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Heute stelle ich das Buch "Die Wanderapothekerin" von Iny Lorenz vor. Zu diesem Buch möchte ich kurz sagen, das es eigentlich gar nicht der Sorte Buch entspricht, die ich im Normalfall lese, allerdings habe ich eine besondere Verbindung dazu, da es zu bestimmten Teilen in meiner Heimat spielt und ich viele der Schauplätze selbst kenne und mehr als einmal besucht habe. Die Buckelapotheker sind da noch heute sehr bekannt, selbst wenn dieser wichtige Erwerbszweig schon lang nicht mehr existiert hat er diese Region sehr stark geprägt und es ist schön dies in einem Buch verarbeitet zu sehen.

Inhalt:

Klara, ein mutiges Mädchen, eine lange ereignisreiche unerwartete Wanderung und ein schönes Abenteuer gegen einen mörderischen Feind, so oder so ähnlich könnte man dieses Buch beschreiben, doch würde man den gesamten Charme des Buches und seine Individualität Außeracht gelassen. Es handelt in Thüringen im 18. Jahrhundert, Buckelapotheker ziehen durch das Land um ihre Olitäten, Arzneien, Salben und Tinkturen zu verkaufen.
Eines Herbstes kommt Klaras Vater nicht von seiner alljährlichen Route als Wanderapotheker zurück und die Familie versinkt in Armut. Der hinterhältige Onkel möchte den Schatz an sich bringen, den er zusammen mit seinem Bruder einmal gefunden hat und die Situation der Familie für sich zu nutzen. Klara lehnt sich Lösche Begriff: rezension rezensiongegen den Onkel Alouis auf und beschließt nach Rudolstadt zum Fürsten aufzubrechen, die Ereignisse nehmen ihren Lauf und die harte Reise auf dem Pfad ihres Vaters mit vielen Hindernissen Feinden und Freunden beginnt.

Meinung:

Dieses Buch ist großartig und eigentlich wäre damit schon alles gesagt, ich liebe es. Ich möchte trotzdem hierzu noch einige Worte verlieren. Die Geschichte ist genial und obwohl der Leser die gesamte Zeit mehr weiß als die Hauptperson Klara niemals langweilig oder ermüdend. Man möchte nicht das Ziel wissen, sondern den Weg verfolgen. Er ist das Interessante und wie sie sich mit ihrer intelligenten mitfühlenden Art aus schwierigen Situationen befreit und immer einen kühlen Kopf behält.
Klara ist eine Vorbildfigur, die auf Grund der Geschichte nur leider für unser heutiges Auge nur wenig Ecken und Kanten hat, aber in dieser Umgebung perfekt funktioniert und mehr als einmal bei der Gesellschaft des 18 Jahrhunderts aneckt. Sie zeigt sich sehr selbstbestimmt und unwillig sich in das Frauenbild dieser Zeit einzupassen und eine starke weibliche Hauptperson darstellt. Ihre Verhaltensweisen sind immer verständlich und bedacht, dies hat zur Folge, dass man sich gerne mit ihr identifiziert und ihrer auf schweren Reise folgt. Auch wenn ihr Begleiter ihr nicht ebenbürtig sind, macht es Spaß zu lesen und die verschiedenen Schauplätze und Charaktere zu erleben.

Zusätzlich ist das gesamte Thema der Wanderapotheker in der Region bis auf das kleinste Detail genau recherchiert, ob nun die früheren Grenzen der einzelnen Fürstentümer in Thüringen oder die Landschaft sind, alles passt, fühlt sich rund an und gibt dieses Buch den Boden unter den Füßen und sehr viel Glaubhaftigkeit und Seele.
Ein Muss für jeden der in dieser Region lebt, sich für Buckelapotheker interessiert und Spaß an historischen Romanen hat.

Autor:

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman „Die Kastratin“ die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit „Die Wanderhure“ gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft. Die Verfilmungen ihrer „Wanderhuren“-Romane und zuletzt der „Pilgerin“ haben Millionen Fernsehzuschauer begeistert. Für die Verdienste im Bereich des historischen Romans wurde Iny Lorentz 2014 der Homer Ehrenpreis in Gold und 2017 der „Wandernde Heilkräuterpreis“ der Stadt Königsee verliehen.

