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"New York, the city of a million stories. Half of them are true, the other half just haven’t happened yet." ~ Sam Garner: Doctor Who.

Heute habe ich die Rezension eines älteren Buches für euch. Ich rezensiere „Relic - Museum der Angst“, den 1997 erschienene ersten Teil der Reihe rund um Special-Agent Aloysius Pendergast, geschrieben vom Autorenduo Douglas Preston und Lincoln Child. Erschienen ist das Buch im Verlag Droemer-Knaur.

Inhalt:

Im New Yorker Museum of Natural History werden die verstümmelten Leichen zweier kleiner Jungen gefunden. Ausgerechnet so kurz vor der Eröffnung einer neuen Ausstellung über Aberglaube, kommt das der Museumsleitung sehr ungelegen. Special-Agent Aloysius Pendergast vom FBI nimmt gemeinsam mit der New Yorker Polizei, vertreten durch Lieutenant Vincent D’Agosta, sowie der der Museumsdoktorandin Margo Green die Ermittlungen auf. Es scheint, als ob ein unheimliches Monster im Museum sein Unwesen treiben würde. Während der großen Eröffnungsfeierlichkeiten der Aberglauben-Ausstellung kommt es schlussendlich zur Katastrophe.

Meinung:

Eindrucksvoller Auftakt der Krimi-Reihe rund um Special-Agent Aloysius X.L. Pendergast! Als mir „Relic – Museum der Angst“ ungefähr 2011 in die Hände fiel, wusste ich noch nicht, das es der Beginn einer langen Reise werden würde. „Relic“ ist der erste Band der, mittlerweile mehr als 10 Romane umfassenden, Pendergast-Reihe des Autorenduos Preston/Child. Im vergleich zu klassischen Krimis, schaffen die zwei Autoren mit dem exzentrischen, aristokratisch und unnahbaren Pendergast einen neuen Typus von Ermittler, der mehr Ecken, Kanten und Geheimnisse hat, als man im ersten Teil der Reihe vorausahnt. Mit der Einführung des am Beginn etwas dusselig wirkenden Polizisten D’Agosta, erhält der FBI-Agent einen interessanten Konterpart, der seine Stärken im Verlauf der Handlung mehr als einmal unter Beweis stellt. Mit der Figur der Margo Green, sorgen die Autoren dann noch für die gelungene Abrundung der Handlung mit naturwissenschaftlichen Fakten und Theorien. Man kann „Relic“ als eigenständigen Roman lesen, viel mehr Spaß macht es aber natürlich weiter in die Pendergast-Krimis abzutauchen.

Autor:

Douglas Preston, geboren 1956 in Cambridge, Massachusetts, studierte in Kalifornien zunächst Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Geologie, Anthropologie und Astronomie – und später Englische Literatur. Nach dem Examen fing er am American Museum of Natural History in New Yorkals Redakteur und Autor, später als Chefredakteur an; parallel gab er Schreibkurse an der Princeton University. Eines Nachts, als Preston seinen Lektor Lincoln Child auf eine nächtliche Führung durchs Museum einlud, blieben sie unter einem T.-Rex-Skelett stehen. Es war nachts um zwei als Lincoln sagte: »Das ist das angsteinflößendste Gebäude der Welt. Und die ideale Kulisse für einen Thriller. Lass ihn uns schreiben.« Auf diese Weise entstand Relic. Preston schreibt auch Solo-Bücher und verfasst weiterhin regelmäßig Artikel für diverse Magazine.

Lincoln Child, geboren 1957 in Westport, Connecticut. Lincoln begann sehr früh zu schreiben – schon als ABC-Schütze verfasste er Kurzgeschichten. Während seiner Schulzeit, die er zum Teil in England verbrachte, schrieb er zwei Dutzend Short Storys sowie einen Science-Fiction und einen Fantasy-Roman, die aber beide nicht veröffentlicht wurden. Er studierte in Minnesota und schloss 1979 in englischer Literatur ab. Seine Faszination für Wörter führte ihn im gleichen Sommer nach New York, wo er einen Job im Verlagswesen fand. 1984 wurde er Lektor, Mitte der 1980er gab er einige Anthologien mit amerikanischen Geister- und Horrorgeschichten heraus während der Arbeiten zu einem Buch über das American Museum of Natural History in New York lernte er Douglas Preston kennen und gebar dort, unter einem Tyrannosaurus-Rex-Skelett, die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, Relic. Auch Lincoln Child publiziert solo.

