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Das Buch Schamanische Schöpferkraft von Alberto Villoldo habe ich vom Ansata-Verlag als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt bekommen, hierfür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ich besitze alle Bücher von Ihm und Ich liebe seine Bücher. Sie stehen alle gemeinsam an einem liebevoll ausgewählten Regal in meinem Büro. Ich liebe Albertos Kombination aus Erzählungen und Übungen für den Leser. Und warte immer schon sehnsüchtig auf sein nächstes Buch, wenn ich dem neuesten fertig bin. Albertos Bücher begleiten mich bereits seit vielen Jahren. Ja, ich kenne Albertos Bücher alle und fast alle habe ich mehrmals gelesen und mache die vorgeschlagenen Übungen sehr gründlich. Ich kenne Alberto persönlich aus einigen Seminaren in Deutschland und habe Ihn als brillanten Lehrer kennengelernt.

Ich war also auch diesmal sehr gespannt, was auf mich zukommt, vor allem, da ich gerade erst von meiner ersten Reise aus Peru zurückgekommen bin, die mein Leben regelrecht auf den Kopf gestellt hat. Schamanische Schöpferkraft ist ein Buch voller Geschichten, die das Leben schrieb, ein Buch voller geschichtlicher und kultureller Zusammenhänge, ohne die ganze peruanische Geschichte zu erzählen. Es enthält Übungen, ist aber kein Übungsbuch. Es stellt Sichtweisen unterschiedlicher Kulturen neben einander, ohne zu vergleichen. Beim ersten Lesen ist es mir wirklich schwer gefallen die Zusammenhänge zu begreifen, doch irgendwie scheinen sich nach und nach die Synapsen neu zu verknüpfen und mein Bewusstsein für die Zusammenhänge in meinem Leben verändert sich.

Inhalt:

In Alberto Villodos Buch Schamanische Schöpferkraft geht es um die uralte Lehre vom heiligen Traum. Es geht um den heiligen Trau, der bewusst oder unbewusst, den Lebensweg eines jeden Menschen begleitet. Wenn wir uns dafür öffnen, kann der heilige Traum jeden Menschen zu seinem Lebenssinn führen und ihm seine Lebensaufgabe offenbaren. Sobald wir uns diesem heiligen Traum bewusstwerden, bekommt unser Leben einen Sinn. In jedem von uns schlummert dieser heilige Traum, der auf unsere persönliche, ganz eigene Art und Weise ins Leben gebracht werden will. Früher oder später ruft er in jedem Menschen, doch entscheiden wir selbst, ob wir diesem Ruf folgen wollen oder uns davor verschließen. Dieses Buch ermutigt den Leser sich auf den Weg zu machen, ohne das Ziel zu kennen, sich auf die Suche zu begeben und ohne den Weg zu kennen.

Um unseren heiligen Traum entdecken zu können, müssen wir uns unseren drei schlimmsten Albträumen stellen: Sobald es uns gelingt den Alptraum von der trügerischen Sicherheit zu transformieren, lernen wir wahre Sicherheit und wahre Ruhe kennen. Sobald es uns gelingt den Alptraum vom Tod zu transformieren, entdecken wir die Endlosigkeit. Sobald es uns gelingt den Alptraum von bedingungsloser Liebe zu transformieren, verlieren wir die Angst. Die Geschichten und Übungen in diesem Buch können uns dabei helfen diese drei Albträume zu transformieren. Dabei geht es nicht darum reich und berühmt zu werden, sondern vielmehr darum um in düsteren Zeiten zu einem leuchtenden Krieger zu werden, der sich auf den Weg macht, seinem Leben einen Sinn und eine Richtung zu geben und den ganz persönlichen heiligen Traum zu entdecken. Dieses Buch ist kein Patentrezept, sondern ein Buch, dass jeden einzelnen auf seine ganz persönliche Weise anregt seinen Weg zu gehen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Meinung:

