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Hier kommt jetzt die erste Rezension meiner Shoppingtour auf der Leipziger Buchmesse 2018. Ich stelle euch heute Ernest Clines neuer Roman „ARMADA“, erschienen bei FISCHER Tor vor.

Inhalt:

Zack Lightman, Geek und 80er Fanboy, verbringt die meisten Zeit seines Lebens in der virtuellen Welt des Computerspiels „ARMADA“, einem der klassischen VR-Shooter in der eine Alienrasse die Erde, und damit die Menschheit, mit der Zerstörung bedroht. Zack gehört in „ARMADA“ zu den Top-10-Spielern, und er ist schon so etwas wie eine Berühmtheit. In der realen Welt ist Zack eher der klassische Außenseiter, welcher sich grade in der Schule mehr Probleme einhandelt, als gut für ihn wäre. Nach der Schule flüchtet er sich am liebsten in die Starbase Ace, den Spiele-Laden seines Freundes Ray. Als Ray eines Tages mit einem Raumschiff der EDA, der Earth Defense Alliance, jener Verteidigungseinheit aus dem Computerspiel „ARMADA“, auf dem Parkplatz von Zacks Schule landet, endet Zacks ruhiges leben. Als Zack dann auch noch von der EDA informiert wird, dass ein Angriff von Aliens auf die Erde kurz bevorstehe und sein totgeglaubter Vater noch lebt, ändert sich alles.

Meinung:

Gute abwechslungsreiche Unterhaltung, vor allem für Film und Videofans der 70er und 80er Jahre. Ernest Cline nimmt den Leser in „ARMADA“ mit auf eine rasante Reise durch eine vielleicht gar nicht allzuferne Zukunft. Gespickt mit Anspielungen vor allem auf SciFy Filme der guten alten Zeit werden vor allem Fans dieser Zeit sehr viel Spaß an dem Roman haben. Nebenher thematisiert Cline auch noch unterschwellig philosophische Fragen und erzählt eine ziemlich glaubhaft wirkende Verschwörungstheorie zur unterschwelligen Gewöhnung der Menschheit an eine bevorstehende Invasion von Aliens.

Das Buch habe ich zufällig auf der LBM18 am Stand von FISCHER Tor entdeckt, und nachdem ich Clines erstes Werk "Ready Player One" liebe, musste es natürlich sofort mit. :-)

Autor:

Ernest Cline, geboren 1972 in Ohio US, ist ein amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Sein erster Roman „Ready Player One“, welcher sich intensiv mit der Kultur der Computerspiele der 70er und 80er Jahre beschäftigt, wurde erfolgreich von Steven Spielberg für die große Kinoleinwand adaptiert. Der Film Fanboys, für welchen Cline das Drehbuch verfasste, beschäftigt sich ebenfalls mit der Subkultur der 70er und 80er Jahre.

Buchinfos:

Titel: Armada
Autor: Cline, Ernest
Verlag: Fischer Tor
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN-13: 978-3-5962-9660-6


© Autorenfoto Gage Skidmore CC BY-SA 3.0 / © Cover FISCHER Tor

Heute gibt es die Rezension zum ersten Band von Andreas Eschbachs Pentalogie „Das Marsprojekt“, „Das ferne Leuchten“, erschienen 2005 im Arena Verlag. Es war das erste Buch, das ich von Andreas gelesen habe. Mit dem Buch verbinde ich viele Erinnerungen an meine Schulzeit, seit der Frankfurter Buchmesse 2017 ist das Buch endlich auch von ihm signiert.

Inhalt:

Die Freunde Ariana, Ronny, Carl und Elinn sind etwas besonderes, sie leben nämlich auf dem Mars, sie sind hier aufgewachsen. Kurz nach beginn der Handlung erreicht die Marssiedler die Ankündigung, dass die Besiedelung des Mars aufgegeben werden soll, und die Marsstation aus Kostengründen geschlossen wird. Ellin, als die jüngste der Marskinder, und die einzige, welche auch auf dem Mars geboren wurde, verkraftet die Neuigkeit nicht wirklich gut und beschließt notfalls allein auf dem Mars zu bleiben. Davon überzeugt, dass dies nicht funktionieren wird, versucht Carl, Ellins älterer Bruder, sie von ihrem Plan abzubringen. Im Verlauf der Handlung erfahren wir nach und nach, dass der Vater von Ellin und Carl bei einer Expedition auf dem Mars ums Leben gekommen ist, was dann auch erklärt warum Ellin so eine starke Bindung an ihre Heimat, die Marsstation hat. Als Ellin schließlich auf der Marsbeobachtungsplattform auf einmal „Das Leuchten“ sieht, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, und die vier Kinder begeben sich auf ein rasantes Abenteuer innerhalb der Marsstation und der Marsoberfläche. Doch die Zeit drängt, die Raumschiffe mit welchen die Siedler auf die Erde zurückkehren sollen sind bereits in der Marsumlaufbahn angekommen.

