder bewusst. Sie ist sehr stur, stark und unbeugsam wenn auch im Gegensatz zu ihren Gefährten unerfahren und naiv. Auch die anderen Figuren haben alle sehr individuelle Charakterzüge, die sich aber leider kaum weiterentwickeln. So bleibt der böse Schurke vom Anfang immer der böse Schurke und der Held bleibt der Held mit seinem Stärken.

Kommen wir als Nächstes zur Handlung des Buches. Diese empfand ich in der ersten Hälfte des Buches sehr klar und gut strukturiert man wusste das es eine Reise mit Hürden und Aufgaben zu bewältigen gilt. Ab der zweiten Hälfte wirkt etwas chaotisch und gehetzt. Die klare Line verschwindet und es wirkt wie ein Hin und Her schupsen. Die Helden werden getrennt, finden wieder zusammen und alles geht drunter und drüber. Für mich persönlich war dies etwas zu unkoordiniert. Dem Gesamtbild schadet dies leider etwas da es mir dann schwer viel eine tiefe Bindung zu fassen und mit zu fiebern. Gerade im ersten Teil fand ich es auch sehr spannend, zu sehen, wie die Helden mit kleineren und größeren Hindernissen umgehen. Dies nimmt aber gegen Ende leider auch etwas ab. Zum Ende muss ich, aber auch noch gestehen ich mochte es nicht, da es etwas zu verwirrend und erzwungen wirkte. Die zusätzlich eingeführten Gegenspieler waren mir zu platt und ich konnte leider kein Verständnis für sie entwickeln sie aber auch nicht hassen. Ich hatte eine gewisse Gleichgültigkeit ihnen gegenüber. Da ich tiefgründige Schurken sehr schätze, verliert dieses Buch bei mir etwas an Empfehlungswert. Ich würde das Buch dennoch Empfehlen wenn man Markus Heitz und Fantasy Fan ist, aber mal keine Reihe, sondern einen Einzelband lesen möchte.

Der Schreibstil ist typisch Markus Heitz, humorig, dunkel und mit dem gewissen Schuss Sarkasmus. Ich mag diese Art des Schreibens und lese immer wieder gerne Bücher von ihm. Es ist sehr unterhaltsam und macht Spaß zu lesen.

Als Fazit zu meinem ersten historischen Fantasyroman muss ich sagen, dass mich die Namen von bekannten Städten und Flüssen gerade am Anfang etwas heraus gerissen haben, da ich es gewohnt bin Highfantasy zu lesen und dort, ich mir selbst meine Bilder im Kopf erstellen, ohne reale Vorbilder für Orte zu haben. Dies verflog dann aber doch recht schnell. Ich bin positiv überrascht und würde auch gerne mehr in diese Richtung lesen auch wenn das Ende dieses Buches nicht meinem Geschmack entsprochen hat, waren die Figuren witzig und der Schreibstil großartig.

Ich habe Markus Heitz auch unter anderem, während des Seraph Leseabends getroffen. Meinen Erfahrungsbericht findet ihr hier

Autor:

Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 40 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.

Buchinfos:

Titel: Die dunkeln Lande
Autor: Heitz, Markus
Verlag: Droemer Knaur, 2019
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 560 Seiten
ISBN-13: 978-3-4262-2676-6


© Cover und Biografie Knaur Verlag /© Autorenfoto Stefan Freund