Ich habe da so eine Angewohnheit: In der Regel lese ich ein neues Buch erst einmal von vorne bis hinten durch, manche Passagen überfliege ich dabei einfach. Ich will einfach wissen, wo mich das Buch hinführen will, bevor ich tiefer einsteige. So auch dieses Mal. Manche Übungen kamen mir bekannt vor aus einem früheren Buch Villoldos, auch manche Geschichten kamen mir bereits bekannt vor, vielleicht kenne ich sie aus Albertos Seminaren. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl nicht, aber auch gar nicht zu verstehen, was mir die Geschichte sagen will, ich war irritiert und bin es vielleicht heute noch. Manchmal denke ich, warum lese ich dieses Buch überhaupt!? Und dennoch arbeitet dieses Buch mit mir. Zum Beispiel endete einer meiner Leseabende auf der Stufe vor meiner Eingangstür sitzend, meine neue Feuerschale aus Peru zu meinen Füßen. Ich reinigte mich mit Blütenwasser und entzündete in der Schale eine kleine Kerze. Tief in mir drinnen waren, ja was eigentlich? Glaubenssätze, Rollen oder Ängste? aufgetaucht, die erlöst werden wollten. Ich begrüßte die geistige Welt, so wie ich es in Peru gelernt habe, pustete das Ja-was-eigentlich in einen hölzernen Zahnstocher und übergab diesen dem Feuer. Ich wartete bis dieser ganz verbrannt war, bedankte mich für diese Erfahrung und löschte die Kerze. Bereits unmittelbar nach dieser kleinen Zeremonie konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, was ich dem Feuer übergeben hatte.

Beim zweiten oder dritten Lesen stolperte ich über zwei einfache Worte: „Ich bin.“ Und über eine Erzählung Albertos in der er über das „Ich bin.“ einer befreundeten Schamanin berichtet. Von diesem Moment an sehne ich mich danach mein „Ich Bin.“ zu finden. Und irgendwie macht es mich traurig, dass ich die richtigen Worte für mein „Ich bin.“ noch immer nicht gefunden habe. Ein paar Tage später, als ich bis spät in der Nacht an dieser Rezension schreibe passiert etwas völlig Unerwartetes. Ich habe gerade den Rechner runtergefahren und bin ins Bett gegangen, Und als ich da so im Bett sitze, angelehnt an die Wand hinter meinem Kopfkissen, da ist plötzlich da, ein kurzer Moment der Erleuchtung. Andrea, du kennst dein „Ich Bin.“ doch schon so lange! Die weisen Worte stehen sogar auf deiner Homepage! Augenblicklich bin ich wieder wach. Glasklar taucht der Moment vor meinem inneren Auge auf. Ja, es ist schon etliche Jahre her. Ich stand am Grab der Seherin als mich ein Lichtstrahl traf und in mir das „Ich bin.“ auftauchte. Ich habe mich einfach nicht mehr daran erinnert und ich konnte mich damals in diesen Worten nicht erkennen. Also ging ich in mein Büro, schaltete den Rechner wieder an, durchforstete die Seiten meiner Homepage und fand die vor vielen Jahren niedergeschriebenen Worte. Endlich erkannte ich Ihre Bedeutung, endlich konnte ich mich in jedem einzelnen Wort, in jedem einzelnen Satz erkennen…. Meine Meinung zu diesem Buch: es ist einfach erleuchtend. Vielen Dank Alberto.

Autor:

Alberto Villoldo lebt in Los Angeles und ist klassisch ausgebildeter medizinischer Anthropologe. 25 Jahre lang bereiste er die Hochländer der Anden und die Gebiete des Amazonas und studierte die schamanischen Heilpraktiken. In seinen Seminaren führt er alljährlich Tausende von Medizinern und Laien in die energiemedizinischen Techniken ein. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter „Das erleuchtete Gehirn“ und „Das geheime Wissen der Schamanen“.