Buchinfos:

Titel: Relic - Museum der Angst
Originaltitel: Relic
Autor: Preston, Douglas; Child, Lincoln
Übersetzer: Merk , Thomas A.
Verlag: Knaur TB, 1995
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 560 Seiten
ISBN-13: 978-3-4266-0358-1


© Autorenprofil und Cover Droemer-Knaur / © Autorenfoto Deborah Feingold

Die Welt ist zerfallen, hunderte von Weltensplittern und Königreichen schweben zwischen dem Himmel und dem Mahlstrom. Allein die Gabe der Levitation vermag die einzelnen Splitter zu verbinden. Aus diesem Grund entscheiden die Meisterinnen der Gilde über das Schicksal aller.

Heute stelle ich euch „Splitterwelten“ von Michael Peinkofer und Christoph Dittert das 2012 im Piper Verlag erschienen ist vor.

Inhalt:

Die Handlung dieses Romanes setzt sich aus zwei Handlungssträngen zusammen, zwischen denen innerhalb des Buches jeweils nach einem Kapitel gewechselt wird. Die erste Protagonistin ist Kalliope, eine unerfahrene Schülerin der Levitatengilde, die die Macht haben zu schweben und Schiffe zwischen den Weltensplittern zu bewegen. Sie wird gemeinsam mit ihrer Meisterin Cedara auf eine entfernte Welt geschickt, um dort den Mordfall an einer ihrer Schwestern aufzudecken. Doch während für die Schülerin, ihre Werte klar nach dem Kodex der Gilde definiert sind, verstrickt diese sich immer weiter in finstere Intrigen und fragwürdige Vorkommnisse treten ans Licht. Die Welt befindet sich kurz vor dem Ausbruch eines Krieges, dessen Ausgang das Schicksal des Sanktuarios bestimme wird. Der zweite Protagonist ist der Menschen Sklave Kieron, der in einer anderen Welt wie Kalliope lebt. Hier sind die Menschen nicht die oberste Rasse, sondern den sogenannten Animalen unter geordnet. Diese Animalen sind Halbwesen halb Mensch halb Tier. Kieron wird an einem Abend, der sein Leben verändert, von genau so einem Animalen, genauer gesagt einem Pantheriden, befreit und in eine gefährliches Schatzsuche hineingezogen. Die beiden werden bei einem Raubzug des Pantheriden Croys erfasst und zusammen mit dem Gastwirt einem Chamäleonid namens Jago auf die Suche nach einem mächtigen Artefakt geschickt, dessen Fähigkeiten keiner kennt. Man weiß nur das sich einspezielles Symbol darauf befindet.

Meinung:

Ich habe mir dieses Buch bereits vor über zwei Jahren gekauft und immer gedacht auch das ist ein Einzelband, wenn du mal Lust auf ein „kurzes“ Fantasyabenteuer hast, kann man das lesen. Aber ich hatte dann immer Fantasyreihen auf dem SuB liegen. Dies hat die Frankfurter Buchmesse geändert, denn dort durft ich eine Lesung von Michael Peinkofer besuchen und war begeister. Er wirkt sehr sympathisch offen und wie ein großer Weltenbauer. Splitterwelten ist der erste Roman, den ich von ihm gelesen habe, also hatte ich auch keine Vorerfahrung mit seinem Werken. Umso gespannter war ich, als ich in diese Welt eingetaucht bin, und nicht mehr auftauchen wollte.

