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Zerafine

Über Zerafine

#Bücherwurm, #Chaoslady, #Hufflepuff, #potterhead , #Rumtreiber

Nun ist es schon wieder Januar und ich denke bereits an die nächste Buchmessen, die im März in Leipzig stattfindet. Und doch möchte ich mich heute nochmal an die BuchBerlin erinnern. Dabei will ich euch sagen, welche Eindrücke nach zwei Monaten noch in meinem Kopf sind und warum nach der Messe auch wieder vor der Messe ist.

Beginnen wir mit unserer Reise zur BuchBerlin, das ist ja von dem schönen München doch ein ganzes Stück weg. Aber wir sind am Freitagabend gut in unserem Hotel angekommen. So konnten wir am Samstagmorgen direkt mit Event beginnen. Egal was ich von dieser Messe erwartet habe, dass was ich bekommen habe, war etwas anders. Und ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage ich liebe diese Messe. Mein erster Eindruck war, man ist das klein, und das ist es tatsächlich. Ich war vorher bereits auf Buchmessen, aber nur in Leipzig und Frankfurt, dennoch ist keinen davon hiermit zu vergleichen. Die BuchBerlin ist in einem Hotel und somit eine kleine Messe ohne unendlich vielen Menschen, die sich wie Wellen durch enge Gänge schieben.

Nach einer kurzen Orientierungsphase die aus planlosen hin und herlaufen bestand, begannen wir unsere Runden. Sehr schnell bemerkte ich, dass es hier anders läuft, man kann mit den Leuten reden, und zwar mit eigentlich fast jeden und es fühlt sich persönlicher an als auf den großen Messen. Die Autoren leben für ihre Bücher und erzählen dir gerne Storys zu ihren Büchern und ihrer Art zu schreiben oder beraten dich.

Ich selbst bin fantasyverrückt und habe eine Schwäche für High-Fantasy, dieses Genre kommt aber auf den großen Messen leider oft zu kurz doch nicht auf der Buchberlin. Da wird einem vor allem im Fantasybereich sehr viel geboten von SciFy über Low-Fantasy Urbanfantasy bis zur High-Fantasy und Steampunk, ist sämtliches vertreten. Ich fühlte mich so gut, auch meine Ideen zu Fantasy Büchern konnte ich hier sehr erregt teilen, denn man möchte einfach nicht schon wieder Geschichten über Orks, Elfen und Trolle lesen, zumindest nicht immer. Aber auch ganz andere Genre wie Erotik, die gerne totgeschwiegen werden, haben dort ihren Platz. Selbst wenn dies nun nicht für mich ist, finde ich das eine ausgesprochen lobenswerte Entwicklung. Auch für Schlaubibasti ließ sich sowohl im Bereich Krimi als auch Scify etwas finden.

Am Abend waren wir dann auf dem Event von 9Lesen. Ich empfand es als echt schön und deine tolle Idee neun unterschiedliche Autoren mit ihren Büchern da zusehen. Nach der Veranstaltung habe ich dann noch die tolle Sandy getroffen, ich freue mich sie in Leipzig wieder zusehen.

Natürlich mussten auf der Messe auch Bücher mit. Am nächsten Tag war dann unsere Einkaufstour und wir haben die Bücher, die wir uns am Vortag ausgesucht haben, mitgenommen und glaubt mir es waren nicht gerade wenig Bücher. Man traf viele Menschen vom Vortag wieder und redete über Bücher und den Alltag als Blogger oder Autor. Ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung für mich und ich freue mich auch nächstes Jahr hoffentlich wieder dabei zu seien. Denn nach der Messe ist vor der Messe und die nächste Messe folgt bestimmt.

Am Donnerstag den 15 November 2018 waren DieSchamanin, Schlaubibasti und ich zusammen bei dem Buchempfehlungsabend des Hugendubels am Marienplatz in München. Um 20:15 sollte der gemütliche Abend zusammen beginnen, also waren wir um 19 Uhr vor Ort um noch etwas durch die Buchhandlung zu streifen und uns einen Kaffee zu gönnen.

Das Event beginnt in einer gemütlichen Runde von nicht mal 40 Menschen, zuvor   bekamen wir aber noch  einen Wein bzw. ich ein Wasser und Fingerfood. Die Stimmung war recht gemütlich, wenn auch noch etwas verkrampft. Der Abend dreht sich um die besonderen Empfehlungen der Buchhändler zur Weihnachtszeit. Die Auswahl der vorgestellten Bücher deckt eine große Bandbreite von Büchern ab. Ich werde hier nur kurz etwas zu den Büchern, die mir besonders aufgefallen sind sagen und unten nochmal alle vorgestellten Bücher auflisten.