Buchinfos:

Titel: Schamanische Schöpferkraft – Wie wir unsere Lebensvision Wirklichkeit werden lassen
Originaltitel: The Heart of the Shaman
Autor: Villoldo, Alberto
Übersetzer: Weingart, Karin
Verlag: Ansata – Integral – Lotos, 2019
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Hardcover, 224 Seiten
ISBN-13: 978-3-7787-7547-9


© Autorenbiografie: Ansata / © Autorenfoto Matt Morrissey / © Cover Ansata-Verlag

Heute habe ich für euch, nach einer längeren Pause endlich mal wieder eine Rezension. Es geht um einen älteren Roman des Autorenduos Douglas Preston und Lincoln Child, nämlich „Mount Dragon – Labor des Todes“. Zugegeben, das Buch ist bereits 1998 erschienen, ist also über 20 Jahre alt, hat aber für mich nichts an Aktualität und Brisanz verloren.

Inhalt:

Eine Nervenklinik irgendwo in den Vereinigten Staaten: Der Biowissenschaftler Dr. Franklin Burt liegt gefesselt auf einer Trage in einer Gummizelle. Eigentlich kommt er dem behandelnden Arzt ganz normal vor. Er kennt den Mann sogar aus seinem eigenen Studium. Doch als er einen Moment unachtsam ist, überwältigt Burt ihn und versucht zu fliehen. Seine letzten Worte: Armer Alpha.

Jornada del Muerto Wüste, New Mexico: GeneDyne, ein Bio-Technologie Unternehmen, betreibt das Labor „Mount Dragon“ unweit der Trinity-Test-Site, jener Umgebung wo in den 1950er Jahren Atombomben getestet wurden. In Mount Dragon, einem Labor der Sicherheitsstufe 5, experimentieren Wissenschaftler mit hochgradig gefährlichen Viren. Ihr Ziel: Die Ausrottung der Influenza, der Grippe! Als es zu einem tödlichen Zwischenfall im Labor kommt und schließlich auch noch die Gesundheitsbehörde zu ermitteln beginnt, überschlagen sich die Ereignisse. Was haben diese Vorkommnisse mit PureBlood, einem anderen Produkt der Firma zu tun? Was hat Professor Levine, der einen Feldzug gegen Genmanipulation führt, mit der Sache zu tun? Und wer ist „Der Clown“?

Meinung:

Ok, WOW. Der Roman ist tatsächlich schon über 20 Jahre alt! Meiner Meinung nach hat er aber nichts an Brisanz und Aktualität verloren. Die ethischen Fragestellungen zu Gentechnik, Genmanipulation und Veränderung des menschlichen Erbgutes, sind nach wie vor hochaktuelle Themen. Das der Roman schon so alt ist, merkt man ihm allenfalls in kleineren technischen Details, bspw. wird noch von gebrannten CDs gesprochen, an, den Lesefluss stört das aber nicht wirklich. Einzig die Verfolgung der Hauptperson quer durch die Wüste New Mexicos, hat mich persönlich etwas angestrengt. Und trotzdem schaffen es Preston/Child auch in diesem Romanabschnitt, die Geschichte mit interessanten Details rund um Indianer und überleben in der Wüste zu bereichern. Wer sich für Fragen zur Ethik mit Biomanipulation oder für technische Details zur Arbeit in Hochsicherheitslaboren interessiert, dem sei der Roman ausdrücklich ans Herz gelegt.

Autor:

Douglas Preston, geboren 1956 in Cambridge, Massachusetts, studierte in Kalifornien zunächst Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Geologie, Anthropologie und Astronomie – und später Englische Literatur. Nach dem Examen fing er am American Museum of Natural History in New Yorkals Redakteur und Autor, später als Chefredakteur an; parallel gab er Schreibkurse an der Princeton University. Eines Nachts, als Preston seinen Lektor Lincoln Child auf eine nächtliche Führung durchs Museum einlud, blieben sie unter einem T.-Rex-Skelett stehen. Es war nachts um zwei als Lincoln sagte: »Das ist das angsteinflößendste Gebäude der Welt. Und die ideale Kulisse für einen Thriller. Lass ihn uns schreiben.« Auf diese Weise entstand Relic. Preston schreibt auch Solo-Bücher und verfasst weiterhin regelmäßig Artikel für diverse Magazine.

