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Heute stelle ich euch das Buch „Die Vier Versprechen“ von Don Miguel Ruiz vor. Es ist 2012 im Ullstein Verlag erschienen. Auch dieses Buch habe ich zum ersten Mal in einem Flughafen-Buchladen in die Hand genommen, doch beim ersten Reinlesen hat es mich zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich angesprochen. Doch dann wurde ich während meiner schamanischen Ausbildung erneut auf die vier Versprechen aufmerksam gemacht. Ich befasse mich schon seit längerem mit dem Thema: Wie man sich aus dem kollektiven Alptraum von Angst und Abhängigkeit befreien und den Traum von Frieden, Freiheit und Liebe in sich selbst verwirklichen kann. Die vier Versprechen haben mich sehr berührt und mir neuen Input gebracht.

Inhalt:

„Die Vier Versprechen“ klingen zunächst recht einfach: Das erste Versprechen: Verwenden Sie Ihre Worte mit Bedacht und seien Sie untadelig mit Ihrem Wort. Das klingt zunächst ganz einfach an, hat aber eine große Macht. Es geht um die Macht der Worte, mit denen wir etwas erschaffen können. Genauer gesagt, erschaffen wir mit jedem unserer Worte, auch wenn sie vielleicht nur in unserem Kopf existieren. - Das zweite Versprechen: Nehmen Sie nichts persönlich. Denn, wenn wir die Aussagen anderer persönlich nehmen, fallen wir nur allzu leicht auf Glaubenssätze rein, die wir durch unsere Erziehung, bzw. Domestizierung erlernt haben. - Das dritte Versprechen: Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Indem wir Schlüsse ziehen, über das was andere tun oder denken, geben wir dem Betreffenden die Schuld, wir senden bewusst oder unbewusst emotionales Gift aus, wodurch wir unnötige Probleme heraufbeschwören. – Und das vierte Versprechen: Tun Sie immer Ihr Bestes, bezieht sich auf die Anwendung der ersten drei Verspechen.

Meinung:

Leider ist es gar nicht so leicht „Die Vier Versprechen“ einzuhalten, denn dazu, müssen wir lernen uns von unserer Opferrolle und von unserem inneren Richter zu befreien. Doch das kann uns nur gelingen, wenn wir beginnen, die uns über Generationen anerzogenen Glaubenssätze und gegenseitigen Schuldzuweisungen anzuschauen und aufzulösen. Erst dann können wir lernen wirklich frei zu sein. Denn die Freiheit, nach der wir uns tief in unserem Innersten sehnen, ist die Freiheit wir selbst zu sein und unserem wahren Ich Ausdruck zu verleihen.

In seinem Buch „Die vier Versprechen“ weckt Don Miguel Ruiz im Leser zunächst ein Bewusstsein für unsere jahrelange Konditionierung durch unsere Vorfahren und das Kollektiv, in dem wir leben. Doch er zeigt auch auf, wie es gelingen kann, sich nach und nach darüber bewusst zu werden, wer wir wirklich sind. Don Miguel Ruiz zeigt, wie wir uns von der Domestizierung und somit auch von unserem inneren Richter und unserem Opferdasein befreien. Dies geschieht indem wir lernen, uns von all den alten Glaubenssätzen zu trennen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Erst dann können wir beginnen uns einen neuen Traum zu erschaffen, einen Traum, in dem wir wirklich glücklich sind.

Zuerst habe ich das Buch einmal ganz schnell durchgelesen, bei vielen Aussagen habe ich innerlich genickt. Erst beim zweiten Lesen konnte ich tiefer gehen und mir zugestehen, wie oft ich in meinem Opferdasein gefangen bin und mich durch meinen inneren Kritiker selbst klein halte. Immer und immer wieder stöberte ich alte Glaubensätze auf und musste feststellen, dass ich selbst es bin, die daran festhalten will, weil sie mir Sicherheit geben, solange ich mich an mein inneres Gesetzbuch halte. Allmählich konnte ich beginnen neue Vereinbarungen mit mir selbst zu treffen. Selbstbeschränkende Glaubenssätze basieren auf Angst und ich bin noch immer noch dabei eine bewusste Inventur zu machen. Vor vielen Jahren habe ich das schon einmal angefangen, als ich mich mit The Work of Byron Katie auseinandersetzte, dann folgte eine Zeit in denen ich begann meinen Vorfahren, Partnern und dem Kollektiv bewusst zu vergeben. „Die Vier Versprechen“ brachten mich näher an mich selbst heran. Ich konnte mir eingestehen, dass ich selbst mein größter Kritiker war und dazu neigte mich selbst zum Opfer zu machen, indem ich ein von mir selbst aufgestelltes Gesetzbuch anwendete. Ich werde es noch einmal lesen und dann vielleicht noch einmal, um mir einen neuen Traum zu erschaffen, indem ich wirklich glücklich bin.

