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Rezension: Der Grolltroll – aprilkind

Der Grolltroll ich muss zugeben, das war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe den kleinen Troll auf der Frankfurter Buchmesse am Stand von Coppenrath gesehen und wusste, sobald er erscheint, möchte ich den haben. So kam es jetzt auch und heute stelle ich euch die Geschichte des Grolltrolles vor.

Inhalt:

Der kleine Grolltroll führt ein schönes Leben mit seinen Freunden, meistens jedenfalls. Den eines Morgens möchte er sich eine schöne Bude zum Spielen bauen. Er hat auch alles dafür, aber es will ihm einfach nicht gelingen. Das macht den kleinen Troll so sauer, dass er keine Bude mehr bauen will. Er möchte lieber einen Apfel. Doch auch das gelingt ihm nicht und auch seine kleinen Papierschiffe wollen einfach nicht schwimmen. All das macht ihn so wütend, dass er zum Grolltroll wird. Ob er sich wieder beruhigt und wie seine Freunde darauf reagieren müsst ihr selbst heraus finden.

Meinung:

Es ist ein wunderschönes Kinderbuch über den Umgang mit dem Gefühl der Wut. Die Geschichte ist so einfach geschrieben, dass man sie leicht verstehen kann, aber langweilt auch einen Erwachsenen nicht. Die Idee ist zuckersüß und sehr warmherzig vertextet, ohne zu übertrieben zu wirken. Der Illustrator hat hier fantasievolle und charmante Bilder geschaffen, die sich sehr stimmig in dem Text einfügen. Alles zusammen ergibt eine Geschichte mit viel Gefühl und dem Knuddelfaktor. Ich empfand es als so schön die Zeichnungen anzuschauen und vermute, das dies auch toll beim Vorlesen ist. Natürlich können durch die großen bildschön Illustration auch, die kleinen alleine Spaß beim Betrachten haben. Ich selbst musste häufig über die Zeichnungen schmunzeln. Die Moral ist ganz klar aufgezeigt, wirkt aber nicht autoritär, sondern sehr liebevoll. Ich selbst bin froh, dass Wut hier nicht als „Böses“ gezeigt wird, sondern man nur richtig damit umgehen muss. Fazit definitiv eine Kaufempfehlung an alle Eltern, die selbst manchmal noch einen kleinen Grolltroll zuhause haben.

Nun möchte ich noch eine paar Worte zum Kuschel-Grolltroll sagen. Er fühlt sich wirklich weich und kuschelig an und die Idee mit dem Unterkiefer ist sehr gut umgesetzt. Er sieht sehr hübsch und hochwertig aus verliert aber gerade am Anfang einige blaue Haare.

Autor:

Barbara van den Speulhof ist nicht nur Kinderbuchautorin, sondern auch Hörspielproduzentin und Regisseurin für Kinderproduktionen. Sie hat für viele Kinofilme Hörspiele produziert und begleitende Bücher geschrieben. Sie lebt in Frankfurt am Main.

Das Kreativ-Duo Stephanie Maria Gerharz und Dr. Michael Gerharz aus Köln entwickelt unter ihrem Label aprilkind Kuscheltiere und Geschichten für Kinder auf der ganzen Welt und hat unter anderem die Schlafmützen und die Twonster erfunden. Von ihnen stammt die Idee und das Konzept zum Grolltroll. Als Eltern von drei Kindern wissen sie nur zu gut um die Gefühlslage von Kindern – da gibt es wöchentlich, wenn nicht sogar täglich Wutausbrüche. Eines morgens bekam die Jüngste beim Frühstück das Schoko-Glas nicht auf, sie war noch müde und schlecht auf ihre Geschwister zu sprechen - eins kam zum anderen und sie zog genau so einen Flunsch wie der Grolltroll auf dem Titelbild des Buchs. Die Idee zum Grolltroll war geboren.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Jilys-blog.com
Goldkindchen
Die Bücher Welt von Corni Holmes

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Der Grolltroll
Autor: aprilkind; van den Speulhof, Barbara
Illustrator: Pricken, Stephan
Verlag: Coppenrath, 2018
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 32 Seiten
ISBN-13: 978-3-649-62893-4


© Cover und Biografie Coppenrath Verlag, aprilkind / © Autorenfoto aprilkind

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