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Rezension: Sturm – Uwe Laub

Heute stelle ich euch „STURM“, den neuen Dystopie-Thriller von Uwe Laub, erschienen 2018 im Heyne Verlag vor.

Inhalt:

International häufen sich unerklärliche Wetterphänomene. In Berlin fegt während eines Herta Spiels ein Tornado quer über das Olympiagelände Berlins und zerstört weite Teile des Stadions. In Sibirien setzt Tauwetter ein und lässt die Tundra mit ihrem jahrhunderte altem Permafrostboden auftauen. Als dann auch noch ein Tornado der Kategorie 6, sich der US-Ostküste nähert, kommt schnell der Verdacht auf, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Daniel Bender, Wetterexperte und ehemalige TV-Bekanntheit stellt recht schnell parallelen zu seinen Studien über Wettermanipulation fest. Schauplatzwechsel: Laura Wagner, Assistentin in einer Technologiefirma, erhält von ihrem Chef kurz vor seiner Ermordung einen USB-Stick mit mysteriösen Daten. Was weiß der US-Geheimdienst, und warum haben die Chinesen so großes Interesse an der Technologie der Firma für welche Laura arbeitet? Das Wetter verschlimmert sich rasant, Blizzards gehen über Deutschland nieder und Laura sitzt in ihrer Firma fest. Als dann plötzlich auch noch Lauras Sohn entführt wird, ist das Chaos komplett.

Meinung:

Großartig. Ein STURM ist ein Dystopie-Thriller ganz nach meinem Geschmack. Laub schafft hier ein Bedrohungsszenario, das beängstigend real erscheint. Detailreiche Beschreibungen, gerade des Tornados im Berliner Olympiastadions lassen den Leser noch intensiver eintauchen. Aber auch die Darstellung der anderen Wetterphänomene erscheint plausibel und erschreckend realistisch. Richtiggehend beklemmend habe ich schließlich die Szene empfunden, in welcher Laura alleine und verloren durch einen Blizzard stapft. Die Hauptfiguren empfinde ich glaubhaft beschrieben, etwas unrealistisch empfand ich lediglich die Darstellung der Kampfszenen im Showdown im STURM.

Ich persönlich hatte das Vergnügen Uwe Laub auf der Leipziger Buchmesse persönlich bei einem Interview/Lesung zu treffen. Von ihm selbst vorgelesen und anschließen im Interview noch angereichert hat es für mich das Leseerlebnis noch einmal verstärkt und vertieft. Abgerundet wurde das Treffen für mich dann auch noch mit einem Autogramm von ihm .

Autor:

Uwe Laub wurde 1971 in Rumänien geboren. Er war zwei Jahre alt, als seine Eltern mit ihm nach Deutschland zurückkehrten. Laub arbeitete zuerst mehrere Jahre im Pharma-Außendienst, seit 2010 führt er das Unternehmen eigenständig. Seine Liebe gilt dem Schreiben. Für den Wissenschafts-Thriller »Sturm« hat Uwe Laub jahrelang recherchiert.

Buchinfos:

Autor: Laub, Uwe
Titel: Sturm
Verlag: Heyne-Verlag
Sprache: German
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-453-41980-3


© Bilder by Randomhouse / Heyne / Sebastian Haeutle © Autorenprofil by Randomhouse / Heyne

0 Gedanken zu „Rezension: Sturm – Uwe Laub

  1. Gabi

    Ich finde auch, dass man bei den Wetterkapriolen, die im Buch beschrieben wurden, hautnah mit dabei war und sich viel zu gut vorstellen konnte, wie es einem geht, wenn man der Natur ausgeliefert ist. Ich mag solche Bücher, bei denen man froh ist, sie vom sicheren Sofa aus zu genießen 🙂
    Und ich beneide Dich darum, Uwe Laub bei der Buchmesse getroffen zu haben!
    LG Gabi

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    1. Sebastian Haeutle

      Hey Gabi,

      ja, in der Tat, grade der Messesamstag hat unglaublich gut zum Setting des Buchs gepasst 🙂
      #Apokaleipzig gab es nicht ohne Grund. Hat mich ja etwas an den Blizzard im Buch erinert.
      LG Sebastian

      Antworten

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