Ein Buch, das mir nach dem Abend im Gedächtnis geblieben war, ist "Die Unsterblichen" von Chloe Benjamin. Es handelt von mehreren Geschwistern, die eines Tages von einer Frau einzeln das Datum ihres Todes erfahren. Allein bei der Vorstellung lief es mir kalt den Rücken runter und das Buch liegt nun auf dem SuB.

"Junger Mann" von Wolf Haas war ein weiteres Buch das mich in diesem Moment gepackt hat. Es klang vielversprechend und witzig. Ein Junge lernt seine große Liebe kennen und möchte für sie Abnehmen, doch da gibt es noch das Problem mit ihrem Ehemann. Ein Abenteuer Roadtrips beginnt.

Ein drittes Buch ist "Armstrong" von Toben Kuhlmann dieses süße Buch hat als Protagonisten eine kleine Maus, die zum Mond fliegen möchte, um ihren Freunden zu zeigen dass der Mond nicht aus Käse ist.

Zwei der Bücher die uns an diesem Tag vorgestellt wurden nämlich "Thalamus" von Ursula Poznanski und "Neujahr" von Juli Zeh hatten wir uns bereits auf bzw. vor der Frankfurter Buchmesse gekauft und sind nun schon rezensiert im Blog.

Alles in allen war dies ein sehr runder und gelungener Abend mit vielen neuen Buchideen und toller Atmosphäre. Nach dem eigentlichen Programm konnte man sich noch etwas in der Buchhandlung umsehen und mit den Buchhändlern reden. Für mich sprang dabei noch einen privat Empfehlung für das Buch "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara heraus. Dieses Buch muss auch noch unbedingt bei uns einziehen. 

Ich freue mich nun auf den nächsten Buchempfehlungsabend am 4.4.2019 wieder im Hugendubel am Marienplatz.

Die Liste aller vorgestellten Bücher:

Petra Albrecht:

  • Chloe Benjamin, Die Unsterblichen
  • Ursula Poznanski, Thalamus
  • Torben Kuhlmann, Armstrong
  • Maja Lunde, Die Schneeschwester

Jurgen Heckl:

  • Haruki Murakami, Die Ermordung des Commendatore
  • Milena Flasar, Herr Kato spielt Familie
  • Hideo Yokoyama, 64
  • Arno Geiger, Unter der Drachenwand
  • Yotam Ottolenghi, Simple. Das Kochbuch
  • David Trigg, Die Kunst zu lesen

Christoph Stampfl:

  • Franziska Hauser, Die Gewitterschwimmerin
  • Judith Schalansky, Verzeichnis einiger Verluste
  • Wolf Haas, Junger Mann
  • Yuval Harari, 21 Lektionen für das 21. Jhd

Weihnachtliches zum Hören:

  • Quadro Nuevo, Weihnacht
  • Quadro Nuevo, Music for Christmas Nights
  • Walter Moers, Weihnachten auf der Lindwurmfeste

In der dunklen Jahreszeit ist es doch mal wieder schön, sich ins Bett zulegen und die Gedanken fliegen zulassen. Meine flogen zurück in meine Heimat zu Buckelapothekern, Kräuterfrauen und dem Leben im 18. Jahrhundert. Deshalb stelle ich euch heute meine Weihnachtslektüre „Die Liebe der Wanderapothekerin“ von Iny Lorenz vor. Das Buch ist Teil zwei der Reihe über die Wanderapothekerin, 2017 im Knaur-Verlag erschienen und die Rezension zu Teil drei wird bald folgen, also bleibt gespannt. Die Rezension zu Teil eins findet ihr bereits hier im Blog Die Wanderapothekerin.

Inhalt:

Die Geschichte der mutigen Klara geht weiter. Nach ihrer langen und beschwerlichen Reise als Wanderapothekerin, ist sie nun liebende Mutter eines kleinen Sohnes und wieder schwanger. Ihr Leben hat sich in Folge der Ereignisse des ersten Buches zum Guten gewendet, sie lebt mit ihren Mann Tobias glücklich in Königsee. Aber es pocht erneut neues Unheil gegen ihre Tür. Einer ihrer Wanderapotheker und Tobias werden verhaftet und verdächtigt den Bürgermeister von Rübenheim umgebracht zuhaben. Klara begibt sich auf eine wagemutige Rettungsmission, während ihr Feind nur im verdeckten agiert.

