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Eigentlich hatte ich ja geplant die Rezension zu Yrsa Sigurdardóttirs Thriller „DNA“ schon im Oktober zu veröffentlichen, aber dann kam mir irgendwie die Frankfurter Buchmesse dazwischen... Naja, besser spät als nie. Damit habe ich heute endlich die versprochene Rezension für euch. Das Buch ist der Auftakt zu Sigurdardóttirs neuer Romanreihe rund um Kommissar Huldar und Psychologin Freyja. Das Buch wurde mir, dankenswerter weise, auf meine Bitte vom Random House Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt:

Reykjavik, Island: Ein grausamer Mord erschüttert die Hauptstadt. Eine Mutter kommt auf entsetzliche Weise ums Leben. Die einzige Zeugin ist die siebenjährige Tochter. Kommissar Huldar, Leiter der Mordermittlung, arbeitet für das Verhör erstmalig mit der, wie er dachte, ihm unbekannten Psychologin Freyja zusammen. Doch er kennt sie bereits... Als dann auf einmal Funkamateure geheimnisvolle verschlüsselte Funksprüche mit der Ausweisnummer der Toten und anderen rätselhaften Nachrichten empfangen wird die ganze Geschichte immer mysteriöser. Als dann ein zweiter Mord geschieht, geraten die Ereignisse vollständig aus dem Ruder.

Meinung:

Puh, endlich habe ich diese Rezension geschafft. Selten habe ich an einem Buch so lange gelesen wie an diesem. 21. Oktober bis zum 15. Dezember. Ich habe lang gebraucht, bis ich einen Zugang zur Handlung des Buches bekommen habe. Deutlich länger als bei Sigurdardóttirs anderen Romanen. Gerade der Anfang zieht sich meiner Meinung nach relativ lange hin. Die Hauptpersonen Huldar und Freyja werden sehr lang eingeführt, vermutlich auch da sie der Reihe ja erhalten bleiben. Trotz allem, wenn man das erste drittel geschafft hat, nimmt die Handlung deutlich fahrt auf und teilweise überschlagen sich die Ereignisse gerade zu. Die Beschreibung der Tatorte ist detailliert, und definitiv nichts für schwache Nerven. Die Figuren wirken glaubhaft, und am Ende kommen doch alle Handlungsstränge zu einem Ende, selbst wenn mich der „Epilog“ nicht überzeugt hat.

Autor:

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit „Das letzte Ritual“, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Die Tipperin
Vickis Books
Monaliest

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: DNA
Originaltitel: DNA
Autor: Sigurdardóttir, Yrsa
Übersetzer: Anika Wolff
Verlag: btb Verlag, 2016
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Isländisch
Format: Taschenbuch, 480 Seiten
ISBN-13: 978-3-4427-5656-8


© Autorenprofil und Cover btb Verlag Random House / © Autorenfoto by Lilja Birgisdóttir

"New York, the city of a million stories. Half of them are true, the other half just haven’t happened yet." ~ Sam Garner: Doctor Who.

Heute habe ich die Rezension eines älteren Buches für euch. Ich rezensiere „Relic - Museum der Angst“, den 1997 erschienene ersten Teil der Reihe rund um Special-Agent Aloysius Pendergast, geschrieben vom Autorenduo Douglas Preston und Lincoln Child. Erschienen ist das Buch im Verlag Droemer-Knaur.

Inhalt:

Im New Yorker Museum of Natural History werden die verstümmelten Leichen zweier kleiner Jungen gefunden. Ausgerechnet so kurz vor der Eröffnung einer neuen Ausstellung über Aberglaube, kommt das der Museumsleitung sehr ungelegen. Special-Agent Aloysius Pendergast vom FBI nimmt gemeinsam mit der New Yorker Polizei, vertreten durch Lieutenant Vincent D’Agosta, sowie der der Museumsdoktorandin Margo Green die Ermittlungen auf. Es scheint, als ob ein unheimliches Monster im Museum sein Unwesen treiben würde. Während der großen Eröffnungsfeierlichkeiten der Aberglauben-Ausstellung kommt es schlussendlich zur Katastrophe.

Meinung:

Eindrucksvoller Auftakt der Krimi-Reihe rund um Special-Agent Aloysius X.L. Pendergast! Als mir „Relic – Museum der Angst“ ungefähr 2011 in die Hände fiel, wusste ich noch nicht, das es der Beginn einer langen Reise werden würde. „Relic“ ist der erste Band der, mittlerweile mehr als 10 Romane umfassenden, Pendergast-Reihe des Autorenduos Preston/Child. Im vergleich zu klassischen Krimis, schaffen die zwei Autoren mit dem exzentrischen, aristokratisch und unnahbaren Pendergast einen neuen Typus von Ermittler, der mehr Ecken, Kanten und Geheimnisse hat, als man im ersten Teil der Reihe vorausahnt. Mit der Einführung des am Beginn etwas dusselig wirkenden Polizisten D’Agosta, erhält der FBI-Agent einen interessanten Konterpart, der seine Stärken im Verlauf der Handlung mehr als einmal unter Beweis stellt. Mit der Figur der Margo Green, sorgen die Autoren dann noch für die gelungene Abrundung der Handlung mit naturwissenschaftlichen Fakten und Theorien. Man kann „Relic“ als eigenständigen Roman lesen, viel mehr Spaß macht es aber natürlich weiter in die Pendergast-Krimis abzutauchen.

Autor:

Douglas Preston, geboren 1956 in Cambridge, Massachusetts, studierte in Kalifornien zunächst Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Geologie, Anthropologie und Astronomie – und später Englische Literatur. Nach dem Examen fing er am American Museum of Natural History in New Yorkals Redakteur und Autor, später als Chefredakteur an; parallel gab er Schreibkurse an der Princeton University. Eines Nachts, als Preston seinen Lektor Lincoln Child auf eine nächtliche Führung durchs Museum einlud, blieben sie unter einem T.-Rex-Skelett stehen. Es war nachts um zwei als Lincoln sagte: »Das ist das angsteinflößendste Gebäude der Welt. Und die ideale Kulisse für einen Thriller. Lass ihn uns schreiben.« Auf diese Weise entstand Relic. Preston schreibt auch Solo-Bücher und verfasst weiterhin regelmäßig Artikel für diverse Magazine.

Lincoln Child, geboren 1957 in Westport, Connecticut. Lincoln begann sehr früh zu schreiben – schon als ABC-Schütze verfasste er Kurzgeschichten. Während seiner Schulzeit, die er zum Teil in England verbrachte, schrieb er zwei Dutzend Short Storys sowie einen Science-Fiction und einen Fantasy-Roman, die aber beide nicht veröffentlicht wurden. Er studierte in Minnesota und schloss 1979 in englischer Literatur ab. Seine Faszination für Wörter führte ihn im gleichen Sommer nach New York, wo er einen Job im Verlagswesen fand. 1984 wurde er Lektor, Mitte der 1980er gab er einige Anthologien mit amerikanischen Geister- und Horrorgeschichten heraus während der Arbeiten zu einem Buch über das American Museum of Natural History in New York lernte er Douglas Preston kennen und gebar dort, unter einem Tyrannosaurus-Rex-Skelett, die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, Relic. Auch Lincoln Child publiziert solo.

Buchinfos:

Titel: Relic - Museum der Angst
Originaltitel: Relic
Autor: Preston, Douglas; Child, Lincold
Übersetzer: Merk , Thomas A.
Verlag: Knaur TB, 1995
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 560 Seiten
ISBN-13: 978-3-4266-0358-1


© Autorenprofil und Cover Droemer-Knaur / © Autorenfoto Deborah Feingold