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Heute stelle ich euch den Beginn einer Buchreihe von Markus Heitz vor. „Doors – der Beginn“. Die Bücher wurden mir vom Knaur Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplare zugeschickt. Ich freue mich schon lange auf diese Reihe und war dementsprechend gespannt. Auf der FBM18 konnte ich dann auch glücklicher Weise noch Markus Heitz in einen ruhigen Moment abpassen und ein Foto mit ihm machen.

Inhalt:

In der Pilotfolge „Der Beginn“ werden die Umstände geschildert, die dazu führen das sich die Protagonisten für eine Tür entscheiden müssen. Anna-Lena, die Tochter eines reichen Unternehmers, ist vermisst. Es wird davon ausgegangen, dass sie in einem unerforschtes Höhlensystem ist und dort auf die namensgebenden Türen treifft. Ein Erkundungsteam aus sehr ungleichen Menschen mit vielen Geheimnissen wird auf die Suche nach ihr geschickt. Sie finden auch die junge Frau recht schnell, doch irgendwas ist seltsam. Die Physik in diesen Höhlen spielt verrückt und eine merkwürdige Stimme scheint eines der Teammitglieder zu verfolgen. Zurück an der Oberfläche scheint auch mit Anna-Lena etwas nicht zustimmen und sie müssen erneut in die Höhlen. Ihre Abenteuer beginnt vor drei Türen mit verschieden Symbolen. Der Leser kann jetzt entscheiden, durch welche Tür die Truppe gehen soll um Anna-Lena zufinden und zurück in diese Welt und Zeit zubringen. Die folgenden Teile stehen für die Türen ! X ?.

Meinung:

Diese Pilotfolge hat mich sehr neugierig auf die darauf folgenden Bücher gemacht. Die einzelnen Figuren sind sehr unterschiedlich und dadurch auch in Kombination sehr spannend zu einigen möchte ich kurz etwas sagen. Meine persönlich Lieblingsfigur ab den ersten Moment war Viktor. Er ist cool taff, willensstark aber trägt auch eine psychische Last mit sich herum. Ich habe ihn sofort gemocht und nur darauf gewartet wie er sich in Bezug auf Danna die mit ihm die meisten Ähnlichkeiten zu haben scheint entwickelt. Diese Beziehung zwischen den Figuren wird in der Pilotfolge aber nur angedeutet. Man merkt sehr schnell das alle Figuren ihre eigene Geschichte haben und man mehr über sie erfahren möchte. Über den großartigen Schreibstil von Markus Heitz brauche ich, glaube ich hier kaum reden. Ich fühlte mich sofort in die Geschichte gezogen und hatte den Drang weiterlesen ab den ersten paar Seiten. Ich selbst habe mich jetzt für die ! - Tür entschieden, da diese meine Faszination für Mittelalter zu erfüllen scheint.

Autor:

Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 40 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.

Alle Bände der »Doors«-Serie:

DOORS – der Beginn
DOORS ? - Kolonie
DOORS ! – Blutfeld
DOORS X - Dämmerung

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: DOORS - Der Beginn
Autor: Heitz, Markus
Verlag: Knaur Verlag, 2018
Sprache: Deutsch
Format: E-Book, 80 Seiten
ISBN-13: 978-3-4264-5481-7
ASIN: B07DCHJ695


© Cover und Biografie Knaur Verlag / © Autorenfoto Stefan Freund

Heute stelle ich euch Lost Souls einen Horror-Thriller von Thomas Finn vor. Ich war zusammen mit Schlaubibasti auf der Lesung von Thomas Finn beim Elbenwaldfestival. Dort wurden wir beide von der Story angesprochen und wir haben kurzerhand beschlossen das Buch zukaufen.