Das Buch hat einen grandiosen Prolog, der den einen Handlungsstrang des Buches in Gang setzt und sofort welchen Ton das Buch anschlagen will. Gerade als man Sympathie entwickelt hat, stirbt der Charakter und man weiß ok niemand ist sicher und erwarte viel. Die Welt die Peinkofer hier erbaut wirkt mystisch geheimnisvoll, intrigant und gefährlich. Die Spannung ist wird allerdings gerade im Handlungsstrang von Kalliope ehr als drohende Gefahr wahr genommen, das sie noch den Schutz ihrer Meisterin hat und auf Ether noch sicher zu seien scheint.
Kieron Abenteuer hingegen beginnt ohne Erklärungen sofort actiongeladen mit einer Rauferei. Er selbst gehört als Sklave zur untersten Schicht der Bevölkerung, und weiß genauso wenig wie der Leser über die Intrigen und Ziele der Mächtigen. Man lernt durch seine Augen zu verstehen, dies ist eine faszinierend Abweichung von Standard des typischen mächtigen oder einflussreichen Helden ist. Beide Figuren durchleben ihre persönlichen Heldenreise mit ihren Mentoren, ihren Prüfungen und Wendungen. Es ist nichts, was man nicht bereits in anderen Büchern gesehen hat, doch war es für mich sehr packend sie im Rahmen dieser sehr spannenden Welt zu Verfolgen.
Die Figuren an sich sind sehr klar in ihren Charakter definiert, so ist Kalliope, eine selbstbewusste impulsiver, aber auch naive Person, die glaubt das das Gesagte der Gilde immer die Wahrheit entspricht und immer auf der Suche nach Gleichgewicht ist. Kieron ist dagegen unterwürfig; er hinterfragt nicht, welche Anweisungen man ihm gibt und steht sehr loyal für seine Freunde ein. Beide entwickeln sich innerhalb der Handlung weiter, doch da ist noch viel Luft nach oben. Die meisten anderen Charaktere sind relativ schlicht gehalten, aber dadurch auch sehr nachvollziehbar. Diese Charakterzüge bestimmen maßgeblich das Handeln der Personen, weshalb man nur selten überrascht wird. Es sind solide Figuren, die man mag und mitfiebert aber auch manchmal nerven können, wenn mal wieder beschrieben wird das Kieron nur gehorcht und nicht selbst denkt.

Als Fazit möchte ich sagen das ich gut unterhalten war und sich das Buch gut und schnell ließt. Die Welt großartig, sie steckt voller Geheimnisse und Fragen, die man noch beantwortet haben will. Negativ kann ich anmerken, dass die Geschichte etwas vorhersehbar war, dies mich allerdings wenig gestört hat. Ich würde es allen High-Fantasy Fans empfehlen, die raus aus dem Mittelalterfeeling mit Orks und Trollen wollen.

Autor:

Michael Peinkofer, 1969 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift »Moviestar«. Mit seiner Serie um die »Orks« avancierte er zu einem der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands. Seine Romane um »Die Zauberer« wurden ebenso zu Bestsellern wie seine Trilogie um »Die Könige«. Mit »Die Legenden von Astray« führt Michael Peinkofer alle Fantasy-Fans in eine neue Welt.

Christoph Dittert, 1974 geboren, hat Romane aus den Bereichen Fantasy, Science-Fiction und Horror geschrieben und gehört zum Autorenstamm der Bücher um die »Drei ???«. Gemeinsam mit Michael Peinkofer schreibt er dessen Saga um die »Splitterwelten« fort.

Alle Bände der »Splitterwelten«-Reihe:

Splitterwelten
Splitterwelten: Flammenwind
Splitterwelten: Nachtsturm

Buchinfos:

Titel: Splitterwelten
Autor: Peinkofer, Michael; Dittert, Christoph
Verlag: Piper Verlag, 2012
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 560 Seiten
ISBN-13: 978-3-4922-6960-5


© Cover und Biografie Piper Verlag / © Autorenfoto Helmut Henkensiefken

Von mir gibt es heute mal wieder eine Eschbach-Rezension. Heute gibt es die Rezension von Andreas Eschbachs „Ein König für Deutschland“, erschienen 2009 im Lübbe Verlag.