Meinung:

Alle sind wieder da und aber leider nicht so wie man sie aus Teil eins mochte. Klara ist erneut die Protagonistin und handelt für ihre Familie und mit ihren bekannten Starrsinn. Als junges Mädchen konnte ich das gut verstehen aber hier wirkt sie in manchen Momenten wie ein verzogenes Kind, dem nur die eigenen Ideale wichtig sind. Die meiste Zeit ist sie dennoch sehr sympathisch und man folgt ihr gerne auf ihrer neuen Reise. Auch Martha tritt wieder auf, selbst wenn ihre Rolle bedauerlicherweise um einiges flacher ist als in Teil eins. Sie verliert an Charakteridentität, gerade am Anfang sehr, dies bessert sich allerdings gegen Ende. Dennoch ebenfalls handelt sie für mich oft nicht nachvollziehbar. Martha war in Teil eins meine Lieblingsfigur, dies kann ich jetzt leider nicht mehr sagen. Tobias ist zusammen mit seinem Vater für mich total stimmig und passend. Die Geschichte in Teil zwei ist weniger klar, als in Buch eins, in dem klar war das, das Mädchen die Reise beenden muss. Hier reist man häufig von Stadt zu Stadt, ohne das Gefühl zuhaben, das einiges an Zeit vergeht. Kurz hatte ich die Empfindung, das alles sich nur im Kreis dreht da es da eine deutlich geringere Anzahl von Handlungsorte und Figuren gibt. Im großen und ganzen war es doch recht unterhaltsam, dennoch reicht es für mich nicht an die erste Geschichte heran. Ich würde das Buch denen Empfehlen, die seichte Unterhaltung im 18. Jahrhundert mögen und nach dem ersten Buch wissen wollen, wie es mit Klara weiter geht.

Autor:

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman „Die Kastratin“ die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit „Die Wanderhure“ gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft. Die Verfilmungen ihrer „Wanderhuren“-Romane und zuletzt der „Pilgerin“ haben Millionen Fernsehzuschauer begeistert. Für die Verdienste im Bereich des historischen Romans wurde Iny Lorentz 2014 der Homer Ehrenpreis in Gold und 2017 der „Wandernde Heilkräuterpreis“ der Stadt Königsee verliehen.

Alle Bände der »Die Wanderapothekerin«-Serie:

Die Wanderapothekerin
Die Liebe der Wanderapothekerin
Die Entführung der Wanderapothekerin
Die Tochter der Wanderapothekerin

Buchinfos:

Titel: Die Liebe der Wanderapothekerin
Autor: Lorentz, Iny
Verlag: Droemer-Knaur Verlag , 2017
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 544 Seiten
ISBN-13: 978-3-4265-1835-9


© Autorenfoto by inys-und-elmars-romane.de / © Autoren-Bio by Droemer-Knaur Verlag

Lasst mich mit diesem Zitat beginnen
"Das ist historisch wertvolles Material, denn in diesen fünf Bänden wird der gesamte NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht dokumentiert. (...) Und schließlich zeigt diese Veröffentlichung einmal mehr, wie viele wichtige Fragen noch offen sind, wenn es um die Taten der NSU-Terroristen geht. Wie groß war der Unterstützerkreis wirklich? Wer gehörte noch zum NSU-Netzwerk?" ~ Bastian Wierzioch, mdr Kultur

Am 21.11.2018 um 20 Uhr fand im Rahmen des Literaturfestes in München eine Lesung aus "Der NSU-Prozess. Das Protokoll" statt. Ganz ehrlich ich war mir unsicher wie diese Veranstaltung werden wird, welches Publikum da sein wird und wie dieser schwere Stoff dargestellt werden kann. Und ich kann jetzt schon sagen, ich wurde von allem sehr positiv überrascht. Zuerst möchte ich aber noch meinen größten Respekt an die Autoren dieses Monumentalen und wichtigen zeigen. Ich finde ihre Arbeit sehr wichtig.

Inhalt:

Der Inhalt des Werkes ist eine wörtliche Mitschrift des NSU Prozesses in München mit all seinen Wendungen und Aussagen. Ich finde, der Klappentext formuliert dies sehr passend:

Am 6. Mai 2013 beginnt in München der größte Strafprozess in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Am 11. Juli 2018 wird das Urteil gesprochen. Eine Frau und vier Männer werden beschuldigt, die Terrororganisation NSU gegründet oder unterstützt zu haben – eine rechtsradikale Gruppe, die zehn Menschen ermordet, drei Sprengstoffanschläge verübt einen Brandstiftung und 15 Raubüberfälle begangen haben soll. Das Verfahren wird mehr als fünf Jahre dauern, mehr als 600 Zeugen und Sachverständige kommen zu Wort, über 60 Anwälte vertreten die fünf Angeklagten und 93 Nebenkläger an 437 Prozesstagen.