Alle Bände der »Die Wanderapothekerin«-Serie:

Die Wanderapothekerin
Die Liebe der Wanderapothekerin
Die Entführung der Wanderapothekerin
Die Tochter der Wanderapothekerin

Buchinfos:

Titel: Die Wanderapothekerin
Autor: Lorentz, Iny
Verlag: Droemer Knaur, 2014
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 640 Seiten
ISBN-13: 978-3-4265-1551-8


© Autorenfoto by inys-und-elmars-romane.de / © by Droemer-Knaur Verlag

Heute habe ich mal nach einer kurzen Pause endlich mal wieder eine Rezension für euch. Heute möchte ich euch den Fantasy-Roman „Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1“ des Autors Richard Schwartz , erschienen im Piper Verlag vorstellen. Glaubt ihr an Zufälle? Ich nicht. Das Buch wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen, und ich muss sagen, sie kennt meinen Geschmack mehr als gut.

Inhalt:

Ein verschneiter Gasthof und eine dort, in Folge eines Schneesturmes, zusammengepferchte Gruppe Menschen. Harvald, ein Krieger, welcher in diesem Gasthof einkehrte und Schutz vor dem Sturm sucht, ahnt er noch nicht was alles mit dieser Gruppe zufällig zusammengewürfelten Menschen noch alles passieren würde. Als kurz nach Beginn des Schneesturms auch noch die Magierin Leandra im Gasthof „Zum Hammerkopf“ eintrifft, wird die Ansammlung von Personen noch seltsamer. Der Gasthof wird durch den Sturm vollständig von der Außenwelt abgeschnitten, und die Dinge nehmen ihren mysteriösen Lauf. Ein schrecklicher, absolut grauenhafter Mord passiert und die Bewohner des Gasthofs begegnen sich fortan nur noch mit großem Mistrauen. Als durch Leandra schließlich noch merkwürdige Magie- und Energiemuster festgestellt werden, beginnt die Situation zu eskalieren. Welche Bestie ist für den Mord verantwortlich? Welches Geheimnis hütet der Gasthof? Wem der unfreiwilligen Mitbewohner kann man trauen? Und was hat das sagenhafte untergegangene Reich Askir mit der ganzen Sache zu tun? „Das erste Horn“ ist der Auftakt zum Romanzyklus „Das Geheimnis von Askir“, kann aber meiner Meinung nach als eigenständiges Buch gelesen werden.

Meinung:

Wenn ich das Buch mit Sternen bewerten würde, wäre es ein glattes 5 Sterne Buch. Absolut großartig. Schwartz erzählt und beschreibt Personen, Orte und Gegenstände detailliert aber absolut nicht langweilig, sondern immer sehr spannend und zur jeweiligen Szene passend. Auch die Einführung der Protagonisten in die Romanhandlung und damit auch in den Romanzyklus gelingt meisterhaft. Die Schilderung des Gasthofes und seiner Bewohner kommt realistisch rüber, als Leser hat man oft das Gefühl die Situation live mitzuerleben. Mein einziger Kritikpunkt ist das schnelle Showdown zum Ende des Buches. Am Anfang des Buches nimmt sich der Autor viel Zeit für die Geschichte, gegen Ende geht dann auf einmal alles rasend schnell. Das Ende kommt mir fast etwas stumpf abgehackt vor, ich würde aber davon ausgehen das dieser harte Cut im Bezug auf die weiteren Teile des Zyklus durchaus Sinn ergibt.

Autor:

Richard Schwartz, geboren 1958 in Frankfurt, hat eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker und ein Studium der Elektrotechnik und Informatik absolviert. Er arbeitete als Tankwart, Postfahrer und Systemprogrammierer und restauriert Autos und Motorräder. Am liebsten widmet er sich jedoch phantastischen Welten, die er in der Nacht zu Papier bringt – mit großem Erfolg: Seine Reihe um »Das Geheimnis von Askir« wurde mehrfach für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Zuletzt erschien die neue Reihe »Die Eisraben-Chroniken«.

Buchinfos:

Titel: Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1
Autor: Schwartz, Richard
Verlag: Piper, 2006
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 400 Seiten
ISBN-13: 978-3-4922-6817-2


© Cover Piper Verlag

Heute gibt es mal einen Kurzbericht von einem Themenabend Whisky, zu welchem die Buchhandlung Hugendubel am Münchner Marienplatz eingeladen hat.

