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Dank der 15% Aktion bei Medimops am Black Friday sind bei uns einige neue Bücher eingezogen:

  • Ice Limit: Abgrund der Finsternis von Douglas Preston
  • Trügerische Sicherheit von Peter Schaar
  • Silo von Hugh Howey
  • Tote Helden von Michael Peinkofer
  • Blinde Vögel von Ursula Poznanski
  • Serverland von Josefine Rieks
  • Tintentod von Cornelia Funke
  • Exit von Hugh Howey
  • Level von Hugh Howey

Freut euch demnächst auf Rezensionen der Bücher.

Der Grolltroll ich muss zugeben, das war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe den kleinen Troll auf der Frankfurter Buchmesse am Stand von Coppenrath gesehen und wusste, sobald er erscheint, möchte ich den haben. So kam es jetzt auch und heute stelle ich euch die Geschichte des Grolltrolles vor.

Inhalt:

Der kleine Grolltroll führt ein schönes Leben mit seinen Freunden, meistens jedenfalls. Den eines Morgens möchte er sich eine schöne Bude zum Spielen bauen. Er hat auch alles dafür, aber es will ihm einfach nicht gelingen. Das macht den kleinen Troll so sauer, dass er keine Bude mehr bauen will. Er möchte lieber einen Apfel. Doch auch das gelingt ihm nicht und auch seine kleinen Papierschiffe wollen einfach nicht schwimmen. All das macht ihn so wütend, dass er zum Grolltroll wird. Ob er sich wieder beruhigt und wie seine Freunde darauf reagieren müsst ihr selbst heraus finden.

Meinung:

Es ist ein wunderschönes Kinderbuch über den Umgang mit dem Gefühl der Wut. Die Geschichte ist so einfach geschrieben, dass man sie leicht verstehen kann, aber langweilt auch einen Erwachsenen nicht. Die Idee ist zuckersüß und sehr warmherzig vertextet, ohne zu übertrieben zu wirken. Der Illustrator hat hier fantasievolle und charmante Bilder geschaffen, die sich sehr stimmig in dem Text einfügen. Alles zusammen ergibt eine Geschichte mit viel Gefühl und dem Knuddelfaktor. Ich empfand es als so schön die Zeichnungen anzuschauen und vermute, das dies auch toll beim Vorlesen ist. Natürlich können durch die großen bildschön Illustration auch, die kleinen alleine Spaß beim Betrachten haben. Ich selbst musste häufig über die Zeichnungen schmunzeln. Die Moral ist ganz klar aufgezeigt, wirkt aber nicht autoritär, sondern sehr liebevoll. Ich selbst bin froh, dass Wut hier nicht als „Böses“ gezeigt wird, sondern man nur richtig damit umgehen muss. Fazit definitiv eine Kaufempfehlung an alle Eltern, die selbst manchmal noch einen kleinen Grolltroll zuhause haben.

Nun möchte ich noch eine paar Worte zum Kuschel-Grolltroll sagen. Er fühlt sich wirklich weich und kuschelig an und die Idee mit dem Unterkiefer ist sehr gut umgesetzt. Er sieht sehr hübsch und hochwertig aus verliert aber gerade am Anfang einige blaue Haare.

Autor:

Barbara van den Speulhof ist nicht nur Kinderbuchautorin, sondern auch Hörspielproduzentin und Regisseurin für Kinderproduktionen. Sie hat für viele Kinofilme Hörspiele produziert und begleitende Bücher geschrieben. Sie lebt in Frankfurt am Main.

Das Kreativ-Duo Stephanie Maria Gerharz und Dr. Michael Gerharz aus Köln entwickelt unter ihrem Label aprilkind Kuscheltiere und Geschichten für Kinder auf der ganzen Welt und hat unter anderem die Schlafmützen und die Twonster erfunden. Von ihnen stammt die Idee und das Konzept zum Grolltroll. Als Eltern von drei Kindern wissen sie nur zu gut um die Gefühlslage von Kindern – da gibt es wöchentlich, wenn nicht sogar täglich Wutausbrüche. Eines morgens bekam die Jüngste beim Frühstück das Schoko-Glas nicht auf, sie war noch müde und schlecht auf ihre Geschwister zu sprechen - eins kam zum anderen und sie zog genau so einen Flunsch wie der Grolltroll auf dem Titelbild des Buchs. Die Idee zum Grolltroll war geboren.