Annette Ramelsberger, Tanjev Schultz und Rainer Stadler gehören zu den wenigen Journalisten, die Zutritt zum Gerichtssaal hatten und die Verhandlung vom ersten Tag an lückenlos verfolgt haben. Aus ihren täglichen Mitschriften ist ein umfangreiches Protokoll entstanden, das in diesen fünf Büchern dokumentiert wird: Ein Stück deutscher Geschichte.

Es handelt sich um Originaltöne aus der Verhandlung, die gekürzt, aber sonst unverändert wiedergegeben werden. Durch die Stimmen des Richters, der Zeugen, der Sachverständigen, der Anwälte und der Angeklagten entsteht ein Gesamtbild von zehn Jahren Terror, dem nicht endenden Schmerz der Opfer, dem eiskalten Vorgehen der Täter, dem Dilettantismus der Ermittler und der schwierigen Suche nach der Wahrheit, die doch so offensichtlich zu sein scheint.

Meinung:

Nun zu meiner Erfahrungen, während der Lesung, ich hatte Gänsehaut. Ich war bereits durch mein einjähriges Jura Studium in ein paar Gerichtssälen und konnte die Atmosphäre genau fühlen. Ich war schockiert, was wirklich in diesem Gerichtssaal passiert ist und konnte an manchen Stellen nicht glauben, dass dies die Realität und keine Fiktion ist. Durch die sprachliche Darstellung von Marion Niederländer und Thorsten Krohn war man gefesselt und einige Lacher gingen durch das Publikum, doch nicht etwa, weil es so lustig war, sondern weil Entsetzen und Unverständnis zusammen kam. Es war unfreiwillig komisch. Die Lesenden waren von der Stimme und der Ausdrucksweise wirklich gut gewählt und haben mich sehr beeindruckt.

Nach der Lesung gab es noch eine kleine Interviewrunde mit Annette Ramelsberger und Rainer Stadler. In dieser wurden noch einige Fragen des Publikums beantwortet und der Prozess hinter dem Werk in den Mittelpunkt gerutscht. Ich empfand es als faszinierend wie viel Arbeit hinter diesem Werk steckt und wie zeitaufwändig die Arbeit in diesen fünf Jahren war. Nochmals den allergrößten Respekt und meinen Dank.

Autor:

Annette Ramelsberger
Annette Ramelsberger, Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung, hat die Deutsche Journalistenschule besucht und Jura, Politik und Journalistik studiert. Sie war Redakteurin des Spiegel und der Berliner Zeitung in München und Berlin und DDR-Korrespondentin der Nachrichtenagentur AP zur Zeit des Mauerfalls. Seit 1997 ist sie bei der Süddeutschen Zeitung als Ressortleiterin und politische Reporterin. In der Berliner Parlamentsredaktion war sie jahrelang die Expertin für politischen Extremismus und Terrorismus.

Tanjev Schultz
Tanjev Schultz, geb. 1974, ist Professor für Journalismus an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zuvor war er innenpolitischer Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Für seine journalistischen Arbeiten ist er mit etlichen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Goethe-Medienpreis und dem Universitas-Preis für Wissenschaftsjournalismus. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem über Bildungspolitik und über die Plagiatsaffäre des Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg.

Rainer Stadler
Rainer Stadler, geboren 1967, studierte Informatik und absolvierte die Journalistenschule in München. Er arbeitete als freier Journalist und Auslandskorrespondent (Los Angeles) und schrieb u.a. für die Süddeutsche Zeitung, den Focus und den Spiegel. Seit 2001 ist er Redakteur beim SZ-Magazin.

Wiebke Ramm
Wiebke Ramm, geboren 1976 in Hamburg, hat Psychologie in Berlin mit Schwerpunkt Rechtspsychologie am Institut für Forensische Psychiatrie der Charité studiert. Nach Diplom und Volontariat arbeitete sie mehrere Jahre als Redakteurin. Seit 2011 schreibt sie als freie Journalistin über bedeutsame Strafprozesse in ganz Deutschland. Über den NSU-Prozess berichtete sie unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, das SZMagazin und Spiegel Online.

Buchinfos:

Titel: Der NSU-Prozess. Das Protokoll
Autor: Ramelsberger, Annette ; Schultz, Tanjev ; Stadler, Rainer; Ramm, Wiebke
Verlag: Verlag Antje Kunstmann, 2018
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 2000 Seiten
ISBN-13: 978-3-9561-4095-2


© Cover, Biografie, Klappentext und Autorenfoto Verlag Antje Kunstmann GmbH