Lincoln Child, geboren 1957 in Westport, Connecticut. Lincoln begann sehr früh zu schreiben – schon als ABC-Schütze verfasste er Kurzgeschichten. Während seiner Schulzeit, die er zum Teil in England verbrachte, schrieb er zwei Dutzend Short Storys sowie einen Science-Fiction und einen Fantasy-Roman, die aber beide nicht veröffentlicht wurden. Er studierte in Minnesota und schloss 1979 in englischer Literatur ab. Seine Faszination für Wörter führte ihn im gleichen Sommer nach New York, wo er einen Job im Verlagswesen fand. 1984 wurde er Lektor, Mitte der 1980er gab er einige Anthologien mit amerikanischen Geister- und Horrorgeschichten heraus während der Arbeiten zu einem Buch über das American Museum of Natural History in New York lernte er Douglas Preston kennen und gebar dort, unter einem Tyrannosaurus-Rex-Skelett, die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, Relic. Auch Lincoln Child publiziert solo.

Sprecher:

Thomas „Tommi“ Piper (* 1941 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Sänger. Die Rolle, die ihn im deutschsprachigen Raum bekannt machte, war die des Außerirdischen Alf in der gleichnamigen Sitcom, dem er seine Stimme lieh. Außerdem war er in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre Sänger der Krautrock-Band Amon Düül II.

Buchinfos:

Titel: Mount Dragon - Labor des Todes
Originaltitel: Mount Dragon
Autor: Preston, Douglas; Child, Lincold
Sprecher: Piper, Thomas „Tommi“
Verlag: Droemer Knaur, 1998
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 608 Seiten
ISBN-13: 978-3-4266-0865-4


© Autorenprofil, Autorenfoto und Cover Droemer-Knaur

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„Ein Roboter darf die Menschheit nicht verletzen oder durch Passivität zulassen, dass die Menschheit zu Schaden kommt.“ ~ Isaac Asimovs nulltes Robotergesetz

„Die erste ultraintelligente Maschine ist die letze Erfindung, die der Mensch je machen wird.“ ~ Irving John Good

Nachdem es jetzt fast einen Monat ruhig im Blog war, habe ich heute für euch die Rezension zu Frank Schätzings „Die Tyrannei des Schmetterlings“. Das Buch ist im Herbst 2018 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Das Buch wirde mir dankenswerter weise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Inhalt:

Afrika: Im Herrschaftsgebiet eines ungenannten Warlords wird eine Einheit von Elite-Soldaten brutal von unbekannten Wesen überfallen und niedergemetzelt.

Sierra-County, USA: Luther Opoku, Undersheriff des Sierra-County in Kalifornien wird zu einem Einsatz gerufen. Eine Frau ist über den Rand einer Schlucht gestürzt und hängt jetzt tot in einem Baum. Ihren Wagen hat sie einige Meter entfernt gegen einen Baum gefahren. Die Reifenspuren weisen daraufhin das sie verfolgt wurden. Wurde sie in den Tod getrieben? Was hat es mit dem geheimnisvollen USB-Stick auf sich, der im Wagen versteckt war?

Recht schnell wird die Frau als Wissenschaftlerin des Unternehmens Nordvisk identifiziert. Nordvisk betreibt im Sierra-County eine riesige Einrichtung, genannt „Die Farm“. Welchem Zweck diese Einrichtung dient, und was dieser tragische Unfall auf den ersten Blick mit Nordvisk zu tun hat, erschließt sich auf den ersten Blick nicht. Nordvisk ist ein Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz, soviel versteht Undersheriff Opoku jedenfalls.