Autor:

Don Miguel Ruiz wurde in eine Familie mexikanischer Curanderos (Heiler) und Naguals (Schamanen) geboren. Er folgte dem ihm vorgezeichneten Weg jedoch zunächst nicht, sondern studierte Medizin und wurde Chirurg. Eine Nahtod-Erfahrung nach einem Autounfall veränderte sein Leben und er widmete sich fortan dem Studium der Lehre seiner Vorfahren. Sein Lehrer wurde sein verstorbener Großvater, der ihn in Träumen unterwies. Der Kinofilm "8 Sekunden - Ein Augenblick Unendlichkeit", produziert von Til Schweiger (2015), basiert auf Ruiz´ Meisterwerk "Die Vier Versprechen", und der Autor tritt darin in einer Gastrolle auf

Buchinfos:

Titel: Die vier Versprechen: Ein Weg zur Freiheit und Würde
Autor: Ruiz, Don Miguel
Verlag: Ullstein2012
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 144 Seiten
ISBN-13: 978-3-5487-4560-2


© Cover und Biografie Ullstein Verlag

Das ist meine erste Rezension, die ich für unseren gemeinsamen Blogg schreibe, genauer gesagt ist das überhaupt die erste Rezension, die ich schreibe. Erst habe ich lange überlegt mit welchem Buch ich anfange, doch Zeraphine meinte: Du wirst es einfach wissen … So war es dann auch. Here it is! Meine erste Rezension ist über das Buch "Seelenwege" von Ina Ruschinski aus dem Schirner Verlag.

Inhalt:

In dem Buch Seelenwege, geht es um eine junge erfolgreiche Ärztin namens Nida. Nida fehlen auf unerklärliche Weise drei Stunden Ihres Lebens. Nachweislich drei Stunden, an die sie sich einfach nicht mehr erinnern kann. In dieser Zeit soll sie einen Flug in die Mongolei gebucht haben. Um heraus zu finden, was Ihre Gedächtnislücke mit dem gebuchten Flug zu tun hat, tritt Sie zwei Tage später die Reise an und macht sich auf den Weg von Berlin nach Ulan Bator. Dort wird Nida am Flughafen bereits von Ganbat erwartet. Er spricht Deutsch und ist beauftragt Nida zu fahren. Er bringt Nida zu einer alten, weisen Schamanin, bei der Nida die vielleicht wichtigsten 18 Tage Ihres Lebens verbringt. In kleinen Schritten lernt Nida sich selbst immer besser kennen und findet schließlich ihren Seelenplan.

Meinung:

Für jeden der sich mit seinem eigenen Seelenplan beschäftigt ist dieses Buch eine Offenbarung. Ina Ruschinski findet für den Weg, den Ihre Hauptfigur auf Ihrer Reise beschreitet, liebevolle Worte. Es ist einfach bezaubernd, wie sie mit einfachen sprachlichen Mitteln Gefühle wie Verzweiflung, Glück und Unsicherheit beschreibt. Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Während dem Lesen habe ich mich oft gefragt, wessen Weg Ina Ruschinski nun wirklich beschreibt: meinen, ihren oder den der Hauptfigur.

Autor:

Ina Ruschinski wollte bereits im Kindesalter ein Buch schreiben. Sie beschäftigt sich schon lange mit Energiearbeit und Schamanismus, ist Erzieherin, Reitpädagogin und Reiki-Meisterin. Sie arbeitet mit Pferden und lebt in der Nähe von Oldenburg.

Buchinfos:

Titel: Seelenwege – Die magische Reise einer Frau zu sich selbst
Autor: Ruschinski, Ina
Verlag: Schirner2016
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 240 Seiten
ISBN-13: 978-3-8434-3042-5


© Cover Schirner Verlag /© Autorenfoto https://www.ina-ruschinski.de/