Meinung:

Tja, was soll ich sagen? Eines meiner persönlichen Lieblingsbücher. Die Romanreihe „Das Marsprojekt“ ist zwar als Jugendbuch konzipiert, ich finde es aber auch heute noch als „Erwachsener“ sehr lesenswert, kurzweilig und spannend. „Das Leuchten“, ursprünglich von Andreas als Einzelband konzipiert, wurde schließlich nach vierjähriger Pause, und einem unglaublich gemeinen Cliffhanger schließlich 2005 mit „Die blauen Türme“ grandios fortgesetzt und schließlich zur Pentalogie erweitert. Die detaillierten Schilderungen der Marsstation, der Marsoberfläche und einem möglichen Leben auf dem Mars runden die Geschichte ab.

Ich persönlich, hoffe ja immer noch auf eine weitere Fortsetzung, oder ein weiteres Se- oder Prequel, ausreichend potential hätte die Geschichte definitiv noch.

Autor:

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Eschbach wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet und gilt als einer der bedeutendsten europäischen Science-Fiction-Autoren. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Das Jesus Video“, „Eine Billionen Dollar“ und sein Debütroman „Die Haarteppichknüpfer“. Seit einigen Jahren schreibt er auch Bände für die SF-Reihe Perry Rhodan.

Buchinfos:

Titel: Das Marsprojekt: Das ferne Leuchten
Autor: Eschbach, Andreas
Verlag: Arena Verlag
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 304 Seiten
ISBN-13: 978-3-4041-5040-3


© Autorenprofil Bastei-Lübbe Verlag / © Autorenfoto Olivier Favre / © Cover Arena Verlag

Dark Matters, der Zeitenläufer von Blake Crouch, erschienen im Goldmann Verlag, ist mir im Hugendubel ins Auge gesprungen. Ein absoluter Spontankauf. Heute stelle ich euch das Buch vor.

Inhalt:

Jason Dessen, College-Professor, verheiratet, lebt mit Frau und einem Sohn ein glückliches ruhiges Leben, bis ein Barbesuch alles verändert. Ein Unbekannter zwingt ihn mit vorgehaltener Waffe, erst in ein Lagerhaus zu fahren und sich zu entkleiden um ihm anschließend eine Substanz zu injizieren. Als Jason aus der folgenden Bewusstlosigkeit erwacht, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Jason, vollkommen desorientiert versteht gar nicht, wie ihm geschieh, wo er ist und wer der Fremde ist. Es gelingt ihm, aus der unbekannten Einrichtung zu entkommen, und er macht sich auf den Weg nach Hause. Bloß das es nicht mehr sein Zuhause ist. Sicher, sein Schlüssel sperrt, sein Name steht an der Wohnung und die Telefonnummer ist die gleiche, sonst ist aber alles anders. Die Wohnung wirkt, als ob er nie verheiratet war, und sein Sohn scheint auch nicht zu existieren. Jason flüchtet aus der Wohnung und begibt sich in ein Krankenhaus, um sich untersuchen zu lassen. Nachdem man in der Klinik keinerlei Erklärung für sein Verhalten oder eine mögliche Erkrankung findet, beschließen die Ärzte, ihn in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Da Jason dies verhindern will, flüchtet er aus dem Krankenhaus, und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. In der Welt in welcher er erwacht ist, ist er der gefeierte Atomphysiker, gegen dieses Leben hatte er sich eigentlich zugunsten seiner Familie entschieden, seine Frau Daniela ist mit seinem ehemaligen Zimmerkameraden zusammen, kurz um, es entspricht nicht vieles der Realität, welche Jason gewohnt war. Jason entschließt sich, Daniela aufzusuchen, in der Hoffnung das sie ihm weiter helfen kann.