Inhalt:

Jessika Raapke, eine Archäologin, zieht zusammen mit ihrer Adoptivtochter Leonie aus beruflichen gründen in die Nähe der Rattenfänger Stadt Hameln. Seltsame Ereignisse nehmen ihren Lauf und sie werden immer wieder mit der Rattenfängersage konfrontiert, so verhält sich Leonies Ratte als sie in das Rattenfänger Haus ziehen ganz seltsam und verschwindet. Auch Jessika stößt bei ihrer Arbeit in einer alten Kirche auf die Sage in Form eines Wandgemäldes und einer seltsamen Figur mit ihren eigenen Gesichtszügen. Doch das ist nicht das einzig merk würdige kurz, bevor Jessika eintrifft, ist dort bereits ein Mann gestorben; er wurde brutal von Ratten zerfleischt. Und es werden noch mehr Menschen sterben.

Meinung:

Zuerst ein paar Worte zu meinen Erwartungen an das Buch, ich hoffte auf einen spannenden, grusligen, düsteren Thriller, der sich mit der berühmten und interessanten Rattenfängersage beschäftigt. Ich mag das Grundkonzept sehr, diese märchenhaften beziehungsweise sagenhaften Elemente geben eine bestimmte Richtung vor.
Die Charaktere sind leider etwas eindimensional, da sie wenig Konflikte außerhalb der des Rattenpolts haben. Jessika wirkt manchmal etwas erzwungen, allerdings ist ihre verkopfte Art zusammen mit Peter Rattings praktischer Art, auf Grund der Verschiedenheit wieder faszinierend. Peter, der Kammerjäger, entwickelt sich während der Geschichte weiter und ist auch mein persönlicher Lieblingscharakter in diesem Buch, da er irgendwie neben diesen Plot steht und aus eigen Antrieb handelt. Nun zu Leonie, ein Teenager ist meist in solchen Geschichten schwierig und diesmal ist leider wieder so. Ich habe mich leider öfter gefragt, warum sie so für mich unlogisch handelt. Sie wirkte leider auf mich auch nicht sympatisch, weshalb es schwer ist tiefes Mitgefühl nach dem Tod ihrer Mutter für sie zu entwickeln und mit ihr zu leiden.
Ein großer Pluspunkt sind die ruhigen Szenen in denen auf den historischen Hintergrund der Sage und der Stadt sehr genau und anschaulich eingegangen wird. Sie sind in einem sehr angenehmen Tempo, um den Leser die Ausgangspunkte darzulegen auf denen aufgebaut wird. Allerdings waren mir die Actionszenen in manchen Punkten zu übertrieben bis auf die eine unter der Fabrik. In diesem Fall haben sie für mich so gehandelt, dass mir es flau im Magen wurde und es auch mal direkte für den Leser sichtbare Auswirkungen gab.
Besonder Probleme hat ich persönlich mit dem Buch aber erst nach dem ersten Höhepunkt, dort wurde für mich ein gutes Tempo erreicht und viel Spannung aufgebaut die dann sehr schnell nachlässt und sich das Buch ziemlich zäh fließend zum Finale bewegt. Die Endprämisse war gar nicht mein Ding, weil es irgendwie zu erzwungen für meinen Geschmack wirkte und ich es mir anders gewünscht hätte.
Als Fazit: es ist ein solides Buch mit sagenhaften Elementen, relativ schwachen Figuren , aber es ist sehr gut um sich mal zurück zulegen und zu gruseln.

Autor:

Thomas Finn, geboren 1967 in Evanston/Chicago, studierte Volkswirtschaft und war nebenbei als Journalist und Autor für diverse deutsche Verlage und Magazine tätig, u.a. als Chefredakteur für das Magazin Nautilus. Seit 2001 arbeitet er als Roman-, Spiele- und Drehbuchautor. Er ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. mit der Segeberger Feder. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Buchinfos:

Titel: Lost Souls
Autor: Finn, Thomas
Verlag: Droemer-Knaur Verlag , 2018
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 528 Seiten
ISBN-13: 978-3-4265-2176-2


© Cover und Biografie Droemer-Knaur Verlag / © Autorenfoto Florian Lacina