Rezension des Buches in anderen Blogs:

Jilys-blog.com
Goldkindchen
Die Bücher Welt von Corni Holmes

Buchtrailer:

Buchinfos:

Titel: Der Grolltroll
Autor: aprilkind ; Speulhof, Barbara van den
Illustrator: Pricken, Stephan
Verlag: Coppenrath, 2018
Sprache: Deutsch
Format: Hardcover, 32 Seiten
ISBN-13: 978-3-6496-2893-4


© Cover und Biografie Coppenrath Verlag, aprilkind / © Autorenfoto aprilkind

Heute schreibe ich über das Buch "Ich brauche deine Liebe - Ist das wahr?". Dieses Buch hatte ich vor ein paar Jahren schon mal gekauft, habe es dann aber, bevor ich es selbst lesen konnte, einer lieben Freundin geschenkt, die es zum damaligen Zeitpunkt dringender brauchte als ich. Doch in den letzten Wochen hatte ich einfach Lust wieder einmal ein Buch von Byron Katie zu lesen. Dieses Mal wurde es mir freundlicher Weise vom Goldmann Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Ich habe selbst eine Ausbildung in The Work bei Robert Betz absolviert und kenne Byron Katie persönlich, von daher ist mir die Arbeit von Byron Katie durchaus geläufig. Doch in jedem Ihrer Bücher wird das Thema immer wieder aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachtet, und so war es auch diesmal wieder ein Genuss Ihren Worten zu folgen und Denkweisen in mir zu hinterfragen, mit denen ich mir selbst im Wege stehe.

Inhalt:

In der Einleitung steht: ‚Dieses Buch zeigt Ihnen einen Weg, wie sie Ihre Beziehungen sehr viel einfacher und effektiver als üblich gestalten können‘. Wie beeinflussen unsere Gedanken und Glaubenssätze unser Leben? Und inwieweit ist es dem Leser überhaupt bewusst, wie viele Gedanken wir unbewusst denken? Sind diese Gedanken in unserem Kopf wirklich wahr? Wir alle suchen nach Anerkennung, warum glauben wir so oft, diese nicht zu erhalten? Das vorliegende Buch hilft uns, sich an Hand verschiedener Übungen an die Antworten auf diese Fragen heranzutasten. Verliebt sein, etwas vom anderen wollen und abhängig sein werden ehrlich unter die Lupe genommen und in etlichen Beispielen verdeutlicht und hinterfragt. Was haben die Schwächen meines Partners mit mir zu tun? Und bieten mir seine Schwächen vielleicht einen Weg zur Selbsterkenntnis? Was sollen andere Menschen auf gar keinen Fall über mich wissen? All diese Themen werden schonungslos und ehrlich mittels einer Vielzahl unterschiedlicher Übungen bearbeitet. The Work ist eine ehrliche Begegnung mit sich selbst, durch die sich etwas in einem Selbst verändern kann. Ganz verblüffend ist, welche Auswirkungen diese Erkenntnisse auf unser Leben haben können, wenn wir wirklich bereit dazu sind. Byron Katie ist eine großartige Gesprächspartnerin und die vielen Dialoge im Buch lassen Katie auch in unseren Wohnzimmern lebendig werden.

Meinung:

Interessanterweise habe ich mir bei diesem Buch zuerst etwas schwergetan reinzukommen. Was mich, beim ersten Lesen dieses Buches am meisten irritiert, sind die, meines Erachtens willkürlich, eingefügten Zitate. Jedes dieser Zitate kann zur Meditation werden und sollte beachtet werden. Doch mitten im Text macht mich das ganz nervös, es lenkt mich ab. Ich weiß dann einfach nicht mehr, ob ich jetzt dem Text folgen soll, oder mich auf das Zitat einlassen möchte oder vielleicht doch lieber bei der Übung bleibe, die ich gerade angefangen habe. Da kommt mir The Work in den Sinn.