Meinung:

Das ist also der neue Schätzing. Für mich etwas überraschend Erreichte mich in der Folge der LitBlogCon in Köln dieses Rezensionsexemplar. Schätzing steht meiner Meinung nach immer für überraschende neue Themen, immer gemischt mit kritischen Überlegungen zur aktuellen Situation der Menschheit. Aber ich persönlich muss sagen, „Die Tyrannei des Schmetterlings“ hat mich echt überrascht. Beginnt die Handlung gleich zu Anfang mit einem brutalen Schnitt in den Bürgerkrieg eines ungenannten afrikanischen Landes, flacht aber für mich auf den nächsten Seiten erst einmal zu einem relativ einfach gestrickten Vorstadtkrimi zusammen, um dann im hinteren Teil des Romanes zu einem fulminanten actionreichen und schnellen Science-Fiction-Thriller umzuschwenken.

Was sich zu Anfang etwas wie ein Abklatsch auf David Lynchs Meisterwerk „Twin Peaks“ liest, amerikanische Kleinstadt mit einem Mord und einer viel zu kleinen Polizeimanschaft, schwenkt recht schnell zu einem zu anfang paranormal wirkenden Handlung um. Nach und nach bring Schätzing dem Leser mit einsteigerfreundlichen Beispielen näher, was künstliche Intelligenz ausmacht, und wie sie entwickelt wird. Wer sich schon mit Werken wie Isaac Asimovs „I, Robot“ oder den Robotikgesetzen beschäftigt hat, hat schon eine ganz gute Ahnung wohin sich die Geschichte entwickelt. Asimovs Robotikgesetze legen richtilinien fest, an welche sich Roboter halten müssen.

Das bekannteste Gesetz ist „Ein Roboter darf kein menschliches Wesen erletzen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.“ Die Menschheit will aber von ihren Robotern und künstlichen Intelligenzen andere Dinge. Beispielsweise kann ein Roboter mit der Asimov Programmierung kein Tattoo stechen, da es ja einen Menschen verletzen würde. Mit solchen und anderen Problemen beschäftigt sich der aktuelle Roman von Schätzing sehr ausführlich. Mein einziger wirklicher Kritikpunkt am Schreibstil: Schätzing verfällt dem Tolkien Effekt, und kann schon mal ein Blatt oder einen Landstrich über mehrere Textabsätze beschreiben.

Ein spannender Roman, von dessen Anfang man sich nicht täuschen lassen sollte. Obwohl sich der Roman mit sehr fortschrittlichen Technologien beschäftigt, schafft es Schätzing auch Leser einzubinden, die mit den Themen vorher keine Berührungspunkte hatten.

Autor:

Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, veröffentlichte 1995 den historischen Roman »Tod und Teufel«, der zunächst zum regionalen, später bundesweit zum Bestseller avancierte. Nach zwei weiteren Romanen und einem Band mit Erzählungen sowie dem Thriller »Lautlos« erschien im Frühjahr 2004 der Roman »Der Schwarm«, der seit Erscheinen eine Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren erreicht hat und weltweit in 27 Sprachen übersetzt wurde. Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln.

Sprecher:

Sascha Rotermund (geboren 13. Juni 1974 in Arnsberg) ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Hörspielsprecher, Hörbuchinterpret und Musiker. Bekannt ist er vor allem als die Standardstimme der Schauspieler Benedict Cumberbatch, Jon Hamm, Armie Hammer, Alexander Skarsgård, Pilou Asbæk und Omar Sy.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Lesevergnuegen
Booknerds

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Die Tyrannei des Schmetterlings
Autor: Schätzing, Frank
Sprecher: Rotermund, Sascha
Verlag: KiWi, 2018
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 736 Seiten
ISBN-13: 978-3-4620-5084-4


© Autorenfoto Raimond Spekking CC BY-SA 4.0 / Buchcover by Kiepenheuer & Witsch

Es reicht ihm nur deine Stimme um zu wissen, was für ein Mensch du bist und tief in dein inneres zu schauen.

