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Eigentlich hatte ich vor heute die Rezension zu Sofies Welt, auch von Jostein Gaarder, zu veröffentlichen. Aber mal ehrlich, das ist eins der Bücher, für welches ich eine perfekte Rezension haben möchte. Von daher kommt heute die Rezension zu „Bibbi Bokkens magische Bibliothek“ von Jostein Gaarder und Klaus Hagerup, erschienen im dtv Verlag.

Inhalt:

Nils Bøyum Torgerson und seine Cousine Berit Bøyum beschließen, nach gemeinsam verbrachten Schulferien, ein Briefbuch zu führen. Doch es kommt von Beginn an anders. Schon beim Kauf des Briefbuches geschehen merkwürdige Dinge; eine vollkommen fremde Frau beteiligt sich finanziell an dem Briefbuch. Die selbe unbekannte Frau taucht auf einmal in Berits Heimatstadt auf, und sie kommt Berit so merkwürdig vor, das sie beschließt, die Frau zu verfolgen. Schnell findet Berit heraus, das die Frau Bibbi Bokken heißt und sie kürzlich an das Ende ihrer Heimatstadt gezogen ist. Anwohner berichten von lauten Knallgeräuschen und Explosionen aus dem Haus von Bibi Bokken, eine Postangestellte weiß von vielen schweren Paketen aus der ganzen Welt, vorzugsweise aus Italien zu berichten. Warum wird Nils auf einmal von einem geheimnisvollen Mann, „Smiley“ getauft, verfolgt? Was hat ein merkwürdiger Brief von einer „Siri Campo dei fiori“ damit zu tun, der Berit zufällig in die Hand fällt? Und was hat ein gewisser Dewey, und die von ihm erfundene Dezimalklassifikation mit der ganzen Geschichte zu tun? Berit und Nils verstricken sich immer schneller und immer weiter in eine geheimnisvolle Welt voller Bücher, Literatur und Schriftstellern.

Meinung:

Ist es möglich das Menschen ein Buch schreiben, ohne dass sie es planen, geschweige denn davon wissen? Dieser Frage gehen Gaarder und Hagerup in „Bibbi Bokkens magische Bibliothek“ wie ich finde meisterhaft auf den Grund. Sehr plastische Beschreibung von Orten, Personen und Gegenständen, die einen tiefer in die Geschichte reinziehen. Konzipiert zwar als Kinder- und Jugendbuch, meiner Meinung nach aber auch als Erwachsener eine gelungene Lektüre.

Autor:

Jostein Gaarder, am 8. August 1952 in Oslo geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaft in seiner Heimatstadt und unterrichtete danach zehn Jahre lang als Lehrer Philosophie an Schulen und in der Erwachsenenbildung. Daneben schrieb er Romane und Erzählungen für Erwachsene und Kinder. 1982 debütierte er mit der Novelle ›Katalog‹, 1986 erschien sein erster Erzählband für Erwachsene, 1987 das erste Kinderbuch. Nach seinem Welterfolg mit ›Sofies Welt‹ 1993 konzentrierte er sich ganz auf das Schreiben. ›Sofies Welt‹ wurde mittlerweile in 54 Sprachen übersetzt und wurde zu einem Weltbestseller. 1999 wurde das Buch verfilmt. Heute lebt Jostein Gaarder mit seiner Frau Siri, einer Theaterwissenschaftlerin, und seinen zwei Söhnen in Oslo.

Klaus Hagerup, geboren 1946 in Oslo, hatte als Schauspieler Engagements an den großen Bühnen Norwegens und wirkte in vielen Film- und Fernsehproduktionen mit. Er arbeitet als Regisseur und hat zahlreiche preisgekrönte Romane für Erwachsene und Jugendliche verfasst, die in achtzehn Sprachen übersetzt wurden. „Der letzte Akt“ ist sein Krimidebüt.

Buchinfos:

Titel: Bibbi Bokkens magische Bibliothek
Autor: Gaarder, Jostein ; Hagerup, Klaus
Verlag: dtv1993
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 240 Seiten
ISBN-13: 978-3-4236-2148-9


© Bilder by dtv Verlag / ©Niklas Lello