Mein Kopf sagt mir: ‚Ich brauche mehr Struktur‘. – Ist das wahr? – Ja, auf jeden Fall. - ‚Ich brauche mehr Struktur‘. – Ist das wirklich wahr? – Nein, nicht unbedingt! Ich lese viele Bücher kreuz und quer. – Wie reagiere ich, wenn ich diesen Gedanken glaube? – Es macht mir keinen Spaß weiterzulesen, am liebsten würde ich das Buch weglegen. - Wer wäre ich ohne den Gedanken? – Ich wäre frei, das Buch weiter hinten zu beginnen, hin und her zu springen. - ‚Ich brauche mehr Struktur‘. – Dreh den Gedanken um ‚Ich brauche keine Struktur‘ und finde hierzu drei Beispiele: 1) ohne Struktur bin ich kreativer. 2) entdecke ich vielleicht genau die Stellen, die für mich gerade stimmig sind. 3) macht es Spaß weiterzulesen und die Rezension zu schreiben. – und noch eine weitere Umkehrung: Ich darf meine eigene Struktur finden. 1) tue ich mir so leichter das Buch zu rezensieren. 2) Ich finde raus, was diese Leseblockade mit mir zu tun hat. 3) das Thema Struktur und Chaos kenne ich in meinem Leben ziemlich gut und werde ich mir später noch anschauen.

Aber erstmal bleibe ich bei dem Buch. Ich schlage das Inhaltsverzeichnis auf und lande bei den Werkzeugen für die Überprüfung. Wow, die sind super auch für einen Alten-The-Work-Hasen, jetzt bekomme ich Lust mich weiter in das Buch zu vertiefen. Dann lande ich bei dem Verzeichnis der Dialoge, die ja bekanntlich das Kernstück von The Work sind, und lese die Dialoge, die mich gerade anspringen. So komme ich auf Themen, die mich gerade in meinem Leben stressen. Ich hole Block und Stift und beurteile meinen Nächsten. Ich stelle mir die vier Fragen, nutze die Werkzeuge der Überprüfung und finde darüber hinaus noch zwei Übungen zum Thema ‚Schämen‘, die mich meine The Work noch tiefer erleben lassen, als bisher….

Autor:

Byron Katie, Jahrgang 1942, wuchs in Südkalifornien auf. Von der Mitte der siebziger Jahre an litt sie unter schweren psychischen Problemen, von denen sie 1986 durch ein Erleuchtungserlebnis spontan befreit wurde. Sie entwickelte "The Work", ein System der Selbsterkenntnis, das seitdem unzähligen Menschen geholfen hat. Ihr erstes Buch, das die Funktionsweise von "The Work" beschreibt, wurde ein internationaler Bestseller und liegt in deutscher Sprache unter dem Titel "Lieben was ist" vor. Byron Katie vermittelt ihr System auf Vortrags- und Seminarreisen in vielen Ländern der Welt.

Buchinfos:

Titel: Ich brauche deine Liebe - Ist das wahr?
Originaltitel: I need your Love
Autor: Byron Katie ; Katz, Michael
Übersetzer: Kretzschmar, Gisela
Verlag: Goldmann, 2005
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN-13: 978-3-4422-1979-7


© Cover und Biografie Random House Verlag / © Autorenfoto Brie Childers

"New York, the city of a million stories. Half of them are true, the other half just haven’t happened yet." ~ Sam Garner: Doctor Who.

Heute habe ich die Rezension eines älteren Buches für euch. Ich rezensiere „Relic - Museum der Angst“, den 1997 erschienene ersten Teil der Reihe rund um Special-Agent Aloysius Pendergast, geschrieben vom Autorenduo Douglas Preston und Lincoln Child. Erschienen ist das Buch im Verlag Droemer-Knaur.