Heute stelle ich euch Auris von Vincent Kliesch und nach einer Idee von Sebastian Fitzek vor. Dieser Thriller der 2019 im Droemer Knaur Verlag erschienen ist, wurde mir freundlicher Weise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt:

„Auris“ ist der Spitzname des Genies Matthias Hegel, den er von seinen Kollegen bei der Polizei bekommen hat, denn er ist ein begnadeter Phonetiker. Allein der Klang der Stimmer erzählt ihm die Geschichte eines Menschen. Schon unzähliger Verbrecher konnten dank ihm gefasst werden. Doch nun sitzt er im Gefängnis, verurteilt wegen brutalen Mordes. Viele Spekulationen ranken sich um seinen Fall. Auch die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge erfährt von seinem Fall und beginnt die Ermittlungen, sie weiß das Hegel unschuldig ist oder zumindest wünscht sie sich es. Aber ihr Ermittlungen ziehen sie tief hinein in den Fall, der zu einer Gefahr für sie und ihr Umfeld wird. Jula, die immer noch von ihrer schlimmen Vergangenheit gequält wird, beginnt ein Rennen gegen die Zeit.

Meinung:

Wer unseren Blog schon länger verfolgt weiß das Schlaubibasti bei uns der Thriller und Krimi Leser ist, aber Auris hat mich vom Thema so angesprungen, dass ich es lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auris ist ein sehr packend und mitreisend erzählter Thriller mit einem tiefgründigen Professor und einer willensstarken, charismatischen Bloggerin, die nichts mehr will als die Wahrheit zu finden.

Jula Ansorge ist ein sehr charmanter Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie sagt, steht ihre Meinung und versucht immer das richtige zutun. Man fiebert mit ihr mit und leidet, auch wenn sie in scheinbar aussichtslosen Situationen ist. Sie wirkt sehr menschlich mit ihren stärken und schwächen, dies schätze ich sehr.

Mattias Hegel ist das genau Gegenteil; er ist das unnahbare Genie das alles genau plant und in den Menschen liest wie in einem Buch. Während des Lesens kam mir der Vergleich mit der Figur des Hanibal Lectors, der ähnliche Charakterzüge zeigt. Man weiß in keiner Situation, was er weiß oder denkt. Meine Sympathie für ihn schwankte während der gesamten Zeit und er ist so spannend und unerklärbar das man sehr schnell in seinem Bann gezogen wird.

Die Schreibweise von Vincent Kliesch ist schön schnell, wie ich es bei einem Thriller erwarte. Er schafft es das ich, als Leser die Schauplätze mir sehr leicht vorstellen konnte und sehr klare Bilder beschrieben wurden ohne zu detailverliebt zu sein. Es gab keinen Moment der Langeweile und ich wollte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

Nun möchte ich noch ein paar Worte zum Hörspiel, welches ich ebenfalls gehört habe, schreiben. Es ist klasse geschrieben und die Sprecher sind sehr gut gewählt. Einige Szenen des Buches unterscheiden sich vom Hörspiel und ich kann beide Medien sehr empfehlen.

Autor:

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller »Die Reinheit des Todes« seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere folgten. Mit »Auris« schrieb er den Roman zu einer Hörspiel-Idee seines Freundes Sebastian Fitzek.

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Sprecher:

Simon Jäger, geboren 1972, ist u. a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger. Außerdem arbeitet der gefragte Synchron- und Hörbuchsprecher als Dialogbuchautor und -regisseur. So hat er die Dialogregie für "Collateral" (2004), "Königreich der Himmel" (2005), "Nachts im Museum" (2006), "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" (2006) und "Pirates of the Carribean - Am Ende der Welt" (2007) übernommen. Als Hörbuchsprecher hat er u.a. die Romane von John Katzenbach und Sebastian Fitzek gelesen. Im Hörverlag ist Simon Jäger bereits in "Die dunklen Gassen des Himmels" und "Happy Hour in der Hölle" von Tad Williams zu hören.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Books have a Soul

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Auris
Autor: Kliesch, Vincent ; Fitzek, Sebastian
Sprecher: Jäger, Simon
Verlag: Droemer Knaur, 2019
Sprache: Deutsch
Format: Paperback, 352 Seiten
ISBN-13: 978-3-4263-0718-2


© Cover und Biografie Knaur Verlag /© Autorenfoto Luca Steinmetz, Martin Kraft