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Nach einer längeren Pause habe ich heute die Rezension von "Das Geschenk" vom Bestseller Autor Sebastian Fitzek für euch. Das Buch ist 2019 im Verlag Droemer Knaur erschienen und wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt:

Milan Berg, Gelegenheitsdieb und Räuber, liegt auf dem Boden der Gefängnis-Wäscherei und wird von einem Mithäftling gnadenlos und brutal gefoltert. Milan soll ihm eine Geschichte erzählen, seine Geschichte. Milan beginnt zu erzählen. Er berichtet davon wie er seine Freundin Andra kennen lernte, wie er sich als Analphabet durchschlägt und schließlich von dem verängstigten Mädchen, das ihm an einer roten Ampel panikartig einen Zettel durch die Rückscheibe eines Autos hinhält. Doch Milan kann als Analphabet ja nicht lesen. Milan berichtet weiter wie er sich aufmacht um mehr über das Kind herauszufinden. Das er dabei auf Geheimnisse stößt die er lieber gar nicht erfahren hätte, ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Von diesem Punkt an begibt sich Milan immer weiter auf einen Strudel von Geheimnissen, Lügen und Verrat. Einer Lüge die absolut unglaublich ist und alles verändert.

Meinung:

Das ist also der neue Fitzek. Der Roman liest sich eher wie ein schneller actionreicher Psychothriller als ein klassischer Krimi. Wie von Fitzek ja zu erwarten ist, geht es vielmehr um die Psychologie der handelnden Charakter, als um die vordergründige Handlung. Das Buch hat trotzdem einige für mich unerwartete Wendungen zu bieten und weiß den Leser zu überraschen. Wie bei Fitzek üblich, wird auch in "Das Geschenk" nicht mit brutalen Details zu Verstümmelung und Folter gespart, aber ich fand das es sich trotzdem gut die Wage zwischen Brutalität und Handlung gehalten hat. Die Einführung eines Geheimcodes fand ich eine unterhaltsame Idee, welche der Handlung noch mal mehr Tiefe verliehen hat. Das dann der Titel des Romanes "Das Geschenk" selbst als Buchtitel in der Handlung vorkommt ist ein liebenswertes Detail. Einzig die Rolle der "Engel" fand ich etwas zu flach eingeführt, es tut aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Alles in allem mal wieder eine definitive Leseempfehlung. Zusätzlich zum Roman habe ich teile davon als Hörbuch gehört. Simon Jäger liest den Roman sehr angenehm.

Autor:

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Sprecher:

Simon Jäger, geboren 1972, ist u. a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger. Außerdem arbeitet der gefragte Synchron- und Hörbuchsprecher als Dialogbuchautor und -regisseur. So hat er die Dialogregie für "Collateral" (2004), "Königreich der Himmel" (2005), "Nachts im Museum" (2006), "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" (2006) und "Pirates of the Carribean - Am Ende der Welt" (2007) übernommen. Als Hörbuchsprecher hat er u.a. die Romane von John Katzenbach und Sebastian Fitzek gelesen. Im Hörverlag ist Simon Jäger bereits in "Die dunklen Gassen des Himmels" und "Happy Hour in der Hölle" von Tad Williams zu hören.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

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Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Das Geschenk
Autor: Fitzek, Sebastian
Sprecher: Jäger, Simon
Verlag: Droemer Knaur2019
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 368 Seiten
ISBN-13: 978-3-4262-8154-3


© Cover und Biografie Knaur Verlag /© Autorenfoto Martin Kraft CC BY-SA 3.0

Der Verlag Droemer-Knaur hat mir dankenswerterweise den Roman „Pharaoh Key - tödliche Wüste“ vom Autorenduo Douglas Preston & Lincoln Child zur Rezension zur Verfügung gestellt. Das Buch ist der „finale“ Band der Reihe rund um Gideon Crew.