Das Event

Mitte März erreichte mich im Newsletter von Hugendubel die Einladung zu einem Themenabend Whiskys der Welt von und mit Jürgen Deibel. Als alter Whiskyfan war für mich sofort klar, dass ich dahin will 🙂 In meinen Augen hat sich der Abend absolut gelohnt. Deibel, Spezialist für Spirituosen, und insbesondere für Whisky, führte sehr unterhaltsam in das Thema und die Unterschiede in der Herstellung, den Inhaltsstoffen und natürlich auch im Geschmack ein. Anhand der Diversen mitgebrachten Whiskys, durfte das Publikum, dann die unterschiede selbst erleben, und das von Deibel erzählte dann auch praktisch probieren. Dass sich dich Gäste in den Pausen dann auch noch vollkommen alleine in der leeren Buchhandlung umsehen konnten, rundete für mich den Abend dann vollends ab. Faszinieren euch leere Buchhandlungen auch immer so?

Danke an das Team von Hugendubel München, den Verlag Dorling Kindersley (DK) und natürlich an Jürgen Deibel für dieses unterhaltsame und abwechslungsreiche Event.

Der Referent

Jürgen Deibel ist seit mehr als 30 Jahren als Berater auf dem Gebiet der Spirituosen unterwegs, und hat sich auch als Fachautor auf diesem Sektor etabliert.

Das Buch des Abends

Whiskys der Welt - Destillerien, Marken, Touren, Raritäten
ISBN 978-3-8310-3410-9, Dorling Kindersley Verlag


Hier kommt jetzt die erste Rezension meiner Shoppingtour auf der Leipziger Buchmesse 2018. Ich stelle euch heute Ernest Clines neuer Roman „ARMADA“, erschienen bei FISCHER Tor vor.

Inhalt:

Zack Lightman, Geek und 80er Fanboy, verbringt die meisten Zeit seines Lebens in der virtuellen Welt des Computerspiels „ARMADA“, einem der klassischen VR-Shooter in der eine Alienrasse die Erde, und damit die Menschheit, mit der Zerstörung bedroht. Zack gehört in „ARMADA“ zu den Top-10-Spielern, und er ist schon so etwas wie eine Berühmtheit. In der realen Welt ist Zack eher der klassische Außenseiter, welcher sich grade in der Schule mehr Probleme einhandelt, als gut für ihn wäre. Nach der Schule flüchtet er sich am liebsten in die Starbase Ace, den Spiele-Laden seines Freundes Ray. Als Ray eines Tages mit einem Raumschiff der EDA, der Earth Defense Alliance, jener Verteidigungseinheit aus dem Computerspiel „ARMADA“, auf dem Parkplatz von Zacks Schule landet, endet Zacks ruhiges leben. Als Zack dann auch noch von der EDA informiert wird, dass ein Angriff von Aliens auf die Erde kurz bevorstehe und sein totgeglaubter Vater noch lebt, ändert sich alles.

Meinung:

Gute abwechslungsreiche Unterhaltung, vor allem für Film und Videofans der 70er und 80er Jahre. Ernest Cline nimmt den Leser in „ARMADA“ mit auf eine rasante Reise durch eine vielleicht gar nicht allzuferne Zukunft. Gespickt mit Anspielungen vor allem auf SciFy Filme der guten alten Zeit werden vor allem Fans dieser Zeit sehr viel Spaß an dem Roman haben. Nebenher thematisiert Cline auch noch unterschwellig philosophische Fragen und erzählt eine ziemlich glaubhaft wirkende Verschwörungstheorie zur unterschwelligen Gewöhnung der Menschheit an eine bevorstehende Invasion von Aliens.

Das Buch habe ich zufällig auf der LBM18 am Stand von FISCHER Tor entdeckt, und nachdem ich Clines erstes Werk "Ready Player One" liebe, musste es natürlich sofort mit. :-)

Autor:

Ernest Cline, geboren 1972 in Ohio US, ist ein amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Sein erster Roman „Ready Player One“, welcher sich intensiv mit der Kultur der Computerspiele der 70er und 80er Jahre beschäftigt, wurde erfolgreich von Steven Spielberg für die große Kinoleinwand adaptiert. Der Film Fanboys, für welchen Cline das Drehbuch verfasste, beschäftigt sich ebenfalls mit der Subkultur der 70er und 80er Jahre.

Buchinfos:

Titel: Armada
Autor: Cline, Ernest
Verlag: FISCHER Tor, 2017
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN-13: 978-3-5962-9660-6


© Autorenfoto Gage Skidmore CC BY-SA 3.0 / © Cover FISCHER Tor