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Am Donnerstag den 15 November 2018 waren DieSchamanin, Schlaubibasti und ich zusammen bei dem Buchempfehlungsabend des Hugendubels am Marienplatz in München. Um 20:15 sollte der gemütliche Abend zusammen beginnen, also waren wir um 19 Uhr vor Ort um noch etwas durch die Buchhandlung zu streifen und uns einen Kaffee zu gönnen.

Das Event beginnt in einer gemütlichen Runde von nicht mal 40 Menschen, zuvor   bekamen wir aber noch  einen Wein bzw. ich ein Wasser und Fingerfood. Die Stimmung war recht gemütlich, wenn auch noch etwas verkrampft. Der Abend dreht sich um die besonderen Empfehlungen der Buchhändler zur Weihnachtszeit. Die Auswahl der vorgestellten Bücher deckt eine große Bandbreite von Büchern ab. Ich werde hier nur kurz etwas zu den Büchern, die mir besonders aufgefallen sind sagen und unten nochmal alle vorgestellten Bücher auflisten.

Ein Buch, das mir nach dem Abend im Gedächtnis geblieben war, ist "Die Unsterblichen" von Chloe Benjamin. Es handelt von mehreren Geschwistern, die eines Tages von einer Frau einzeln das Datum ihres Todes erfahren. Allein bei der Vorstellung lief es mir kalt den Rücken runter und das Buch liegt nun auf dem SuB.

"Junger Mann" von Wolf Haas war ein weiteres Buch das mich in diesem Moment gepackt hat. Es klang vielversprechend und witzig. Ein Junge lernt seine große Liebe kennen und möchte für sie Abnehmen, doch da gibt es noch das Problem mit ihrem Ehemann. Ein Abenteuer Roadtrips beginnt.

Ein drittes Buch ist "Armstrong" von Toben Kuhlmann dieses süße Buch hat als Protagonisten eine kleine Maus, die zum Mond fliegen möchte, um ihren Freunden zu zeigen dass der Mond nicht aus Käse ist.

Zwei der Bücher die uns an diesem Tag vorgestellt wurden nämlich "Thalamus" von Ursula Poznanski und "Neujahr" von Juli Zeh hatten wir uns bereits auf bzw. vor der Frankfurter Buchmesse gekauft und sind nun schon rezensiert im Blog.

Alles in allen war dies ein sehr runder und gelungener Abend mit vielen neuen Buchideen und toller Atmosphäre. Nach dem eigentlichen Programm konnte man sich noch etwas in der Buchhandlung umsehen und mit den Buchhändlern reden. Für mich sprang dabei noch einen privat Empfehlung für das Buch "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara heraus. Dieses Buch muss auch noch unbedingt bei uns einziehen. 

Ich freue mich nun auf den nächsten Buchempfehlungsabend am 4.4.2019 wieder im Hugendubel am Marienplatz.

Die Liste aller vorgestellten Bücher:

Petra Albrecht:

  • Chloe Benjamin, Die Unsterblichen
  • Ursula Poznanski, Thalamus
  • Torben Kuhlmann, Armstrong
  • Maja Lunde, Die Schneeschwester

Jurgen Heckl:

  • Haruki Murakami, Die Ermordung des Commendatore
  • Milena Flasar, Herr Kato spielt Familie
  • Hideo Yokoyama, 64
  • Arno Geiger, Unter der Drachenwand
  • Yotam Ottolenghi, Simple. Das Kochbuch
  • David Trigg, Die Kunst zu lesen

Christoph Stampfl:

  • Franziska Hauser, Die Gewitterschwimmerin
  • Judith Schalansky, Verzeichnis einiger Verluste
  • Wolf Haas, Junger Mann
  • Yuval Harari, 21 Lektionen für das 21. Jhd

Weihnachtliches zum Hören:

  • Quadro Nuevo, Weihnacht
  • Quadro Nuevo, Music for Christmas Nights
  • Walter Moers, Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Im Juni sind die folgenden Bücher neu auf meinen Sub gewandert:

  • Das Geheimniss von Askir von Schwartz, Richard:
    • Die Zweite Legion: Das Geheimnis von Askir 2
    • Das Auge der Wüste: Das Geheimnis von Askir 3
    • Der Herr der Puppen: Das Geheimnis von Askir 4
    • Die Feuerinseln: Das Geheimnis von Askir 5
    • Die Eule von Askir. Das Geheimnis von Askir 6
    • Der Kronrat: Das Geheimnis von Askir 7
  • Nachtschicht von Stephen King
  • iWoz: Wie ich den Personal Computer & Apple mitbegründete von Steve Wozniak
  • Artemis: Roman von Andy Weir
  • Die geheime Geschichte von Twin Peaks: Roman von Mark Frost
  • Sully: Das Wunder vom Hudson von Chesley B. Sullenberger
  • Countdown - Jede Sekunde zählt: Thriller von Douglas Preston und Lincoln Child
  • Nebentage: Roman von Thorsten Palzhoff
  • His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss von Philip Pullman

Ich stelle euch heute den Roman „Eine Billion Dollar“ vom Bestseller Autor Andreas Eschbacherschienen 2001 im Bastei-Lübbe Verlag, vor.

Inhalt:

Als der Pizzabote John Fontanelli eines Tages von den Florentiner Rechtsanwälten Vacchi zu einem Termin eingeladen wird, ahnt John noch nicht wie sehr dieses Treffen sein weiteres Leben verändern würde. Einstudiert wie ein Theaterstück erzählen ihm die Anwälte eine absolut unglaubliche Geschichte: Ein weit entfernter Verwandter John´s entwickelte vor über 500 Jahren einen absolut wahnwitzigen Plan. 500 Jahre Zeit und ein Grundkapital von 300 Gulden garniert mit Zins und Zinseszins lassen das Grundkapital zu der wahnwitzigen Summe von 1.000.000.000.000 $ anwachsen. John soll alles erben. Doch die Sache hat natürlich einen Haken: Ganz oder Gar nicht. Und dann war da noch die Prophezeiung, der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. Doch wie er dies schaffen soll, steht natürlich nicht im Testament. Und wer ist der mysteriöse Mann, der John immer anruft, und anscheinend alles über das Erbe und die Prophezeiung zu wissen scheint.

Meinung:

Thriller, Fantasy, Sachbuch, Belletristik, Abenteuer. Sicher bin ich mir nicht, wo ich Eschbachs „Eine Billion Dollar“ einordnen soll. Das Buch hat von allem etwas, Spannung, Wissensvermittlung, geschichtliche Elemente, Blicke in eine unheilvolle Zukunft, Rückblicke in die Vergangenheit und was dort schiefgelaufen ist. Tiefgreifende bis Philosophische Handlungsstränge die sowohl den Protagonisten, als auch den Leser zum Nachdenken bringen. Was hat die Menschheit dem Planeten angetan? Sind die negativen Entwicklungen noch aufzuhalten? Was ist die „verlorene Zukunft der Menschheit“? Gerade die Charakterentwicklung von John Fontanelli, dem Hauptcharakter des Buches, finde ich extrem spannend. Der Leser begleitet John auf seiner Reise vom mittellosen erfolglosen Pizzaboten hin zum erfolgreichen und umschwärmten Multimilliardär, man erlebt die Wandlungen und Erkenntnisse die John macht hautnah mit. Mal wieder ein Eschbach in Bestform.

Autor:

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Eschbach wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet und gilt als einer der bedeutendsten europäischen Science-Fiction-Autoren. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Das Jesus Video“, „Eine Billionen Dollar“ und sein Debütroman „Die Haarteppichknüpfer“. Seit einigen Jahren schreibt er auch Bände für die SF-Reihe Perry Rhodan.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Andreas Hagemann

Buchinfos:

Titel: Eine Billion Dollar
Autor: Eschbach, Andreas
Verlag: Bastei-Lübbe2001
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 896 Seiten
ISBN-13: 978-3-4041-5040-3


© Autorenprofil und Cover Bastei-Lübbe Verlag / © Autorenfoto Olivier Favre

Heute stelle ich das Buch "Die Wanderapothekerin" von Iny Lorenz vor. Zu diesem Buch möchte ich kurz sagen, das es eigentlich gar nicht der Sorte Buch entspricht, die ich im Normalfall lese, allerdings habe ich eine besondere Verbindung dazu, da es zu bestimmten Teilen in meiner Heimat spielt und ich viele der Schauplätze selbst kenne und mehr als einmal besucht habe. Die Buckelapotheker sind da noch heute sehr bekannt, selbst wenn dieser wichtige Erwerbszweig schon lang nicht mehr existiert hat er diese Region sehr stark geprägt und es ist schön dies in einem Buch verarbeitet zu sehen.