Inhalt:

„Die Leute, die die Stimmen abgeben, entscheiden nichts. Die Leute, die die Stimmen zählen, entscheiden alles.“ ~ Josef Stalin

Vincent Merrit, Programmierer bei einer Softwareschmiede in Philadelphia, erhält von seiner Chefin einen neuen Auftrag: „Schreibe ein Programm zur Manipulation von Wahlergebnissen auf Wahlcomputern.“ Leicht irritiert macht sich Vincent an die Arbeit, doch schnell kommen ihm ethische und moralische Zweifel über die Rechtmäßigkeit der Arbeit. Er liefert das Programm trotzdem bei seinem Auftraggeber ab, doch kurz darauf gewinnt der als chancenlos geltende Gegenkandidat die Wahl. Vincent gibt seine Anstellung auf und zieht sich zurück, bis eines Tages ein alter Bekannter vor der Tür steht und beginnt ihn mit der alten Geschichte zu erpressen.

Szenenwechsel, Deutschland einige Zeit später: Die Landtagswahl endete mit einer noch nie da gewesenen Pat Situation, keine der vorher denkbaren Koalitionen ist mehr möglich. Und das wo doch die Bundestagswahl relativ zeitnah bevorsteht. Wer ist diese VWM Partei, die auf einmal auf der Bildfläche erscheint? Was hat Herr König mit der ganzen Sache zu tun, und warum interessieren sich auf einmal so viele Hacker für Wahlcomputer?

Meinung:

„Wir schreiben das Jahr 2009. Im Dom zu Aachen soll ein neuer deutscher König gekrönt werden. Und niemand versteht, wie es soweit kommen konnte.“ Soweit der Verlag zum Buch. Niemand kann verstehen, wie es soweit kommen konnte? Wirklich niemand? DOCH. Der aufmerksame Leser von Eschbachs Roman „Ein König für Deutschland“ kann es. Der Roman führt den Leser erst einmal ausführlich in die Hintergründe von Programmierung und Wahlmanipulation ein. Den Abgeordneten Frank Hill beispielsweise, lässt Eschbach als den Unwissenden in der Handlung einführen, dem erst einmal ausführlich das Konzept von Programmierung erklärt wird. Nach und nach erfährt der Leser, angereichert auch durch dutzende Referenzlinks, welche Länder Wahlcomputer einsetzen, wie sich diese auf die US Wahl 2001 auswirkten und wie Wahlen und die dazugehörigen Prognosen berechnet werden. Die Romanhandlung eskaliert so weit, dass die „Volksbewegung zur Wiedereinführung der Monarchie“ schließlich ihr Ziel erreicht, und der Hauptprotagonist tatsächlich zum König gekrönt werden soll.

Mein Fazit: Eschbach in Reinform. Hervorragend recherchiert, sauber mit Quellen dokumentiert und spannend. Für mich als ITler spannend und nachvollziehbar, aber meiner Meinung nach auch für nicht-IT-affine Menschen gut zu verstehen. Noch während der Schreibphase des Buches wurden glücklicherweise Wahlcomputer bei der Bundestagswahl 2009 in Deutschland vorerst untersagt. Doch ganz gebannt ist die Gefahr leider bis heute nicht, Gesetzgeber und Rechtssystem ließen leider Möglichkeiten für ein come back von Wahlcomputern offen.

Autor:

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Eschbach wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet und gilt als einer der bedeutendsten europäischen Science-Fiction-Autoren. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Das Jesus Video“, „Eine Billionen Dollar“ und sein Debütroman „Die Haarteppichknüpfer“. Seit einigen Jahren schreibt er auch Bände für die SF-Reihe Perry Rhodan.

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Ein König für Deutschland
Autor: Eschbach, Andreas
Verlag: Bastei Lübbe , 2011
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 491 Seiten
ISBN-13: 978-3-4041-6018-1


© Autorenprofil und Cover Bastei-Lübbe Verlag

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Der Weg in die emotionale Freiheit - Das klang wie ein Versprechen in meinen Ohren! Heute stelle ich euch das Buch 'Gefühle sind zum Fühlen da‘ von Safi Nidiaye vor, es ist erschienen 2017 im Integral-Verlag.