Inhalt:

Im New Yorker Museum of Natural History werden die verstümmelten Leichen zweier kleiner Jungen gefunden. Ausgerechnet so kurz vor der Eröffnung einer neuen Ausstellung über Aberglaube, kommt das der Museumsleitung sehr ungelegen. Special-Agent Aloysius Pendergast vom FBI nimmt gemeinsam mit der New Yorker Polizei, vertreten durch Lieutenant Vincent D’Agosta, sowie der der Museumsdoktorandin Margo Green die Ermittlungen auf. Es scheint, als ob ein unheimliches Monster im Museum sein Unwesen treiben würde. Während der großen Eröffnungsfeierlichkeiten der Aberglauben-Ausstellung kommt es schlussendlich zur Katastrophe.

Meinung:

Eindrucksvoller Auftakt der Krimi-Reihe rund um Special-Agent Aloysius X.L. Pendergast! Als mir „Relic – Museum der Angst“ ungefähr 2011 in die Hände fiel, wusste ich noch nicht, das es der Beginn einer langen Reise werden würde. „Relic“ ist der erste Band der, mittlerweile mehr als 10 Romane umfassenden, Pendergast-Reihe des Autorenduos Preston/Child. Im vergleich zu klassischen Krimis, schaffen die zwei Autoren mit dem exzentrischen, aristokratisch und unnahbaren Pendergast einen neuen Typus von Ermittler, der mehr Ecken, Kanten und Geheimnisse hat, als man im ersten Teil der Reihe vorausahnt. Mit der Einführung des am Beginn etwas dusselig wirkenden Polizisten D’Agosta, erhält der FBI-Agent einen interessanten Konterpart, der seine Stärken im Verlauf der Handlung mehr als einmal unter Beweis stellt. Mit der Figur der Margo Green, sorgen die Autoren dann noch für die gelungene Abrundung der Handlung mit naturwissenschaftlichen Fakten und Theorien. Man kann „Relic“ als eigenständigen Roman lesen, viel mehr Spaß macht es aber natürlich weiter in die Pendergast-Krimis abzutauchen.

Autor:

Douglas Preston, geboren 1956 in Cambridge, Massachusetts, studierte in Kalifornien zunächst Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Geologie, Anthropologie und Astronomie – und später Englische Literatur. Nach dem Examen fing er am American Museum of Natural History in New Yorkals Redakteur und Autor, später als Chefredakteur an; parallel gab er Schreibkurse an der Princeton University. Eines Nachts, als Preston seinen Lektor Lincoln Child auf eine nächtliche Führung durchs Museum einlud, blieben sie unter einem T.-Rex-Skelett stehen. Es war nachts um zwei als Lincoln sagte: »Das ist das angsteinflößendste Gebäude der Welt. Und die ideale Kulisse für einen Thriller. Lass ihn uns schreiben.« Auf diese Weise entstand Relic. Preston schreibt auch Solo-Bücher und verfasst weiterhin regelmäßig Artikel für diverse Magazine.

Lincoln Child, geboren 1957 in Westport, Connecticut. Lincoln begann sehr früh zu schreiben – schon als ABC-Schütze verfasste er Kurzgeschichten. Während seiner Schulzeit, die er zum Teil in England verbrachte, schrieb er zwei Dutzend Short Storys sowie einen Science-Fiction und einen Fantasy-Roman, die aber beide nicht veröffentlicht wurden. Er studierte in Minnesota und schloss 1979 in englischer Literatur ab. Seine Faszination für Wörter führte ihn im gleichen Sommer nach New York, wo er einen Job im Verlagswesen fand. 1984 wurde er Lektor, Mitte der 1980er gab er einige Anthologien mit amerikanischen Geister- und Horrorgeschichten heraus während der Arbeiten zu einem Buch über das American Museum of Natural History in New York lernte er Douglas Preston kennen und gebar dort, unter einem Tyrannosaurus-Rex-Skelett, die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, Relic. Auch Lincoln Child publiziert solo.

Buchinfos:

Titel: Relic - Museum der Angst
Originaltitel: Relic
Autor: Preston, Douglas; Child, Lincoln
Übersetzer: Merk , Thomas A.
Verlag: Knaur TB, 1995
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Format: Taschenbuch, 560 Seiten
ISBN-13: 978-3-4266-0358-1


© Autorenprofil und Cover Droemer-Knaur / © Autorenfoto Deborah Feingold