Meinung:

Anders als erwartet! Aufgrund des Covers und des Klappentextes, bin ich von einem klassischem Science Fiction Romanes ausgegangen, was Dark Matters meiner Meinung nach nicht ist. Dark Matters ist mehr eine rasante Geschichte über Raum-Zeit, Quantentheorien und parallele Welten, die aber im wissenschaftlichen Teil nicht extrem in die Tiefe geht. Dem Titel „Dark Matters“ zu deutsch dunkle Materie, wird der Roman nicht gerecht, diese spielt schlicht keine Rolle. Dafür aber aktuelle Themen wie Schrödingers Katze und Paralleldimensionen. Im großen und ganzen aber eine interessante Abwechslung, die sich extrem flott liest und nicht an Spannung vermissen lässt. Erinnert etwas an eine Achterbahnfahrt.

Autor:

Blake Crouch hat sich bereits als erfolgreicher Autor von Kurzgeschichten und Spannungsromanen einen Namen gemacht. Seine Wayward-Pines-Trilogie wurde zudem mit verschiedenen Hollywoodstars als TV-Serie verfilmt. Der große internationale Durchbruch gelang ihm dann mit dem Roman »Dark Matter. Der Zeitenläufer«, der auf Anhieb zum Bestseller und in zahlreiche Länder verkauft wurde. Blake Crouch lebt mit seiner Familie in Colorado.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Bücherwürmer im Holzmehl

Buchinfos:

Titel: Dark Matter. Der Zeitenläufer
Autor: Crouch, Blake
Verlag: Goldmann Verlag
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN-13: 978-3-4422-0512-7


© Bilder by Goldmann Verlag

Heute stelle ich euch „STURM“, den neuen Dystopie-Thriller von Uwe Laub, erschienen 2018 im Heyne Verlag vor.

Inhalt:

International häufen sich unerklärliche Wetterphänomene. In Berlin fegt während eines Herta Spiels ein Tornado quer über das Olympiagelände Berlins und zerstört weite Teile des Stadions. In Sibirien setzt Tauwetter ein und lässt die Tundra mit ihrem jahrhunderte altem Permafrostboden auftauen. Als dann auch noch ein Tornado der Kategorie 6, sich der US-Ostküste nähert, kommt schnell der Verdacht auf, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Daniel Bender, Wetterexperte und ehemalige TV-Bekanntheit stellt recht schnell parallelen zu seinen Studien über Wettermanipulation fest. Schauplatzwechsel: Laura Wagner, Assistentin in einer Technologiefirma, erhält von ihrem Chef kurz vor seiner Ermordung einen USB-Stick mit mysteriösen Daten. Was weiß der US-Geheimdienst, und warum haben die Chinesen so großes Interesse an der Technologie der Firma für welche Laura arbeitet? Das Wetter verschlimmert sich rasant, Blizzards gehen über Deutschland nieder und Laura sitzt in ihrer Firma fest. Als dann plötzlich auch noch Lauras Sohn entführt wird, ist das Chaos komplett.

Meinung:

Großartig. Ein STURM ist ein Dystopie-Thriller ganz nach meinem Geschmack. Laub schafft hier ein Bedrohungsszenario, das beängstigend real erscheint. Detailreiche Beschreibungen, gerade des Tornados im Berliner Olympiastadions lassen den Leser noch intensiver eintauchen. Aber auch die Darstellung der anderen Wetterphänomene erscheint plausibel und erschreckend realistisch. Richtiggehend beklemmend habe ich schließlich die Szene empfunden, in welcher Laura alleine und verloren durch einen Blizzard stapft. Die Hauptfiguren empfinde ich glaubhaft beschrieben, etwas unrealistisch empfand ich lediglich die Darstellung der Kampfszenen im Showdown im STURM.

Ich persönlich hatte das Vergnügen Uwe Laub auf der Leipziger Buchmesse persönlich bei einem Interview/Lesung zu treffen. Von ihm selbst vorgelesen und anschließen im Interview noch angereichert hat es für mich das Leseerlebnis noch einmal verstärkt und vertieft. Abgerundet wurde das Treffen für mich dann auch noch mit einem Autogramm von ihm .

Autor:

Uwe Laub wurde 1971 in Rumänien geboren. Er war zwei Jahre alt, als seine Eltern mit ihm nach Deutschland zurückkehrten. Laub arbeitete mehrere Jahre im Pharma-Außendienst, seit 2010 führt er das Unternehmen eigenständig. Seine Liebe gilt dem Schreiben. Für den Wissenschafts-Thriller »Sturm« hat Uwe Laub jahrelang recherchiert.

Buchinfos:

Titel: Sturm
Autor: Laub, Uwe
Verlag: Heyne-Verlag
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 400 Seiten
ISBN-13: 978-3-4534-1980-3


© Bilder by Randomhouse / Heyne / Sebastian Haeutle © Autorenprofil by Randomhouse / Heyne