Inhalt:

EES, Eli Glinns phantastische Schatzsucher Firma ist Geschichte. Als Gideon Crew seine Sachen zusammen packt, stößt er zufällig auf eine kodierte Datei im Firmennetz von EES. Gemeinsam mit Manuel Garza, ebenfalls ein ehemaliger Mitarbeiter, macht er sich an die Entschlüsselung der geheimnisvollen Datei. Eine Schatzkarte! Da die beiden mit dem Ende von EES extrem unzufrieden sind und sie sich um eine Abfindung betrogen fühlen, machen sie sich in Ägypten auf die Suche nach dem Schatz. Nicht ahnend, auf welche Reise sie die Karte führen wird. Was hat es mit dem geheimnisvollen Phaistos-Diskus auf sich? Wer ist die merkwürdige Ägypterin, die sich der kleinen Expedition in die Wüste anschließt? Was hat fas alles mit den „Nebeloasen“ im Hala’ib-Dreieck zu tun?

Meinung:

Das ist er also, der nach offiziellen Aussagen letzte Band der Gideon Crew Reihe. Nach dem Finale und dem Epilog glaube ich noch nicht wirklich daran, das die Reihe jetzt endet. Aber erst mal zum Buch: Obwohl es der finale Band der Reihe ist, kann man das Buch meiner Meinung nach auch gut als Eigenständigen Roman betrachten, da alle handlungsrelevanten Dinge ausführlich erklärt werden. Wenn man die kompletten Werke von Preston/Child kennst, steigert sich der Lesegenuss aber noch mal um diverse Details und Anekdoten. Das Duo beschreibt sehr anschaulich das Leben in der Wüste, aber auch die Gefahren wie Sandstürme. Im weiteren Verlauf der Handlung kommen dann noch großartige Details zum ägyptischen Altertum hinzu. Incl. dem legendären Zitat von Howard Carter beim betreten der Grabkammer Tutanchamuns. Alles im allen ein solider Roman in der gewohnt guten Preston/Child Qualität.

Autor:

Douglas Preston, geboren 1956 in Cambridge, Massachusetts, studierte in Kalifornien zunächst Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Geologie, Anthropologie und Astronomie – und später Englische Literatur. Nach dem Examen fing er am American Museum of Natural History in New Yorkals Redakteur und Autor, später als Chefredakteur an; parallel gab er Schreibkurse an der Princeton University. Eines Nachts, als Preston seinen Lektor Lincoln Child auf eine nächtliche Führung durchs Museum einlud, blieben sie unter einem T.-Rex-Skelett stehen. Es war nachts um zwei als Lincoln sagte: »Das ist das angsteinflößendste Gebäude der Welt. Und die ideale Kulisse für einen Thriller. Lass ihn uns schreiben.« Auf diese Weise entstand Relic. Preston schreibt auch Solo-Bücher und verfasst weiterhin regelmäßig Artikel für diverse Magazine.

Lincoln Child, geboren 1957 in Westport, Connecticut. Lincoln begann sehr früh zu schreiben – schon als ABC-Schütze verfasste er Kurzgeschichten. Während seiner Schulzeit, die er zum Teil in England verbrachte, schrieb er zwei Dutzend Short Storys sowie einen Science-Fiction und einen Fantasy-Roman, die aber beide nicht veröffentlicht wurden. Er studierte in Minnesota und schloss 1979 in englischer Literatur ab. Seine Faszination für Wörter führte ihn im gleichen Sommer nach New York, wo er einen Job im Verlagswesen fand. 1984 wurde er Lektor, Mitte der 1980er gab er einige Anthologien mit amerikanischen Geister- und Horrorgeschichten heraus während der Arbeiten zu einem Buch über das American Museum of Natural History in New York lernte er Douglas Preston kennen und gebar dort, unter einem Tyrannosaurus-Rex-Skelett, die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, Relic. Auch Lincoln Child publiziert solo.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Wunderbare Geschichten

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Pharaoh Key - Tödliche Wüste
Autor: Preston, Douglas; Child, Lincold
Verlag: Droemer Knaur2018
Sprache: Deutsch
Format: Paperback, 384 Seiten
ISBN-13: 978-3-4265-1499-3


© Autorenprofil, Autorenfoto und Cover Droemer-Knaur