Inhalt:

In Ihrem Buch ‚Gefühle sind zum Fühlen da‘ zeigt Safie Nidiaye auf, wie uns Gefühle steuern und beherrschen, ohne es bewusst merken und wie wir, durch einen bewussten Umgang mit diesen Gefühlen ungeahnte Potentiale entfalten können, die bisher im Verborgenen liegen.

Anhand von unendlich vielen Beispielen aus Ihren Seminaren führt sie uns vor Augen wie zum Beispiel Angst, Wut, Neid, Schuld, Erschöpfung oder Überforderung uns von einem glücklichen Leben abhalten können. Gleichzeitig gibt sie dem Leser eine leicht praktizierbare Technik an die Hand um durch bewusste Wahrnehmung der eigenen Gefühle in neue Ebenen einzutauchen. So wird der Leser zum selbst Übenden. Diese neuen Ebenen führen den Übenden an die wahren Wurzeln, an die wahren Hintergründe seiner bisher beherrschenden Gefühle.

Meinung:

Ich fahre nur selten in die Stadt, doch an diesem Tag war ich im Kino und danach kam ich einfach nicht am Buchladen vorbei. Ich wollte gar nichts Bestimmtes kaufen, doch eine innere Stimme brachte mich dazu, hineinzugehen. Plötzlich stand ich vor diesem gelben Buch. Ein Hardcover für 20€. ‚Aber interessant klingt das schon, aber … seit Jahren beschäftige ich mich mit meinen Gefühlen: The Work, Vergebungsarbeit, Rückführungen … nein, ich brauche kein neues Buch zu diesem Thema‘! Doch es lies mich nicht mehr los, am selben Tag nicht, am nächsten Tag nicht, das ganze Wochenende nicht. Ich habe das Buch dann doch gekauft und das ist gut so. In den kommenden Wochen habe ich wirklich jede freie Minute genutzt um zu lesen und die Übung auszuprobieren. Jedes Thema, das mir in den Sinn kam, wurde durchgearbeitet, solange bis mein Herz sich frei anfühlte. Manchmal spüre ich auch heute noch, wie das eine oder andere Gefühl mich bremsen will in meinem Tun und Handeln. Und das ist gut so, dann führe ich die Übung durch und finde noch den einen oder anderen Rest. Er darf da sein. Ich möchte nicht behaupten, dass ich jetzt keine Angst mehr kenne. Ich möchte auch nicht behaupten, dass ich mich nie mehr überfordert fühle. Das wäre übertrieben. Mein Umgang mit all diesen Gefühlen ist ein anderer geworden und das Leben fühlt sich seitdem so frei an und das ist wunderschön.

Autor:

Safi Nidiaye, geb. 1951, ist eine der meistgelesenen deutschen Autorinnen im Bereich psycho-spiritueller Lebenshilfe. Aus der Praxis der Meditation heraus entwickelte sie zu Beginn der 1990er Jahre die „Körperzentrierte Herzensarbeit“, eine in Laien- und Therapeutenkreisen inzwischen etablierte Methode der Selbstwahrnehmung, mit deren Hilfe die Lösung von Lebensproblemen, die Befreiung von körperlichen Symptomen und das Erwachen aus falschen Identifikationen möglich werden. Safi Nidiaye lebt mit ihrem Mann, dem Maler Francis Gabriel, in Südfrankreich. Sie vermittelt die Körperzentrierte Herzensarbeit in 5-Tage-Intensiv- und Ferien-Seminaren in verschiedenen Sprachen. Ausserdem bildet sie interessierte Laien und Therapeuten zur Weitergabe der Methode aus.

Buchinfos:

Titel: Gefühle sind zum Fühlen da
Autor: Nidiaye, Safi
Verlag: Integral, 2017
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 352 Seiten
ISBN-13: 978-3-7787-9278-0


© Cover und Biografie Randomhouse - Integral-Verlag