Inhalt:

Klara, ein mutiges Mädchen, eine lange ereignisreiche unerwartete Wanderung und ein schönes Abenteuer gegen einen mörderischen Feind, so oder so ähnlich könnte man dieses Buch beschreiben, doch würde man den gesamten Charme des Buches und seine Individualität Außeracht gelassen. Es handelt in Thüringen im 18. Jahrhundert, Buckelapotheker ziehen durch das Land um ihre Olitäten, Arzneien, Salben und Tinkturen zu verkaufen.
Eines Herbstes kommt Klaras Vater nicht von seiner alljährlichen Route als Wanderapotheker zurück und die Familie versinkt in Armut. Der hinterhältige Onkel möchte den Schatz an sich bringen, den er zusammen mit seinem Bruder einmal gefunden hat und die Situation der Familie für sich zu nutzen. Klara lehnt sich Lösche Begriff: rezension rezensiongegen den Onkel Alouis auf und beschließt nach Rudolstadt zum Fürsten aufzubrechen, die Ereignisse nehmen ihren Lauf und die harte Reise auf dem Pfad ihres Vaters mit vielen Hindernissen Feinden und Freunden beginnt.

Meinung:

Dieses Buch ist großartig und eigentlich wäre damit schon alles gesagt, ich liebe es. Ich möchte trotzdem hierzu noch einige Worte verlieren. Die Geschichte ist genial und obwohl der Leser die gesamte Zeit mehr weiß als die Hauptperson Klara niemals langweilig oder ermüdend. Man möchte nicht das Ziel wissen, sondern den Weg verfolgen. Er ist das Interessante und wie sie sich mit ihrer intelligenten mitfühlenden Art aus schwierigen Situationen befreit und immer einen kühlen Kopf behält.
Klara ist eine Vorbildfigur, die auf Grund der Geschichte nur leider für unser heutiges Auge nur wenig Ecken und Kanten hat, aber in dieser Umgebung perfekt funktioniert und mehr als einmal bei der Gesellschaft des 18 Jahrhunderts aneckt. Sie zeigt sich sehr selbstbestimmt und unwillig sich in das Frauenbild dieser Zeit einzupassen und eine starke weibliche Hauptperson darstellt. Ihre Verhaltensweisen sind immer verständlich und bedacht, dies hat zur Folge, dass man sich gerne mit ihr identifiziert und ihrer auf schweren Reise folgt. Auch wenn ihr Begleiter ihr nicht ebenbürtig sind, macht es Spaß zu lesen und die verschiedenen Schauplätze und Charaktere zu erleben.

Zusätzlich ist das gesamte Thema der Wanderapotheker in der Region bis auf das kleinste Detail genau recherchiert, ob nun die früheren Grenzen der einzelnen Fürstentümer in Thüringen oder die Landschaft sind, alles passt, fühlt sich rund an und gibt dieses Buch den Boden unter den Füßen und sehr viel Glaubhaftigkeit und Seele.
Ein Muss für jeden der in dieser Region lebt, sich für Buckelapotheker interessiert und Spaß an historischen Romanen hat.

Autor:

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman „Die Kastratin“ die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit „Die Wanderhure“ gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft. Die Verfilmungen ihrer „Wanderhuren“-Romane und zuletzt der „Pilgerin“ haben Millionen Fernsehzuschauer begeistert. Für die Verdienste im Bereich des historischen Romans wurde Iny Lorentz 2014 der Homer Ehrenpreis in Gold und 2017 der „Wandernde Heilkräuterpreis“ der Stadt Königsee verliehen.

Alle Bände der »Die Wanderapothekerin«-Serie:

Die Wanderapothekerin
Die Liebe der Wanderapothekerin
Die Entführung der Wanderapothekerin
Die Tochter der Wanderapothekerin

Buchinfos:

Titel: Die Wanderapothekerin
Autor: Lorentz, Iny
Verlag: Droemer Knaur2014
Sprache: Deutsch
Format: Taschenbuch, 640 Seiten
ISBN-13: 978-3-4265-1551-8


© Autorenfoto by inys-und-elmars-romane.de / © by Droemer-Knaur Verlag